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 Betreff des Beitrags: Re: Brettchenwebrahmen
BeitragVerfasst: 27.10.2008, 20:51 
Boah Jens............

jezz kann ich ja kaum noch was erwähnen was nicht gesagt wurde *grins

Mein erstes Band iss fertig.
Die Kids haben es heute morgen zuende gewebt.
Chantal hatte ebenfalls das Problem mit der Schraube, aber nur deswegen weil die den Faden manchmal ewig weit abgewickelt hat (ich soll dir übrigens sagen es wäre eine "sehr schöne Schraube") Ich bin gestern auch nicht darin hängen geblieben und nach dem neuen Band dass ich grade aufziehe werde ich mich korrigieren wenn sich was daran ändert aber da das Ding unter meiner Kniehöhe ist wüsste ich garnicht warum ich dort hängenbleiben sollte...
Was das Verziehen angeht ist meiner standartmäßig mit einem Versatz im Milimeterbereich als B Ware gekennzeichnet was mich in der Funktion nicht beeinträchtig. (was ist ein milimeter bei 6m Kette?) und selbst bei der kurzen die wir gestern drauf hatten merkt man diesbzgl. NULL.
Um Dannys Frage zu beantworten: jap Fichte Kiefer Nadelholz keine Ahnung. Lässt sich mit einer Hand transportieren (die große Bardenausführung) ohne das man sich das Kreuz bricht.
Mein modell stand jezz wohl auch ne zeitlang in des Barden keller soweit ich das vverstanden habe und ich kann mir nicht vorstellen dass sich dies doch sehr massive und stabile Gerät durch zusammengebaute Lagerung verziehen sollte? (auseinandergebaut würde ich Holz eh nie lagern)
Das Verstellen der Kett ist vertikel für mich total in Ordnung ich musste gestern mehrmals nachstellen und konnte das von meier Sitzposition aus tun. Bei längeren Bändern oder Material das stärker einspringt müsste ich evtl mal aufstehen aber das scheint mir alle halbe Std durchaus mal drin zu sein (muss ich bei meinem Webstuhl auch)
Was die Argumentation mit den Klebeschildern etc angeht kann ich das grade garnicht nachvollziehen. jens hat sogar die Kennzeichnungen für vorne hinten etc an den Brettern so angebracht das man sie nur auseinandergebaut wiederfindet.

Also ich bin zufrieden und kann die vorgenannten Kritikpunkte nicht verstehen.
Nach der ultimativen Einweisung gestern (grade was die Fadenspannung angeht) bin ich sehr sicher das ich mit dem Ding in zehn Jahren noch zufrieden sein werde.
Das Lochbrett für die Hammerspannung hab ich auch. Ob ich es wirklich brauche bezweifle ich ein wenig, aber es ist da.
Und die offene Konstrktion finde ich durch die solide und ordentliche Bauweise doch als Vorteilhaft

LG
Tina


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 Betreff des Beitrags: Re: Brettchenwebrahmen
BeitragVerfasst: 27.10.2008, 21:07 
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gewaschene Wolle
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vielen Dank für das feedback :-)

kleiner versprecher - die spannung ist bei dir nicht vertikal, sondern waagerecht; kann passieren im eifer der worte *g*

aber du hast mich an einen letzten Punkt erinnert:

kurze Ketten ...
bei entsprechender Kettführung sind gewebe von knapp einem Meter nach abschneiden von anwebberich usw. drin; für weniger finde ich einen webrahmen eigentlich auch überflüssig...
das problem der meisten ist doch eher, beim beziehen das verheddern von unzähligen Fäden mit 5m und mehr länge und das spannen quer durch die wohnung :-)

ich denke, das dürfte wirklcih ein ausnahmefall sein; für 50cm und weniger würde ich mich auf ein einfaches webbrett beschränken
(entsprechend dem, was hier als Uschia-Rahmen bezeichnet wird und eigentlich eine der ältesten standard-konstruktionen ist ... DER apfel ist von bisher mindestens 20 Bäumen gefallen *g*)

LG

Jens

_________________
ich hab's ihnen gesagt, aber auf mich hört ja keiner ...


Zuletzt geändert von barde am 27.10.2008, 21:13, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Brettchenwebrahmen
BeitragVerfasst: 27.10.2008, 21:40 
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Designergarn
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Das von barde beschriebene Bauteil ist bei dem Rahmen von Ina/ Sabine mit dabei und auch montiert, am Fehlen dieses Teiles kann es nicht liegen.

