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 Betreff des Beitrags: Re: Brettchenwebrahmen
BeitragVerfasst: 11.05.2007, 13:28 
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Navajozwirn
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Hidril, das Teil ist ja eine Wucht.
Da macht das weben bestimmt Spaß.

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Tschüß Kati mein Blog


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 Betreff des Beitrags: Re: Brettchenwebrahmen
BeitragVerfasst: 11.05.2007, 16:10 
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Designergarn
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Die Zähne die die einzelnen Kettbündel hinten auseinsnderhalten sind natürlich klasse, denn da verheddert sich nix und die Ornamente sind wunderschön.

CU
Danny

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 Betreff des Beitrags: Re: Brettchenwebrahmen
BeitragVerfasst: 11.05.2007, 21:23 
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Flocke
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So viele Fragen *gg*:

Also: Auf die "Fische", so nenne ich die Brettchen, auf die die Kette aufgewickelt wird, fassen eine ganze Menge Garn, abhängig von der Stärke natürlich. Die längste Kette, die ich bis jetzt aufgeschärt habe, war ca. 4,5m und auf den Fischen war noch jede Menge Platz.
Beschwert werden die einzelen Brettchenstränge mit einem Säckchen, welches an den Fisch gebunden wird. Der hat dafür extra ein Loch, wo ich das Band vom Säckchen einknoten kann. Zur Zeit habe ich 150gr feinen Aquarienkies pro Säckchen. Aber das Gewicht lässt sich leicht regulieren, je nachdem, welches Garn man verarbeitet.

Die Gewichte bleiben an den Fischen, das ist einfacher, als sie jedes Mal wieder dran zu knüpfen.

Zum Schären befestige ich eine Schraubzwinge an dem vorderen Brett. Dann fädele ich die Fäden durchs Brettchen, Knoten ins Garn, über die Schraubzwinge gehängt, Kette auskämmen (ist bei vier Fäden ja supereinfach), gleichmässig spannen und auf den Fisch wickeln. Dann nur noch über das Kammbrett hängen - fertig.

Wenn ich alle Brettchen geschärt habe, dann fasse ich die Knotenseite der Fäden mit einem Gefrierbeutelklipp zusammen und befestige das Ganze dann an dem Rad, auf dem ich die fertige Borte aufwickele.

Ja und dann kanns eigentlich schon losgehen.

Dadurch, dass die Kette hinten "offen" ist, kann man besonders gut Muster weben, die keinen regelmäßigen Drehrhythmus haben und bei denen man normalerweise eine Musterumkehr machen muss, um die Verwirrung wieder auszudröseln.

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Liebe dein Leben und lebe deine Liebe.


Zuletzt geändert von Hidril am 11.05.2007, 21:26, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Brettchenwebrahmen
BeitragVerfasst: 12.05.2007, 00:12 
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Kannst Du mal ein Bild von den Fischen einstellen, die kann ich mir irgendwie nicht so recht vorstellen. Das klingt aber sehr gut!

CU
Danny

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 Betreff des Beitrags: Re: Brettchenwebrahmen
BeitragVerfasst: 24.08.2008, 23:24 
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Hat von Euch jemand einen Barden?

Ich habe gerade eine Leihgabe von Sabine hier, sollte ein barde sein, aber ich bin vom Barden aus dem Flinkhand-Forum sowohl bei Holzarbeiten (meine brettchen und Webschiffchen) als auch beim Metall (Stecknadeln) super saubere Abreiten gewohnt und der Webrahmen sieht doch sehr roh zusammengezimmert aus. Die Oberflächen nicht geglättet, die Passungen etwas krumm, die Stäbe teils ein wenig schief eingesetzt.

Sind die Barden wirklich so oder ist das ein NAchbau?

CU
Danny

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 Betreff des Beitrags: Re: Brettchenwebrahmen
BeitragVerfasst: 07.09.2008, 05:00 
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Also meine Erfahrungen mit dem von Sabine geliehenen Rahmen zeigen mir, daß ich mir ganz sicher keinen Barden zulegen werde.

