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BeitragVerfasst: 11.12.2018, 13:38 
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Rohwolle
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moin, besser konnte ich mein Problem jetzt nicht in kurz beschreiben. Ich habe ein altes Ashford Traveller mit Einfachtritt bekommen. Alles soweit ok, Breme habe ich nachbestellt. Einziger Manko so weit ich sehen kann ist, dass das Schwungrad eiert weil es insich locker ist. Die Streben haben in der Verbindung zur mittleren Holzachse des Schwungrades Spiel. Von der Seite gesehn außen ca. 1cm nach links und rechts lässt sich das Schwungrad in der mittleren Ache horizontal und vertikal bewegen.
Innen an der Holzschse haben die Streben ca. 2mm Spiel im Holz. Die beiden Scheiben der Holzachse sind nicht bündig sondern ca. 1mm auseinander.
Meine Frage: Gibt es einen Tipp oder eine Anleitung wie man das Schwungrad wieder flott bekommt?
Sollte ich es auseinandernehmen und gibt es dazu einen Anleitung? Oder eher so wie es ist fixieren und mit Holzleim das Spiel beseitigen? Ich hoffe auf Erfahrungen und freue mich über Hilfe für das alte einst sehr von der Vorbesitzerin geliebte Schätzchen dem ich zu neuem Glanze verhelfen will. Und das ich natürlich gerne spinnen möchte....


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BeitragVerfasst: 11.12.2018, 14:28 
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Dochtgarn
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Hallo Asme,

nun habe ich ja keine Fotos von dem von Dir geschilderten Schaden gesehen, aber ich gehe davon aus, das die Verleimung Speichen/Nabe sich gelöst hat.
Nun habe ich für das Traveller einen langen Beitrag zur Reparatur hier geschrieben und denke der könnte Dir in Deinem Fall sicher helfen:
Ashford Traveller
viewtopic.php?f=14&t=27598

Und weil mir damals auch so nett geholfen wurde wegen der Montageanleitung, mal als Zitat:
Venus von Willendorf hat geschrieben:
Vielleicht Hilft Dir das: http://www.ashford.co.nz/newsite/images ... eller1.pdf
Alte Anleitungen sind unter http://www.ashford.co.nz/newsite/spinni ... s-spinning zu finden, hoffentlich ist da das von Dir Gesuchte dabei!



LG aus Dresden
Technik der Lisel


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BeitragVerfasst: 11.12.2018, 16:59 
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Rohwolle
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Dankeschön, ich habe mich da mal durchgelesen, das hilft mir sehr. Ja ich denke nach deinen Bildern auch, das dieses die Ursache ist. Aber die verrosteten Teile auchgleuch zu bearbeiten macht ja Sinn.
Nur ob ich mir das komplette Auseinanderbauen des Schwungrades zutraue weiss ich noch nicht.

Ich mache mal Fotos..


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BeitragVerfasst: 08.01.2019, 16:15 
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Rohwolle
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Jetzt bin ich endlich zum Bild machen gekommen, wir hatten einen Wasserschaden im Haus, das hat leicht abgelenkt...
ich habe das lose mal im Video fest gehalten:

https://1drv.ms/v/s!AoGB124-9INE7UMF_fKeBt10wnvy

Auseinanderbauen oder doch so leimen? Im Moment tendiere ich eher zu ersterem...


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BeitragVerfasst: 08.01.2019, 16:56 
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Dochtgarn
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Hallo Asme,

das mit dem Video fand ich Klasse, obwohl direkt im Beitrag eingebettete Fotos nicht so schnell verloren gehen.
Ich bin für Ausbau des Schwungrades was bei einem Traveller relativ gut geht.
Da ja der Kerbstift das Schwungrad auf der Spinnflügelachse hält, bin ich für diesen Schritt weil damit die beiden Holzhälften der Nabe wirklich (ohne diesen Stift) zusammengezogen werden können. Man bekommt dann auch sauber den überflüssigen Kaltleim aus der Holznut die für den Stift benötigt wird etc.
Habe damals auch lange überlegt wie rum ich es machen soll.
Beitrag hast Du ja schon gefunden.

LG Technik der Lisel


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BeitragVerfasst: 14.01.2019, 10:38 
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Rohwolle
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Danke Lisel, ich denke es auch so. Da ich es noch nie gemacht habe fremdel ich etwas, das Rad ist ja ein sehr schönes und wenn ich was falsch mache....
Aber: Gestern war norddeutsches Spinnertreffen in Gettorf und da war jemand mit so was von superschön gearbeiteten Handspindeln und anderen Holzsachen (klar konnte ich nicht widerstehen) und dieser nette Mensch kommt hier aus Hamburg und kennt sich mit dieser Art von Reparatur aus, seinen Frau die gegenüber saß hatte auch früher eine Traveller. Also kann ich es mir ganz einfach machen und es weggeben. Wenn das Rad wieder ganz ist, ist der Rest schnell gemacht.

Und ich habe abends noch ein Henkys bekommen, das kann ich gleich anspinnen. Da ist der einzige Haken der Doppeltritt, aber entweder nutze ich ihn trotzdem als Einzeltritt und ignoriere den zweiten oder ich schreibe Henksys an, die haben bestimmt was zum umrüsten...


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BeitragVerfasst: 14.01.2019, 10:44 
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Kommst Du mit dem Doppeltritt nicht zurecht ?
Ist es nur ungewohnt, oder ne körperliche Beeinträchtigung ?
Wenn ersteres würd ich einfach mal abwarten, mit dem Umrüsten.
Es gibt zwar auch explizite Liebhaber des Einzeltritts oder eben körperliche Gegebenheiten die Einzeltritt leichter machen, aber im Normalfall gewöhnt man sich rasend schnell um :-))

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BeitragVerfasst: 14.01.2019, 12:18 
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Hallo Asme,

da hat sicher Shorty mit dem Ratschlag mit dem Umrüsten auf Einzeltritt zu warten recht, wenn es kein gesundheitliches Problem ist.