Wie ich barde schon in den Mails erklärte webe ich mit extrem wenig Spannung, eben gerade so, daß meine Brettchen nicht kippeln. Ich bin auch schon mehrfach darauf angesprochen worden, daß meine Kette "so lasch" sei, daher bin ich mir sehr sicher, daß es daran bei mir nicht liegt.
Sabine hat auf dem Rahmen noch nicht gearbeitet, wie schafsache webt kann ich nicht beurteilen und weiß auch nicht ob und wie oft der Rahmen bei Ihr im Einsatz war.
Alles auf übertriebene Spannung zu schieben ist hier denke ich unangebracht.

Bei mir war der Rahmen in einer was Temperatur und Luftfeuchtigkeit angeht gut kontrollierten Wohnung (mein Arbeitszimmer) gelagert, bei Sabine soviel ich mitbekommen habe auch in einem Wohnraum.


Zitat:
wo der waagerechte Balken beim weben im Weg sein soll, kan ich trotz meherer mails mit Danny nciht nachvollziehen; der befindet sich unterhalb des arbeitsbereiches; auch das dutzend anderer anwender, die ich auf die schnelle mal befragt habe, kann diese aussage nicht nachvollziehen; für viele ist es sogar eine willkommene ablage für kleine hilfsmittel (z.B. bei broschieren, wenn immer entweder nadel oder schiffchen irgendwo rumhängen müssten ... oder gar für den webbrief)



Der Balken selbst stört auch nicht (ich lege auch beim broschieren das Schiffchen dort ab) sondern nur das vordere Ende bzw. die Flügelmutter des vordersten Rundholzes. Da bleibt man nach meiner Erfahrung im unteren bereich der Arbeitsfläche schnell mal mit einem Schußfaden hängen.
Ich möchte bei einem Webrahmen die Arbeitslänge voll ausnützen gerade um empfindliche Materialien so selten wie möglich weiter ziehen zu müssen, das geht hier schlecht. Es gibt andere Kontermöglichkeiten als die Flügelschrauben (mir fällt der Name gerade nicht ein, Reinhard hat das am Wochenende erwähnt), der Austausch wäre sicher sinnvoll. Das Ende des Balkens ist aber noch so ein Punkt, der sich bei dieser bauweise nicht wirklich beheben läßt.

Ob die Spannung waagrecht oder senkrecht reguliert wird ist wirklich geschmacksache, aber der Spanner ist so weit hinten, daß man den schwer erreicht. Gerade kleinere Personen dürften damit Probleme haben.


Zitat:
Was die Argumentation mit den Klebeschildern etc angeht kann ich das grade garnicht nachvollziehen. jens hat sogar die Kennzeichnungen für vorne hinten etc an den Brettern so angebracht das man sie nur auseinandergebaut wiederfindet.



Klebeschilder ... ich habe hier nirgendwo Klebeschilder angesprochen, verstehe ehrlich gesagt nicht, was damit gemeint ist.

Ehrlich gesagt bin ich mit Fichte für solch einen Rahmen auch nicht so ganz glücklich, das ist ein sehr weiches Holz, das auch stark auf Umwelteinflüsse reagiert und zu rauhen Oberflächen neigt. Natürlich ist es leicht, das ist war, aber wie schon erwähnt geht es mit bei solch einem Rahmen nicht darum ihn leicht und transportabel zu haben, da ich auf Märkten oder Vorführungen eh nur am Gürtel webe.
In eine Richtung muß man Abstriche machen (Oberfläche oder Gewicht), wo ist sicherlich Geschmacksache.