Ich weiß nicht ob es sich bei dem von mir getesteten Rahmen um einen echten Barden handelt, ich vermute eher es ist ein Nachbau, da viele Teile etwas rauh wirken, die Ausschnitte für die überkreuzungen eher ungenau sind und das ganze daher nicht so verarbeitet scheint wie ich es von Nadeln, Brettchen und Schiffchen vom Barden gewohnt bin. Allerdings enthält dieser genau die gleichen Bauteile, entspricht also optisch genau dem Barden. Somit sind einige Dinge die mich sehr stören auch bei dem sicherlich deutlich höherwertigen Original vorhanden.

Diese Konstruktion weißt meiner Ansicht nach deutliche Schwachstellen auf:

1. störende Elemente am Arbeitsbereich
Die Querlatte an der die vorderste Stange angebracht ist und die Flügelmutter vorne behindern beim weben um unteren Teil der Arbeitsfläche. Da bleibt gerne mal der Schußfaden hängen. Das ist sicherlich mit durch die leichte zerlegbare Konstruktion bedingt, da muß man Abstriche machen, ich empfinde es aber als sehr störend.

2. Instabil (kann beim "echten Barden" evtl, besser sein)
Die ganze Konstruktion ist geradezu dazu prädestiniert sich zu verbiegen und nachzugeben. Lieber eine abnehmbare Seitenbacke als diese offene Konstruktion. Die macht das ganze schwerer, aber dafür können sich die Rundhölzer nicht verbiegen.

3. Länge der Kette
Kurze Bänder kann man praktisch nicht weben. Man sollte den Spanner so platzieren, daß auch dies möglich ist. Um ein Band zu weben und die volle Arbeitsfläche zu haben muß ich praktisch um den oberen Block, zum Spanner und zurück. Wer hauptsächlich lange Stücke webt findet das evtl. nicht störend, da ich aber gerne Seidenarmbänder und Probestücke webe ist mir der Weg zum Spanner einfach zu lang.

4. Bedienbarkeit des Spanners
Die Bedienbarkeit des Spanners ist meines erachtens nach nicht besonders gut. Zu einen ist es schwer ihn sauber festzuziehen, zum anderen verkantet er leicht. Besser beidseitig aufgehängt und von oben nach unten statt von vorne nach hinten. Vielleicht verkantet das Rundholz des Spanners beim "echten Barden" nicht so stark, aber ich empfinde die Richtung und auch ein leichteres Verkanten als unangenehm, außerdem ist der Spanner zu weit weg und somit vom Weber schwer zu erreichen.



Ich werde demnächst mit einem Bekannten zusammen einen Rahmen konstruieren und versuchen diese fehler zu vermeiden.



CU
Danny

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Zuletzt geändert von Greifenritter am 28.10.2008, 22:23, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Brettchenwebrahmen
BeitragVerfasst: 07.09.2008, 06:00 
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Faden
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Danke, dass Du den Thead noch mal ausgegraben hast, Danny!
Bei der Gelegenheit fällt mir doch siedendheiss wieder ein, dass ich vor einiger Zeit meinen "uschia"-Rahmen an eine Bekannte verliehen habe. Bild

Der Rahmen, den Hidril hier gezeigt hat, gefällt mir sehr gut. Auf dem letzten Markt habe ich mir einen ähnlichen angeschaut, konnte ihn aber leider nicht ausprobieren.

War der geliehene Rahmen tatsächlich ein echter Barde oder doch ein Nachbau? Die beschriebene Arbeit passt eigentlich nicht zu dem guten Ruf des Barden aus dem Flinkhand-Forum. Bild
Falls es ein echter war: Hast Du ihm Deine Kritik schon mitgeteilt?

