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 Betreff des Beitrags: Tiefenwirtel vs Kopfspindel
BeitragVerfasst: 14.08.2015, 06:31 
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:eek:
Nun dachte ich, ich könnte schon ein bisschen spinnen.... :O
Doch will es mit den tollen super neuen Matthes - Spindeln, beides Kopfspindeln a 29 und 22 g, so gar nicht klappen.
Hab sogar wieder Eiderwolle genommen.
Es ist schlicht frustrierend und das heißt, es macht dann über kurz oder lang, wenn ich so gar keinen Minifortschritt sehe, keinen Spaß.
;(
Ich zähle mal auf:
die Kopfspindel dreht sich sofort wieder zurück, wenn ich Drall aufbaue und den in das Faserdreieck laufen lassen will.
Also bin ich wieder zurück zur park and draft - Methode. Das macht aber nicht richtig Spaß, weil ich dauernd den Eindruck habe, ich spinne mit einer eingebauten Bremse: muss immer drauf achten, dass sich die Spindel nicht wieder zurück dreht.
Dann flutscht auch der Faden häufig aus der Öse oben raus, ist mir mit der Fußspindel nicht passiert.
3.Es sammelt sich schon Drall und ich halte das Ganze auch unter Spannung, aber der Drall bleibt an einer bestimmten kleinen Strecke und wandert gar nicht weiter - das ist mir auch so extrem bei der Fußspindel nicht passiert.
4. Ich finde auch, kann natürlich Einbildung sein, dass der Faden, der über den Wirtel zum Haken geführt wird, irgendwie den Rundlauf stört. Bei der Fußspindel ist das integriert.
Wobei ich jetzt noch nicht versucht habe, einen möglichst dünnen Faden zu spinnen. Einfach so, wie bisher - also ziemlich dick: wie ein 3-fädiges Sockengarn etwa, um einen Anhaltspunkt zu geben.
Wahrscheinlich versuche ich zu "dick" zu spinnen und sollte doch erst mal bei den schweren Schulspindeln bleiben?
Jeder Tipp ist willkommen.
Vielen Dank :danke:


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 Betreff des Beitrags: Re: Tiefenwirtel vs Kopfspindel
BeitragVerfasst: 14.08.2015, 06:51 
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Wenn die Spindel zu leicht ist für das Garn, das du spinnst, dann drückt der Drall im Garn sie gleich wieder zurück. Also dünner spinnen, und evt mal eine Faser nehmen, die dünn kann und sich bei viel Drall nicht wehrt, z.B. Seidenhankies, falls du welche da hast. Die Seide ist so stabil, die hält die kleine Spindel auch ohne Drall, und Hankies kleben ziemlich zusammen, das flutscht nicht so weg wie Kammzug. Sonst halt einfach weiter Wolle, aber dünn-dünn.

Alles andere hört sich nach Tuningproblemen an. Hast du den Thread schon gesehen? Da werden einige Punkte angesprochen, zwar bei anderen Spindeln, aber das Prinzip ist das gleiche: viewtopic.php?f=14&t=26850&hilit=Tuning
Ich such mal noch was für Spindelhaken... http://www.hatchtown.com/strait.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Tiefenwirtel vs Kopfspindel
BeitragVerfasst: 14.08.2015, 07:45 
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In der Regel ist eine Kopfspindel die schnellere und effizientere Spindel, aber wie Asherra schon schrieb, eher nicht für grobe Fasern und dickes Garn geeignet.

Mehr Schwung bekommt die Kopfspindel, wenn man sie am Oberschenkel abrollt:
https://www.youtube.com/watch?v=iV79Z9mkR9o