CU
Danny


@barde
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 Betreff des Beitrags: Re: Brettchenwebrahmen
BeitragVerfasst: 27.10.2008, 23:08 
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gewaschene Wolle
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Registriert: 27.10.2008, 17:10
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Hi nochmal :-)

du mußt nicht auf jede einlassung mit einer wiederholung deiner bereits vorher geschriebenen Meinung antworten; dann drehen wir uns irgendwann im Kreis - deine meinung steht da, meine steht jetzt auch da, da kann sich's jeder selbst zusammenreimen.

nach dem Beitrag eben ist deine jetzt auch doppelt und setzt sich damit beim leser eher fest als meine; schon ein bißchen unfair :-)

daher nur noch kurz:

Zitat:
Alles auf übertriebene Spannung zu schieben


mache ich auch nicht; ich erwähnte auch das zusammenspielvon natürlcihem arbeiten UND spannung; ich kann natürlcih nach 3 jahren auch nicht zu 100% ausschließen, dass diees eine exemplar doch mal ein stück balken hat, das merh als üblich arbeitet.
ich kann nur die wahrscheinlichkeit beurteilen, da bisher alle ähnlichen probleme spannungsbedingt waren (selten genug) und das eine schlechte stück dann beim zuschneiden auch noch ausgerechnet an diese typische position kommen müßte, statt in einem der anderen Bauteile zu landen.

ausschließen kann ich aber ein stärkeres arbeiten in dem holzstück - in zerlegtem zustand ohnehin anfälliger - nicht.
dazu bracuht es auch keien feuchten kellerraum; das geht auch unter gutem Klima.

Was das weiche holz angeht, unterliegst du einem trugschluß; ist sogar besser geeignet als z.B. Buche, die zwar härter udn damit für bestimmte Belastungen (z.B.als fußboden) tragfähiger ist; aber eben durch die Härte auch weniger federnt und flexibel; unter ähnlcihen bedingen also durchaus gar nicht erst warnend biegt, sondern lieber gleich bricht ...

nach dazu ist da nicht nur der gewichtsunterschied, sondern auch der Preis (in Buche Material ca. 150,- ; also gut das dreifache).
auf Wunsch bau' ich aber auch gerne Buchenrahmen :-)

ich kenne die historie des stückes nicht im detail, ich habe nie die kette einer der nutzerinnen angefasst und die spannung geprüft; und eigendiagnosen sind da immer etwas unzuverlässig; nichts für ungut ...

wenn Danny sagt, kurz vorm kippen, nehme ich das so hin.

selbst wenn es sich tatsächlich um einen Materialfehler handeln sollte (nach der Zeit nicht mehr zu beurteilen) kann ich nur sagen - man steckt nicht drin, ein balekn kann bei Kauf und verarbeitung gerade sein und sich später noch ein wenig verziehen; das läßt sich nicht ausschließen.

Aber aus einem solchen fall, den bisher nciht mal die beiden bisherigen eigentümerinnen, sondern eine dritte für erwähnenswert gehalten haben, bei bisher 89 Verkäufen seit 2002 ohne negative rückmeldungen halte ich es für übertrieben, daraus eine generelle schwäche des Modells herbeizureden.

so, jetzt sind beide standpunkt ausführlich dargestellt und jede weitere antwort würde nur in eine wiederholungsschleife führen; darum bitte ich dich, Danny, jetzt einfach beides so stehen zu lassen, damit sich jeder seine meinung selber bilden kann :-)

ich weiß ja, dass du's nicht böse meinst, dafür warst du zu überschwengich im lob der anderen Sachen :-)

LG

Jens

PS:
vorstellung folgt, bin jetzt erst mal außer haus

PPS:
die tatsache, dass ich mich extra angemeldet und jetzt fast den ganzen tag mit texten statt in der werkstatt verbracht habe, zeigt wohl deutlich genug, dass ich mich um meine Klientel kümmere und Kritik nciht ienfach wegwische :-)

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ich hab's ihnen gesagt, aber auf mich hört ja keiner ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Brettchenwebrahmen
BeitragVerfasst: 28.10.2008, 03:27 
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Mehrstufenzwirn
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Hallo.
Also ich kann nur sagen das der rahmen bei mir im arbeitszimmer stand, sprich in einem klimatisierten wohnraum und auch immer aufgebaut war und das ich wenig drauf gewebt hab weil ich irgendwann schlicht nicht mehr die zeit für viel brettchenweben hatte und ich zwar auch etwas stramm an der kette ziehe, man aber noch nicht drauf gitarre spielen kann.
Grüßlis