Bin schon gespannt auf Deine Eigenkonstruktion. *neugierig schau*

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Lieben Gruß
noora


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 Betreff des Beitrags: Re: Brettchenwebrahmen
BeitragVerfasst: 07.09.2008, 14:32 
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Designergarn
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Ich weiß es bis heute nicht ob es ein echter Barde ist, werde ich wohl auch nie erfahren. Mich hat die eher schlampuge Verarbeitung aber auch stutzig gemacht, habe ja Brettchen, Schiffchen und Nadeln von ihm und alles ist super sauber verarbeitet.

Die Instabilität, das starke Verkanten der Spannungsverstellung und die hakeligen Holzstäbe sind bei einem echten bzw. vollwertigen Barden sicherlich nicht vorhanden, zumindest sehe ich das eher als Indizien an die gegen einen echten Barden sprechen.

Allerdings ist auch beim echten Barden die Spannungsreglung horizontal, das ist nicht so mein Ding (ist aber denke ich Geschmacksache) und der vordere Holm ist da auch im Weg. Ist aber bei einer auf wenig Gewicht ausgelegten transportablen Konstruktion nicht anders zu machen. Meiner wird viel schwerer und massiver und ist damit fast nicht mehr zu transportieren. Da viele ihren Barden mit auf die Märkte nehmen wäre eine solche Konstruktion aus schweren Platten eher ungünstig. irgendwo muß man hald irgendwo Abstriche machen. Insofern ist das auch weniger ein Punkt um zu kritisieren als vielmehr persönliche Vorliebe.

Eigentlich wollte ich mir ja einen Barden kaufen, aber durch diese beiden Faktoren werde ich das lassen. Mein Wunschrahmen wäre fürchte ich auch nicht versendbar.

CU
Danny

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Zuletzt geändert von Greifenritter am 07.09.2008, 14:33, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Brettchenwebrahmen
BeitragVerfasst: 27.10.2008, 02:03 
Ich hab ihn.
Seit heute.
Seit 2 Jahren schleich ich drumherum.
Rigana hat mir noch ne Kette aufgezogen so das ich das mit dem Endloseinzug auch gleich geschnallt hab.
Ich bin ganz happy weil viel gleichmäßiger als bei meinen Veruschen am Gürtel
Und ich muss nicht mehr alle 20cm nachziehen.

Morgen mehr
ich muss noch ein bißchen weiterdran fummeln :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Brettchenwebrahmen
BeitragVerfasst: 27.10.2008, 03:05 
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Also laut Sabine ist das was ich da getestet habe wirklich ein echter Barde. Sie hat bei der ersten Besitzerin, von der sie ihn bekommen hat nachgefragt. Viel im Einsatz war der Rahmen auch nicht und er stand auch nicht mit aufgezogener Kette rum sondern war bei Sabine sogar zerlegt.

Einiges von dem was ich bemängelt habe mag Geschmacksache sein, aber von der Verarbeitung und Holzqualität bin ich schon enttäuscht. Eines der Rundhölzer zeigt deutliche Risse, das hinten oben ist eindeutig krum (nach innen geneigt) und geglättet scheinen die Rundhölzer auch nicht zu sein, da stehen sogar noch die Codenummern aus dem Handel aufgedruckt, die normalerweise nach einmal drüberschmirgeln weg sind (zumindest bei meinen Rundhölzern die ich verbaut habe war das immer so). Insgesamt wurde sehr weiches Holz verwendet (scheint mir Fichte zu sein).


@SpinningWitch
Ich hoffe daß die neueren Rahmen besser sind und Du solche Probleme nicht bekommst.
Aus was für einem Holz ist der Rahmen den Du bekommen hast denn?


Wir haben gestern angefangen mal "meinen" Rahmen zu bauen. Ein guter Freund baut ihn mit mir zusammen (und für ihn bauen wir auch gleich einen).
Mal sehen wie der wird. Wird aber noch eine ganze Weile dauern bis der fertig ist, da wir beide wenig zeit haben.