Der Wirtel deiner Spindel hat das Gewicht v.a. am Schaft. Solche Spindeln starten leicht, verlieren aber schnell an Schwung.Am längsten laufen Spindeln, die das Gewicht vor allem aussen am Wirtel haben. Leider haben es die Matthes mehr mit der Ästhetik als mit der Physik, darum sind die Laufeigenschaften ihrer Spindeln recht unterschiedlich.
Nicht nur vom Gewicht, sondern auch von der Wirtelform ist deine Spindel v. a. für feine Fasern und dünnes Garn geeignet.
Stöber doch mal hier im Handspindelforum. Da gibt es einiges an Tipps und Tricks. Auf youtube wird leider auch viel Murks verzapft.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tiefenwirtel vs Kopfspindel
BeitragVerfasst: 14.08.2015, 08:45 
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Herzlichen Dank! Das hilft weiter.
Ich habe schon richtig vermutet, dass ich (noch) zu dick spinne für diese Spindeln.
Nun spinne ich aber ganz gern dick. *g*.
Komme ja vom Filzen, da hat man - außer bei Nunofilzen - auch ordentlich was in der Hand ;)
Also doch mal eine Golding oder Bosworth kaufen? Oder zu was würdet ihr raten für das "dick" spinnen?
Im Herbst, dann ist wieder Budget frei. Hab jetzt gut über 100 Euronen ausgegeben, für die Spindeln (noch zwei Kreuzspindeln - iwi war mir da von vorneherein klar, dass ich da meine "Nudeln" = Rolags hernehme), sowie eine NiddyNoddy und bei wollschaaarf das kleine Blending board.
Den Beitrag über tuning hab ich schon gesehen und gewürdigt. Ich vermute, ich bin noch zu doller Anfänger und zu unwissend, um an den Spindeln rumzutunen.
Das ist ein ganz dolles Video; mir schwirrt nämlich eh schon der Kopp - es gibt ja soviele Videotipps und als Anfänger ist man echt aufgeschmissen, weil man ja noch nicht weiß, welche was taugen.
Ich hab aber schnell gemerkt, dass Chanti (ich bin ihr dankbar, sie hat mir anfänglich sehr geholfen) unglaublich charmant, liebenswert und sehr vielseitig ist, auch das Spinnen im deutschsprachigen Raum verbreitet hat, wenn man aber wirklich was tiefer gehend wissen möchte, ist dieses Forum hier die bessere Fundgrube.
Vielen Dank dafür.
:danke:


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 Betreff des Beitrags: Re: Tiefenwirtel vs Kopfspindel
BeitragVerfasst: 14.08.2015, 09:14 
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Freut mich, dass ich helfen konnte.
Zum flutschenden Faden ist mir noch eingefallen: Der Wirtel hat wahrscheinliche eine Kerbe zur Fadenführung (wenn nicht, greif zur Feile :) ). Diese sollte sich hinter dem Haken befinden. Vor dem Einhaken wickle ich das Garn immer einmal um das untere Ende des aufgewickelten Garns, so rutscht es nicht so leicht ab.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tiefenwirtel vs Kopfspindel
BeitragVerfasst: 14.08.2015, 09:59 
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Ich hab das mit dem dünn spinnen dann auf der Senior Spindel versucht. Es geht besser.
Und was für ne Spindel nehme ich zum Dick spinnen? Na die von Chanti. Ganz klar. :-))

Die zwei Kopfspindeln, von denen ich rede:
einmal Matthes senior, 22 g

https://picasaweb.google.com/lh/photo/E ... directlink

Und junior:

https://picasaweb.google.com/lh/photo/B ... directlink

An dieser Spindel irritiert mich ein wenig der kleine „Vorsprung“. Wobei zutage tritt, dass ich Null Ahnung, und davon viel habe.
https://picasaweb.google.com/lh/photo/R ... directlink
Um diesen Vorsprung darf ich auf keinen Fall Wolle wickeln, gell?
Frage: wie wickelt man denn eigentlich gescheit auf?


Hier noch mein blending board von Wollschaaarf.
https://picasaweb.google.com/lh/photo/b ... directlink
Ich mag das! Obwohl ich nur ganz grobmotorisch da ran bin beim ersten Mal. Die Wolle ist trotzdem verspinnbar ;-).


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 Betreff des Beitrags: Re: Tiefenwirtel vs Kopfspindel
BeitragVerfasst: 14.08.2015, 11:19 
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Boucle
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Kleiner Ausflug in die Physik: Das Trägheitsmoment einer Spindel (d. h. ihre "Willigkeit" weiterzudrehen) steigt direkt proportional mit ihrem Gewicht, aber im Quadrat mit dem Durchmesser. Also: Die doppelt so schwere Spindel (bei gleichem Durchmesser) dreht doppelt so lang, die doppelt so grosse Spindel (bei gleichem Gewicht) dreht vier mal so lang (alles bei gleichem Fadendurchmesser).