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 Betreff des Beitrags: Re: Brettchenwebrahmen
BeitragVerfasst: 28.10.2008, 15:19 
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gewaschene Wolle
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Hi Ina :-)

tja, wie gesagt - nach drei jahren (noch dazu ohne das stück zu sehen) ist eine diagnose, wann und wie es passiert ist, einfach nciht mehr möglich *schulterzuck*
es ist auf jeden fall nciht normal, und egal, ob es spannung oder ein holzproblem war, es tritt üblicherweise nciht auf und war wohl auch anfangs noch nicht vorhanden, sonst hättest du wohl reklamiert :-)

also, auch falls es am Holz gelegen haben sollte - man ist davor nicht gefeit; auch nicht mit Buche oder Eiche; es kann immer mal Pech geben, dass ein Balkenstück dabei ist, das mehr arbeitet als üblich (bei bislang 89 verkauften Rahmen sind das 445 Balken) - ein allgemeines qualitätsproblem sieht aber anders aus.

LG

Jens

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 Betreff des Beitrags: Re: Brettchenwebrahmen
BeitragVerfasst: 28.10.2008, 17:10 
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@schafsache
Danke Ina, so haben wir nun doch eine lückenlose Historie des Rahmens. Er war also nie feucht oder kalt gelagert oder größeren temperaturschwankungen bei der Lagerung ausgesetzt, auch auf Märkten war er nicht im Einsatz, wenn ich das richtig verstehe.


Zitat:
Aber aus einem solchen fall, den bisher nciht mal die beiden bisherigen eigentümerinnen, sondern eine dritte für erwähnenswert gehalten haben, ...


Sabine hat den Rahmen mir gegeben anstatt selbst drauf zu weben, da sie nicht dazu gekommen ist sich ins Brettchenweben weiter einzuarbeiten und ich ihr dabei behilflich sein soll. Folglich konnte sie (noch) nicht darüber urteilen.
"Dritte" klingt als würde hier jemand schreiben der den Rahmen selbst nicht in Verwendung hatte, das ist ja so auch nicht korrekt. Den Eindruck zu erwecken finde ich auch etwas unfair. Ich hatte schon mehrere Bänder aus unterschiedlichen Materialien (Baumwolle, Perlgarn, Leinen, Seide, Sportwolle) auf dem Rahmen und schon mehrere verschiedene Techniken darauf ausprobiert.


Buche bricht natürlich schneller als Fichte, aber dafür arbeitet das Holz meist nicht so stark und neigt weniger zu Rissen oder rauher Oberfläche. Diese Erfahrung habe ich bei div. anderen Artikeln (Spindeln, Bauteilen von Spinnrädern, Möbeln) gemacht und ein bekannter erklärte dies mit der Dichte des Holzes bedingt durch die Wachstumsgeschwindiichkeit. Ich denke es macht keinen Sinn darüber zu streiten was besser geeignet ist, da haben wir einfach unterschiedliche Ansichten.


Leider klingen viele Kommentare von bade so, als handle es sich hier um einen uralten Rahmen. Aber ehrlich gesagt erwarte ich von einem Webrahmen um 90,00 € schon eine Lebensdauer weit über 3 Jahre hinaus.
Nicht falsch verstehen Jens, ich zweifle nicht an der Lebensdauer der Rahmen, aber wenn man Deine Kommentare liest könnte man den Schluß ziehen drei Jahre sei schon übertragen.

Der Rahmen ist second-hand, aber ich kenne Ina von unseren Spinntreffen und bin mit Sabine sehr gut befreundet, daher glaube ich zu wissen, daß sie mit solchen Stücken sorgsam umgehen und sie nicht unnötigen Umwelteinflüssen aussetzen oder unachtsam behandeln.



Ich denke aber alles weitere führ wirklich nur dazu daß wir uns im Kreis drehen.

Mein abschließendes Fazit ist einfach, daß ich persönlich die Spannvorrichtung falsch platziert und eher unhandlich finde und von der Holzwahl nicht überzeugt bin.
Außerdem bin ich von der Sauberkeit der Verarbeitung bei anderen Artikeln vom barden sehr verwöhnt, den Standard der Brettchen, Schiffchen und Nadeln kann der Rahmen einfach nicht halten, das finde ich persönlich ein wenig enttäuschend.