CU
Danny

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Zuletzt geändert von Greifenritter am 27.10.2008, 03:18, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Brettchenwebrahmen
BeitragVerfasst: 27.10.2008, 03:34 
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Mehrstufenzwirn
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Hi Danny.
Das war mal mein brettchenwebrahmen den du da hast *grins*. Ich hab ihn vor ner ganzen weile mal sabine geschenkt. Und es ist tatsächlich ein echter barde. Ich, bzw. mein damaliger freund habe den rahmen direkt bei ihm übers flinkhandforum gekauft.
Grüßlis

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 Betreff des Beitrags: Re: Brettchenwebrahmen
BeitragVerfasst: 27.10.2008, 18:11 
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gewaschene Wolle
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moin moin :-)

eigentlich wollte ich mich ja hier zurückhalten; weil es imme rkomisch aussieht, wenn man als betroffener was sagt - ist ja eh parteiisch...

nach einigen mails mit Danny muß ich jetzt aber wohl doch das eine oder andere hier selber dazu sagen, da sie sich in einigen Punkten nunmal nicht umstimmen läßt - was ja ihr gutes recht ist.
Also muß ich die betreffenden "richtigstellungen" doch selbst hier unterbringen, da die m.E. falschen Eindrücke sich sonst festsetzen.

Da sich die verschiedenen Kritkpunkte über mehrere Postings verteilen, teils wieder aufgegriffen werden usw. wird eine saubere Sortierung nicht immer möglich sien; sorry schonmal dafür :-)

1) Verarbeitung & Verziehen
nachdem Ina sich jetzt geoutet hat, konnte ich über den Blog auch einen vollen Namen und damit das Versanddatum rausfinden - 02.09.2005; also ziemlich genau drei Jahre.
damit war er einer der letzten, bevor ich ein neues Bauteil als standardausstattung hizugefügt habe; dazu später mehr.
In drei Jahren kann Holz natürlich einiges durchmachen.
Ich habe bei der letzen Renovierung hier einen großen 5-türigen Badezimmerschrank demontiert und im Keller zwischengelagert mit dem Ziel, ihn dann statt im Bad (da war er mir zu wuchtig) im Zukünftien Lagerraum wieder aufzubauen...
dank guter auftragslage hat sich die fertigstellung des Lagerraumes dann gut ein Jahr hingezogen; der Schrank steht jetzt seit drei jahren wieder und noch immer schließen die Türen nciht merh sauber - alles verzogen.
Und das war Möbelbau-Qualität ...
gleiches gilt für Türen, Fenster usw. - alles Objekte, für die man eignetlcih ohnehin schonnur beste holzqualität verwendet, aber im laufe der jahre und ohne Pflege passiert sowas eben mal.
Als zweiter Faktor kommt dann das demontierte Lagern hinzu.
Der Rahmen ist zwar zerlegbar konstruiert; um Transport auch in vollgepacken Autos zu ermöglcihen, auch aml kurzes zwischenlagern; aber längeres Lagern der einzelteile (wer weiß, unter welchen klimatischen Bedingungen?) kan an unbehandeltem Holz nicht spurlos vorübergehen. (selbst an geöltem nicht).
im Verbund halten sich die teile gegenseitig, auseinadergebaut kann sich jede verwerfung voll entfalten.

*fortsetzung folgt wegen zeichenbegrenzung*

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ich hab's ihnen gesagt, aber auf mich hört ja keiner ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Brettchenwebrahmen
BeitragVerfasst: 27.10.2008, 18:13 
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gewaschene Wolle
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Holz arbetiet immer ein wenig, und auch bei einem beidseitig geshlossenen Rahemn kann Euch ähnlches passieren, wenn er demontiert gelagert wird.