Wir haben nunmehr auch beide Trittvarianten im Einsatz.
Die Reisespinnräder als Doppeltritt und das Tradi als Einzeltritt.
Hat bei meiner Frau etwas mit Gewöhnung gedauert, grade beim ersten Doppeltrittrad, aber missen möchte sie es auf keinen Fall mehr.

LG aus Dresden
Technik der Lisel


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BeitragVerfasst: 14.01.2019, 21:30 
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Bei mir ist es gesundheitlich bedingt, der linke Fuss ist versteift. Aber ich habe heute mit Henkys gesprochen, sie meinen mal kann gut auch nur einen von beiden Tritten bewegen, das würde auch gut gehen.


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BeitragVerfasst: 14.01.2019, 23:30 
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Danke für Deine ehrlicher Antwort, dann ists klar was anderes. Wird schon klappen ♥

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BeitragVerfasst: 15.01.2019, 11:39 
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Dochtgarn
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Liebe Asme,

eigentlich hast Du grade eine auch für mich wichtige Frage aufgeworfen und ich habe schon schwer überlegt, ob dies nicht als Thema in einen Extra Beitrag abgetrennt werden sollte.
Ist sicher für andere Spinner auch interessant.
Müsste dann wahrscheinlich so heißen:
Welche Spinnräder mit Doppeltritt lassen sich mit nur einen Tritt/Bein ohne Umrüstung spinnen? Ist es dabei egal, ob dann mit dem rechten oder linken Fuß gesponnen wird oder funktioniert beides?

LG aus Dresden
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BeitragVerfasst: 15.01.2019, 11:44 
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Das hängt m.E. mit der Art des Doppeltritts zusammen.
Es gibt welche da gehts problemlos rechts oder links und dann gibts auch welche da gehts aber ist spürbar anstrengender als DT
Beim Michi gehts problemlos, ist nur unrythmischer, beim Lendrum gehts auch ist mir aber auf Dauer zu anstrengend.
Unterschied zudem, beim Michi kann ich den Tritt ja durch den Seilknecht komplett stillegen, bewegt sich also gar nicht mit, beim Lendrum ist der zweite Tritt zwangsläufig durhc die Wippe verbunden,
dadurch auch dort Bewegung

Und dann gibts sicher auch Modelle wo das gar nicht wirklich gut funzt.

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BeitragVerfasst: 18.01.2019, 07:32 
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Rohwolle
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@Liesel , gute Idee!

Beim Henkys ist der zweite Tritt auch mit in Bewegung, geht aber recht leicht. Richtig probieren kann ich erst dieses Wochenende. Ich überlege noch, nachrüsten kann ich ja immer noch. Ist halt etwas blöd wenn man es mithat, wirft ja doch Fragen auf und ich möchte es nicht immer thematisieren müssen.

Mal eine weitere Frage: womit pflegt ihr so ein nicht lackiertes Spinnrad? Ich habe eine Politur für Naturholz, die macht das holz sehr schön, aber was natürliches wäre ja auch schön.
Gibt es einen Geheimtipp?


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BeitragVerfasst: 18.01.2019, 08:58 
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Designergarn
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Mein altes Schwedenrad die Birta habe ich mit antikem Holzwachs eingerieben.
Alle anderen Räder sind lackiert bei mir.
Möglich ist da einiges, ist ein wenig Geschmakssache optisch und vom Geruch :-))

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BeitragVerfasst: 18.01.2019, 10:06 
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Kammzug
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asme hat geschrieben:
... womit pflegt ihr so ein nicht lackiertes Spinnrad? Ich habe eine Politur für Naturholz, die macht das holz sehr schön, aber was natürliches wäre ja auch schön.
...

Bei uns sind alle Spinnräder und ihre Teile (aber auch Deckenbalken, Bodendielen etc. in unserem Haus) mit Leinos Hartöl Spezial behandelt. Drei Anstriche mit Zwischeschliff reichen i.d.R., nach dem 3. Anstrich kann man durch polieren mit einem Baumwolltuch den Glanzgrad einstellen, falls man es denn möchte. Die Oberflächen sollten allerdings sehr gut glatt sein, denn Hartwachsöle tragen kaum auf. Ist nicht gerade die billigste Oberflächenbehandlung (0,75 Liter kosten über 20,-EUR), aber wegen der problemlosen Verarbeitung und ewiger Standzeit lohnt es sich m.E.
Solltest Du Dich dafür entscheiden, beachte bitte unbedingt die Verarbeitungshinweise des Herstellers, insbesondere die bezüglich der Selbstentzündung.

"Was natürliches" zum Anstreichen kann man sich auch selbst zusammenrühren, siehe hier:
viewtopic.php?f=15&t=19232&hilit=selbstger%C3%BChrtes+Holzwachs
Für den Mehraufwand wird man dadurch entlohnt, dass man weiß was drin ist. Die Preise der einzelnen Komponenten kenne ich leider nicht.

Eine Politur (welche auch immer, bei uns zu Hause kommt Poliboy zum Einsatz) dient eigentlich nur zum Auffrischen bzw. zur Tiefenreinigung von Holzflächen, und hat verglichen mit geölten/gewachsten/lackierten Oberflächen eine vernachlässigbare Standzeit.

Gruß
Borek


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