Ich bin bei meinen Urteilen geradeaus, ungeachtet wer das Stück hergestellt hat, das ist also nichts persönliches, ich versuche hier nur wirklich ehrlich zu sein.

CU
Danny

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Zuletzt geändert von Greifenritter am 28.10.2008, 17:14, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Brettchenwebrahmen
BeitragVerfasst: 28.10.2008, 18:45 
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gewaschene Wolle
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Zitat:
Ich denke es macht keinen Sinn darüber zu streiten was besser geeignet ist


eben; also warum nochmal die gleichen argumente nachschieben, die schon vorher standen, bloß weil ihnen nich tzugestimmt wurde?
deine ansicht zur holzwahl stand schon da, ich habe meine ansicht dazu dann auch kundgetan; warum wiederholst du dich dann nochmal?
genau so entstehen verfahrene streitereien; darum verzichte ich an dieser stelle darauf, nochmal drauf einzugehenudn verweise einfach an meine vorhergehende stellungnahme zum thema holz - Buche ist m.E. keine bessere Wahl für solche Zwecke; nichtmal, wenn sie den gleciehn Preis hätte ... was aber nicht der Fall ist.
wie gesagt, in Buche wären schon die reinen Materialkosten eher in Richutng 150,- zu beziffern; auch daran darf man die ansprüche an 90,- messen, wenn es denn tatsächlich einen qualitätsunterschied geben sollte, den ich nunmal so nicht sehe (und ich habe ja nun durchaus auch erfahrung).

das jetzt noch weiter auszutreten macht aber wirklcih keine sinn mehr ...

"dritte" ist keineswegs unfair, sonden beschreibt einfach die dritte nutzerin in der reihe.
eine lückenlose historie haben wir zwar, was die besitzer angeht, aber das hilft in der frage nach dem verzug auch nicht weiter - keiner weiß jetzt wirklcih, wann das aufgetreten ist und in welcher situation, damit sind alle ursachen möglcih und eine zuverlässige diagnose einfach nciht merh drin; also muß ich die wahrscheinlichkeiten nach erfahrungswert einschätzen.
Damit ist keine ursache völlig ausgeschlossen.

auch auf die gefahr hin, mich doch zu wiederholen:
längeres auseinandergebautes Lagern kann bei Holz IMMER zu verzug führen; auch unter guten klimatischen bedingungen - OB es bei der Lagerung passiert ist, können wir einfach nicht feststellen; ich denke nicht, dass Sabine vorsorglcih ein "vorher"-Foto von der stelle gemacht hat.

natürlich erwart ich von meiner Ware auch eine deutlich längere Lebensdauer; trotzdem sind 3 jahre nunmal eine zeit, in der man schon nciht mehr den Überblick hat, um den Finger genau auf einen Moment und eine ursache zu legen und zu sagen "da war es plötzlich krumm".
Darum kann ich trotz dieser Erwartung und meines Vertrauens in die eigene Arbeit keine Garanteirn über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus geben, sondern nur noch auf Kulanzbasis ("weil ich dir glaube ....") handeln.
Normalerweise sollten die Dinger eine halbe ewigkeit halten (und die anderen tun's ja anscheinend auch); aber ab einem gewissen zeitrahmen kann man eben keine garantie dafür mehr übernehmen, weil man i.d.R. nicht überblicken kann, was da alles passiert ist.
Das ist jetzt eine allgemeine aussage; keine unterstellung für den einzelfall :-)