Neben diesem natürlcihen arbeiten des Holzes kann es aber auch an der Behandlung durch die (nu ndrei) nutzer liegen (muß nicht!).
Gerade ein verziehen ausgerechnet des hinteren oberen rundstabe (eigentlich dürfe das eher ein verdrehen des Balkens um seine längsache sein) steht fast immer ein weben mit zu hoher spannung!
auch, wenn der weber seine spannung als normal bezeichnet!
gerade gesern - spining witch war dabei - hat eine andere Kunden aus dem gelciehn Zeitabschnitt imgespräch über diesen thread ähnliches berichtet; dies aber von sich aus als normale alterungserscheinung und nciht als beschwerdegrund betrachtet.
Auch sie hat auf nachfrage gesagt, sie webe nicht mit hoher spannung.
Nachdem sie dann im laufe des Nachmittages andere Ketten auf Rahmen angefasst und verglichen hat, wurde sie dann doch recht verlegen :-)

insgesamt wurden seit 2003 4 ähnlcihe fälle gemeldet; alle ausdrücklcih NICHT als Reklamation, sondern als Hilferuf.
3 davon ahben shcon ohne nachfrage von sich aus gesagt, dass sie am Anang mit "Hammerspannung" gewebt haben und gefragt, wie sie denn den selbstverursachten schaden am besten in den griff krigen.
der vierte hat auf nachfrage eine deutlcih zu hohe spannung eingräumt.
seit ich oben erwähntes neues Bauteil integriert habe, hat sich keiner mehr mit so einem Problem gemeldet; ncihtmal "hartweber".
(Ich beschreibe es nachher bei "kontruktion")

Was den Aufdruck auf einigen Rundstäben angeht, so habe ich damls bewußt beschlossen, dass es das kleinere Übel ist, sie draufzulassen, als beim abscchleifen Dellen oder Verflachungen zu provozieren; die tinte ist nämlich schon ein bißchen in die Maserung eingezogen und mit leichtem, Oberflächlcihem Anschleifen wie zum reinen glätten wäre es nicht getan gewesen.
Ich habe dafür dauraf geachtet, nach möglcihkeit diese stücke nur im unteren Bereich zu verwenden und so enzusetzen, dass der aufdruck zum boden zeigt, also möglcisht wenig augenfällig ist.
inzwischen haben auch die rundstäbe einfache kleine Klebeschilchen am Ende, das sowieso weggeschnitten wird :-)

Rauhe und gerissene rundstäbe:
Bei Auslieferung definitv nie!
Aber es ist wie beim neuen Auto - auch da muß man den Lack mal wieder nachpolieren nach einiger Zeit...
bei feuchtigkeit (auch shcon hohe Luftfeutigkeit) richten sich feine Holzhäarchen auf, wenn sie dann wieder trocknen wird's stoppelig wie einige stunden nach der Rasur.
Dieser Effekt trit natürlcih nciht direkt beim ersten feuchten Markt auf, die paar häarchen bemerkt man gar nciht, das summiert sich über die zeit; auch beim einlagern.
Dem ist aber schnell abgeholfen; mit einem schleifpapier (240er Körnung, 0,30 euro im Baumarkt) oder noch besser einem Schleifschwamm (1,75 in unserem Bauhaus einzeln; 2,50 im dreierpack mit grob/mittel/fein)

Risse können sich in Holz immer und aus verschiedensten Gründen bilden; heutige Baumarkt-Qualittät ist eben nicht 20 Jahre bei gleichbleibender luftfeuchtigkeit udn temperatur gelagrt, sondern kommt direkt anch dem Fällen für 24h in die trockenkammer ...
mit Holz in Möbel- oder gar Instrumentenbau-Qualtiät wären wir irgendwo zwischen 150,- und 250,- an reinen Materialkosten dabei :-)

Dann kommt wieder die Sache mit dem Arbeiten bei wechselndem Klima (feucht, Sonne usw) und evtl. zusätzlcih zu hoher spannung.
allrdings würde ich ienen riß im Rundstab weniger mit der Spannung begründen; die wird fast vollständig auf die Balken übertragen; also in dem Fall wohl eher klima oder sonstiges natürliches arbeiten; evtl. war tatsächlich schon im Baumarkt ein micro-riß im kern des stabes, der scih dann über die jahre ausgeweitet hat.