Da man in der Regel das Gewicht ja eher gering halten will, bringt ein grosser Durchmesser also mehr als höheres Gewicht. Die von dir gezeigten Matthes-Spindeln sind für mich eine Fehlkonstruktion.

Für mich die besten Spindeln vom Preis-Leistungsverhältnis her sind die von Tracy Eichheim (Woolly Designs). Sie sehen vielleicht nicht so speziell aus wie viele andere (obwohl die mit dem verdickten Rand und den ausgesägten Angoraziegen (http://www.woollydesigns.com/spindles/fancy.htm) sich nirgendwo zu verstecken braucht.) Aber sie drehen hervorragend und sind perfekt ausgewuchtet. Mit korrekt gebogenem Haken, der sich auch nicht gleich verbiegt, wenn die Spindel mal runterfällt. (Die Website ist nicht auf aktuellstem Stand, man müsste hinschreiben, was er da hat, oder wann er wieder welche baut. Ich hab' schon im Sommer - bei geschlossener Werkstatt von ihm gekauft, aber dann halt aus dem Lagerbestand. Völlig ausverkauft ist man ja selten...)

Meine anderen Lieblingsspindeln für dickeres Garn sind die schwereren Golding-Spindeln. Wobei man bei Golding auch aufpassen muss, die drehen nicht alle gleich gut. Am liebsten sind mir die mit Ring und möglichst wenig Gewicht im Zentrum - also entweder Löcher (ich mag' die grössere Celtic Knots sehr gerne), oder ein möglichst leichtes Holz, wenn die Spindel massiv sein muss (damit das Schafbild draufpasst - ich hab' eine Sonderanfertigung, mit der ich sehr zufrieden bin). Zu Golding-Spindeln gibt's hier aber schon mehrere Threads, da muss ich mich nicht wiederholen.

Oder selber bauen, wenn du (Zugriff auf) eine Werkstatt hast.

Ciao, Klara


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 Betreff des Beitrags: Re: Tiefenwirtel vs Kopfspindel
BeitragVerfasst: 14.08.2015, 13:56 
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Hallo Klara, danke dir. Ja, Zugriff auf eine Drechselwerkstatt habe ich. Wir hatten schon email - Kontakt, aber ich war noch nicht dort. Dann brauch ich ja die Matthesspindeln gar net mitnehmen. Die wollte ich dem Drechsler nämlich mitbringen. Gibts da irgendwo einen groben Bauplan? Ich meine, den mit den CD-Spindeln hab ich, aber das will ich nun nicht gerade dem Drechsler geben. Aber auf jeden Fall kopiere ich deinen Text und kann ihm das ausdrucken; echt jetzt.
Ich war in Physik nicht schlecht. Allerdings mehr so in Richtung Elektromagnetismus....und Licht und Wellen und so....
PS: Aber gleich ne Fehlkonstruktion?? :eek:
Das hat mich doch bissl geschockt. ?(

PS: Aber nun ist mir klar, warum ich mit den Kreuzspindeln besser zurecht komme. Der Durchmesser (im gesamten) ist größer! Denk ich da korrekt?


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 Betreff des Beitrags: Re: Tiefenwirtel vs Kopfspindel
BeitragVerfasst: 14.08.2015, 19:23 
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Frage: wie wickelt man denn eigentlich gescheit auf?


Ein allzu ordentlicher Kegel ist meistens recht rutschgefährdet. Am besten wickelt man x-förmig, d.h. man bewegt das Garn beim Aufwickeln etwas auf und ab. Dadurch wird der Cop (so heißt das aufgewickelt Garn) stabil und es ist effizient, weil durch die schräge Fadenführung pro Umdrehung mehr Garn aufgewickelt wird. Ich beginne etwa im oberen Viertel. Weil die letzte Wicklung immer unten erfolgt, wandert der Cop dann automatisch weiter nach unten. Eine Wissenschaft muss man aber nicht daraus machen - erlaubt ist, was hält.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tiefenwirtel vs Kopfspindel
BeitragVerfasst: 14.08.2015, 20:13 
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Für Ideen für gute Spindeln: guck dir mal die von IST Crafts an. Ich weiß nicht, wie schwer das mit den hinterschnittenen Wirteln zu machen ist, aber die Dinger laufen ohne Ende. Einaml anschubsen, 3m Garn (ich hab sie aus Jux wirklich mal zum Fenster raus gehängt).