Aus Kulanz wiederhole ich ncohmal - ich schicke Sabine (die ja z.Zt. eigentümrin ist) gerne einen ersatz-rundstab gegen reines Porto, versuche auch gerne, einen neuen Balken hinten einzupassen (aber das wird sich mit hin- und Rückporto für den ganzen Rahmen nicht lohnen) - diese größere Aktion kann ich nicht mehr ganz kostenlos machen; aber zahlen veröffentlich ich jetzt hier nicht, sonst will in jahren noch jemand sich daran orientieren *g*

was die fairness angeht - one das dramatisieren zu wollen, fand ich es meinerseits schade, dass ich von dritten auf deine Kritik gestoßen werden mußte; ich hätte mir schon gewünscht, dass du mich erstmal anschreibst und dich erkundigst, woran dieses und jenes liegen könnte - es wäre ja möglich gewesen, dass sich damit der eine oder andere Punkt in Luft aufgelöst hätte.
Evtl. hätten dich meine Antworten ja zufriedengestellt - wenn nicht, kann man die erkenntnisse bzw. verbliebenen Punkte aus einem solchen gespräch immer noch in einen öffentlichen text gießen.

zur sauberen verarbeitung - wer absolut fugenlose verbindungen will, kann gerne mit dem Ashford glücklich werden, da hat er nach ein paar monaten schon Feuerholz :-)
der Ashford ist übrigens aus Buche, überall für seine instabilität und das schnelle verziehen bekannt ...

so, und damit jetzt endlich gut sein lassen; wenn ich wieder auf etwas antworten muß, sehe ich meine Werkstatt gar nicht mehr von innen; dann gibt's irgendwann im zeitdruck mal wirklich schludrige verarbeitung :-)

LG

Jens

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Zuletzt geändert von barde am 28.10.2008, 19:04, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Brettchenwebrahmen
BeitragVerfasst: 28.10.2008, 23:19 
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Es geht hier nicht um Reklamationen für die irgend etwas von Dir erwartet wird sondern rein um einen Erfahrungsbericht.

Da wir hier nun mal nicht einer Meinung sind und keiner den anderen von seiner überzeugen kann macht eine weitere Diskussion hier keinen Sinn, zumahl der Tonfall dieses Threads auch langsam abgleitet. Das ist keine sachliche Diskusion über den Rahmen mehr, hier werden nun persönliche Angriffe gestartet, also Schluß!

@barde
Als Du auf diese Diskusion aufmerksam geworden bist war nicht klar ob es sich bei dem Rahmen um Dein Werk handelt (was ich auch in meiner Beurteilung geschrieben habe), als das klar wurde waren wir schon in Kontakt, Du warst der erste dem ich das mitgeteilt habe als ich es erfahren habe.

Leider hat der persönliche Kontakt keinerlei Klärung gebracht, was dieser Thread hier der danach entstanden ist beweist.



Ich schließe diesen Thread bewußt nicht um auch anderen die Möglichkeit zu geben ihre Erfahrungen mit diesem oder andere Brettchenwebrahmen kund zu tun, denn dies ist ja der eigentliche Sinn dieses Threads.
Möglich daß andere ebenfalls schlecte Erfahrungen gemacht haben, andererseits können sie ebenso positives berichten, das sollte also auch in Deinem Sinne sein.

CU
Danny

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Zuletzt geändert von Greifenritter am 04.01.2009, 08:39, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Brettchenwebrahmen
BeitragVerfasst: 29.10.2008, 00:29 
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Zitat:
Da wir hier nun mal nicht einer Meinung sind und keiner den anderen von seiner überzeugen kann macht eine weitere Diskussion hier keinen Sinn, (...) Das ist keine sachliche Diskusion über den Rahmen mehr, hier werden nun persönliche Angriffe gestartet



jepp, das kommt beiderseits davon, wenn die argumentationsschleife anfängt, sich nervtötend im Kreis zu drehen - und eigentlcih will das (glaube ich) keiner von uns.

daher hab' ich ja gestern schon gesagt:


Zitat:
so, jetzt sind beide standpunkt ausführlich dargestellt und jede weitere antwort würde nur in eine wiederholungsschleife führen (...) jetzt einfach beides so stehen zu lassen, damit sich jeder seine meinung selber bilden kann :-)




Zitat:
Es geht hier nicht um Reklamationen für die irgend etwas von Dir erwartet wird


ist mir doch egal;-)
das angebot gilt so trotzdem - nachdem ich von dem Problem erfahren habe, und Euch als glaubwürdig einstufe, kann ich so ein Kulanzangebot ruhig machen.