aber für sowas hab' ich einen Tip:
den betroffenen stab mit einem Fuchssschwanz direkt sauber am Balken entlang absägen und die schnittstelle glatt verschleifen; dann leicht versetzt ein neues Loch anlegen - einen einzelnen neuen Stab würde ich gegen übernahme der Portokosten feritig zum einsetzen zuschicken.
DasLcoh müßte allerdings mit einem sehr präzise arbeitenden 25mm-Forstenrbohrer auf einem Standbohrer gesetzt werden; für den kurzen handgriff ruhig mal in der schreinerei fragen.
Einen Forstner-Bohrer aus dem Baumarkt oder gar von Aldi, Lidl & Co kann man sich schenken; die Löcher werden irgendwo zwischen 25,5 udn 27 mm - wird eine wacklige angelegenheit :-)
gute Bohrer kosten dann schon um die 80,-netto ... und ich brauche schon wieder einen neuen demnächst *seufz*

*fortswetzung folgt*

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 Betreff des Beitrags: Re: Brettchenwebrahmen
BeitragVerfasst: 27.10.2008, 18:14 
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gewaschene Wolle
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Registriert: 27.10.2008, 16:10
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Ausschnitte:
werden natürlich immer etwas unterschiedlich....
die ausschnitte werden auf der Kreissäge (sauberster schnitt) vorgekerbt für die 34mm dicken balekn bedeutet das, sägeblatt auf 17mm höhe ienstellen, dann frästes sich sozusagen nur bis auf halbe höhe durch.
das ebdeutet, ich muß auf der oberseite (die nciht beschädigt wird) den schnitt anzeichen und dann über diesen strich peilen - freihänig.
da ist immer mal 1mm abweichung drin, und das ist gut so!
zu präzise Ausschnitte hätten eher nachteilige wirkung - versucht leiber nciht, sie auseinander zu nehmen, wenn sie auf einer feuchten VA gestanden haben.
außerdem soll auch beim zusammensetzen en wenig spiel sein, um die Teile aufeinander zu justieren; dafür bracuht es chon mal ein bißchen luft - der stabilität tut das keinen Abbruch.

Ich will nicht bestreiten, dass ich gaaaanz am anfang auch ein paar rahemn gebaut habe, die nciht das gelbe vom ei waren; es hat ein paar versuche gebraucht, um das richtige Material zu finden usw, aber 2005 war das definiv kein thema mehr.
esgab nur kurz nach deisem Versand noch eine kleine kjonstruktionsänderung, eine zweite fasse ich nach Dannys Kritik gerade erneut ins Auge.



2) Konstruktion:

Grundsätzlcih ist die geschlossene konstruktion natürlih ncoh deutlch robuster was die zugkräfte der Kette angeht; aber die offene ist - bei richtie holzstärke udn sorte - ebenfalls merh als ausreichend.
dennoch habe ich wegen der gewissen Anzahl an Nutzern, die eine höhere Spannung verwednen, ein neues Bauteil hinzugefügt.
Es handelt sich um ein schlecihtes stück Brett mit 2 Löchern.
Dieses wird nach dem Bespannen des Rahmens auf ie beiden oberen rundstäbe gesteckt und blockiert damit deren drang, sich zueinaner zu biegen; also ein simpler abstandshalter.
dadurch wird ein erdrehen des hinteren balekns durch die zugkraft weitgehend unterbunden und zugleich der Zug glecihmäßiger auf die gesamte Konstruktion verteilt.
dieses Brett erfüllt also die funktion einer auf das erforderliche Minimum rudezierten zweiten Seitenwand, ohne dabei die vorteile der offenen Konstruktion zu behindern (als da Wäre leichte Beziehen; auch mit Endlosaufzug ... Freie Sicht auf die gesamte Kette, um etwaige durchhägnende Fäden, fheler im fertigen Gewebe, Wendestellen usw. zu finden)

Der Vorteil der offenenbauweise leig tneben transport- und Versandmöglchkeiten nicht zuletzt auch im freien Zugang für die Hände - auf einem geschlossenen Rahmen ist der endlosaufzug nicht oder nru unter extremem mehraufwand möglich, was ihn fast unsinnig macht.