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 Betreff des Beitrags: Re: Tiefenwirtel vs Kopfspindel
BeitragVerfasst: 14.08.2015, 21:19 
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Asherra hat geschrieben:
Für Ideen für gute Spindeln: guck dir mal die von IST Crafts an. Ich weiß nicht, wie schwer das mit den hinterschnittenen Wirteln zu machen ist, aber die Dinger laufen ohne Ende. Einaml anschubsen, 3m Garn (ich hab sie aus Jux wirklich mal zum Fenster raus gehängt).

Hehe! Das ist gut! Ich hab zu meinem Mann gesagt: bitte wundere dich nicht, wenn ich im Flur mal auf dem Schrank sitze. Ich spinne dann nur. (Wir haben hohe Wände und einen hohen Schrank) Ich sag euch Bescheid, wenns soweit ist. Dann hab ich nämlich Fortschritte gemacht. Bis jetzt reicht sitzen (park and draft) und wenns gut läuft, steh ich auch mal auf. Das im Flug geht aber nur mit den Kreuzspindeln und den klobigen Holzspindeln.
Danke, dann gebe ich jetzt mal IST craft ein :]


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 Betreff des Beitrags: Re: Tiefenwirtel vs Kopfspindel
BeitragVerfasst: 14.08.2015, 21:22 
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Hallo Tuli! Wann kann ich zur Besichtigung kommen? ;) :P


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 Betreff des Beitrags: Re: Tiefenwirtel vs Kopfspindel
BeitragVerfasst: 14.08.2015, 21:53 
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Aber jetzt mal eine andere Frage: mich sprechen die Handspindeln von Herrn Schönwolff an. Es gibt da drei, die mir besonders gefallen. Zum Beispiel die Spindel aus Alu.
Neulich wurde mir auch das Aluspinnrad vorgeführt und ich könnte es kaufen. Ich war total begeistert. Aber ich will partout erst mal handspinnen lernen und dann sehe ich weiter.
Was meint ihr dazu?
Ich finde Holz absolut schön.
Hab aber auch nix gegen Metall.
Ich könnte mir vorstellen, dass die Aluspindel total präzise läuft.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tiefenwirtel vs Kopfspindel
BeitragVerfasst: 14.08.2015, 22:55 
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Wenn du Kreuzspindeln magst, dann schau mal bei denen von Jenkins. Es braucht ein bisserl Geduld um bei einem Udate eine zu ergattern, aber sie spinnen sich alle wunderbar und je nach Typ der Spindel von hauchfein bis zu einem stärkeren Faden.

_________________
Lg Gabi


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 Betreff des Beitrags: Re: Tiefenwirtel vs Kopfspindel
BeitragVerfasst: 15.08.2015, 08:58 
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Nach weiteren Experimenten und dem Ausprobieren (bin schon seit drei Stunden aktiv - mit Pausen natürlich) von verschiedenen Variationen bin ich nun echt gefrustet.
Ich hab die Spindel von Christina und Michael Matthes vor und zurück probiert. Die Holzart ist Bubinga, der Schaft Makore, die Länge beträgt 250 mm, der Wirtel ist 55 mm und das Gewicht beträgt 22g. Die Spindel dreht sich immer sofort wieder zurück, egal ob dick oder dünn - Versuche, ob Merino, Bergschaf oder Eiderwolle, mit der ich immer gut spinnen konnte. Der Drall wandert im Flug nicht weiter- sondern geht statt in die Wolle zurück zum Zurückdrehen. Wenn ich die Spindel zwischen den Beinen parke, so geht der Drall weiter. Aber in der Luft hängend, nix, niente, ob ich sie rasend schnell anschubse oder langsam.
Sie dreht aber wie ne eins!
Was nützt mir, wenn sie dreht, aber das tolle Drehen sozusagen versandet?
Was mach ich denn nun mit so ner Spindel? Ich probiere jetzt mal, sie irgendwie zu beschweren. Im Wirtel sind auf der einen Seite drei Löcher (für was sind die eigentlich sinnvoll) aber vielleicht kann ich da was reinhängen.
Für was könnte ich die Spindel denn dann noch hernehmen? Ich hab sie einer Frau abgekauft.


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