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Zuletzt geändert von barde am 29.10.2008, 00:30, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Brettchenwebrahmen
BeitragVerfasst: 29.10.2008, 10:36 
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Nachdem ich in den letzten Tage doch sehr wenig Zeit hatte, habe ich hier mal kurz quergelesen. Alles durchzulesen, würde mir doch die Zeit fehlen.

trotzdem will ich mal kurz meinen Senf dazugeben.

Soweit ich das verfolgen konnte, wußte Danny am Anfang nicht genau, ob es sich überhaupt um einen Rahmen von Barde handelt. Als sie dies wußte, hat sie sich mit Barde in Verbindung gesetzt.
Danny hat anschließend sehr sachlich hier über den Rahmen berichtet und ihre (Negativ)-Punkte dargestellt.

Ich habe den Eindruck, das Barde an jedem Projekt, daß er macht, wächst und sicherlich immer wieder Verbesserungen findet und einbaut.

Sehr schade finde ich, daß die Diskussion so langsam entgleitet und jeder sich persönlich angegriffen fühlt.

@Barde
du kannst sicher sein, daß dein Ruf durch diesen Thread keinen Schaden genommen hat. Danny hat ja auch deine anderen Sachen gelobt, war aber einfach von dem Rahmen enttäuscht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Brettchenwebrahmen
BeitragVerfasst: 17.11.2008, 15:52 
Ohne das ich die Diskussion neun entfachen will. So sieht er aus:
Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Brettchenwebrahmen
BeitragVerfasst: 17.11.2008, 22:07 
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gewaschene Wolle
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schönes bild; irgendwie komme ich bei uns nie dazu, mal einen langbezug als beispiel zu fotografieren...

aber die versteifung ist natürlich effektiver (sofern nötig) wenn du sie auf der obersten ebene aufsteckst Bild

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 Betreff des Beitrags: Re: Brettchenwebrahmen
BeitragVerfasst: 17.11.2008, 23:09 
*ggg

Irgendwie fiel mir nach fotografieren und hochladen beim Weiterarbeiten auf, das das Dings noch unten steckt (da hab ichs beim einziehen hingetan es schien mir sinniger als es ganz wegzulegen und nicht mehr zu finden) Und ich wusste genau das du mir das sagen würdest.
Ich bin ein Hellseher.....!!!
Nee iss nicht nötig. Das Band liegt ganz soft. Aber ich mach ihn trotzdem wieder hoch.
Wenn du das Bild haben willst, nimms dir. Ich hab allerdings noch 2 meter unterschlagen. 2 Stangen sind noch frei.

LG


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 Betreff des Beitrags: Re: Brettchenwebrahmen
BeitragVerfasst: 04.01.2009, 08:33 
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Leider habe ich wieder etwas festgestellt, was mich am Barden stört:
Ich habe ein relativ breites Band (24 Brettchen) aus dickerer Wolle (150 m/ 100g) gewebt. Das ist mit einer Endbreite von 5,5 cm ganz ordentlich aber noch kein Monster-Band.
Das hat den Rahmen schon recht nahe an die Grenzen der Holbreite gebracht. Beim weiterziehen mußte man immer aufpassen, daß die offene Kette, die ja deutlich breiter liegt als das gewebte Band (wie man ja auch auf dem Bild von Spinning Witch sehen kann), nicht von den Holmen hüpft. Oben wo der Querbalken drüber steckt ging es, aber an den anderen war es schwierig. Beim Spanner mußte man zusätzlich aufpassen, daß die Kette nicht zu nahe an den Rahmen heran kommt, da sie sonst zwischen Spannholz und Rahmen rutscht und eingeklemmt wird.

Fazit: Mein Wunschrahmen hat breitere Holme und eine sicherung gegen das herunterspringen der Kette, also so wie es aussieht wird es wirklich ein geschlossener Rahmen mit abnehmbarer Seitenwand.

CU
Danny

p.s.
Reinhard, der Bekannte der mit mir zusammen den Rahmen baut hat neulich auch am Barden gewebt und ist ebenfalls einige Male an der Flügelmutter vorne mit dem Schußfaden hängen geblieben, geht also nicht nur mir so.

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Zuletzt geändert von Greifenritter am 04.01.2009, 08:37, insgesamt 1-mal geändert.

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