Wenn man auf einem gechlossenen Rahmen endlos beziehen will, muß man ene seitenwand abnehmbar machen; also im prinzip eine offene Kostruktion beziehen und diese dann wieder schließen.
Das scih shcon beim beziehen eine gewisses maß an spannung aufbaut, werden aber auch da shcon die rundstäbe dem gelciehn zug ausgesetzt wie bei der offenen bauweise.
dann ist es keine ganz einfache übung, die zweit seitenwand ohen verkanten mit ihren 14 Löchern auf die 14 Rundstäbe zu platzieren ...
für ein sauberes auf- und abmontieren auch bei feuchtigkeit brauchen auch diese löcher wiederum ein wenig spiel; also wäre ein 26-27mm Loch für einen 25mm stab angebracht.
dieser spielraum gibt natürlich auch wieder raum, um sich zu verziehen, so furchtbar viel ist also nicht gewonnen.
liebr mit vernünftiger spannung arbeiten :-)

Übrigens - wer die möglcihkeit hat, mal einen gut gebauten offenen rahmen zu testen (nicht den Ashford mist; sondern meine oder vergleichbare; mit einer vernünftigen Holzstärke ...) kann ja mal die betroffenen beiden oberen rundstäbe greien udn die spitzen ein wenig zueinander biegen ... mehr als 2 mm sind ohne erhablichen kraftaufwand schonmal nciht drin.
und dann nochmal an den Punkten versuchen, wo die Kette sitzt (i.d.R. nache am balen oder zumindest in der Mitte des Rundstabes) - also mit weniger Hebelwirkung (wir erinnern uns an physik ...?)
dann hat man mal ein gefühl dafür, welche kraft wirken muß, um so einen verzug zu erzeugen und überlegt sich, ob die Kette wirklcih unter einer solchen kraft stehen muß :-)

Der Abstandhalter sollte also normalerweise überflüssig sein, ist heutzutage aber trotzdem als standard-element dabei und hilft, dass auch eine eigentlcih überhöhte spannung nciht gleich so starke auswirkugnen hat.
unbegrenzte belastbarkeit ist natürlich trotzdem ein ding der unmöglcihkeit...

Eine weitere änderung bzw. option (geringer aufpreis wegen material) wäre in Zukunft eine verlängerung der führungsschiene für den spannungsregulierer bis zur vorderen, kurzen stütze; so wäre der spanner vom weber aus leicher erreichbar.
in diesem Detail kann ich Die Kritik nachvollziehen und handele auch danach :-)

*fortsetzung folgt*

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 Betreff des Beitrags: Re: Brettchenwebrahmen
BeitragVerfasst: 27.10.2008, 18:15 
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gewaschene Wolle
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wo der waagerechte Balken beim weben im Weg sein soll, kan ich trotz meherer mails mit Danny nciht nachvollziehen; der befindet sich unterhalb des arbeitsbereiches; auch das dutzend anderer anwender, die ich auf die schnelle mal befragt habe, kann diese aussage nicht nachvollziehen; für viele ist es sogar eine willkommene ablage für kleine hilfsmittel (z.B. bei broschieren, wenn immer entweder nadel oder schiffchen irgendwo rumhängen müssten ... oder gar für den webbrief)

Der wunsch nach einer senkrechten spannungsregulierung ist sicherlich geschmackssache; ich richte mich mit dem standard-Modell nach 95% der befragten ...
trotzdem kann ich auf Wunsch natürlich die ganze Konstruktion um 90° drehen; auf wunsch kann ich auch Höhen- und Längenmaße tauschen usw.
sonderanfertigungne zu sonderpreisen sind immer drin :-)

normalerweise wird aber doch eine waagerechte ausrichtung als angenehmer empfunden; weil der körper eben nicht drücken, sondern nur zu sich hin ziehen muß; gleiches gilt übrigens erst recht beim weiterziehen der Kette ...

hab' ich jetzt noch was vergessen ?
Bild

LG

Jens

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