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BeitragVerfasst: 26.05.2019, 08:10 
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Dochtgarn
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Liebe Anna,

ich wünsche Dir alles gute und gute Besserung und hoffe, dass das mit Deinem Fuß besser wird. Auch ich möchte Dir Mut machen und rate Dir, die Räder erst mal zu behalten. Ich weiß, dass z. B. Beyenburgerin (Blog unter diesem Namen bei der Internetsuche zu finden) bei einigen Spinnrädern einen Umbau auf elektrische Unterstützung gemacht hat (oder ihr Mann). Wie das gemacht wurde, ist vielleicht auf dem Blog (oder gar hier, im Umbau-Bereich ?) beschrieben. Oder einfach mal Kontakt aufnehmen, wenn es soweit ist.

Ich wünsche Dir viel Geduld und Kraft und denke an Dich und sende liebe Grüße!


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BeitragVerfasst: 26.05.2019, 09:58 
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Nochmal danke, ihr seid alle so lieb :O

Das mit Brigitte Beyenburgerins Rädern habe ich damals mitbekommen - aber ehrlich gesagt, ein konventionelles Spinnrad mit elektrischer Unterstützung würde mir nicht so gefallen (ich erinnere mich an so etwas wie einen Aufsatz oben auf dem Rad) - da würde ich die Räder eher, wie sie sind, verkaufen und einen richtigen E-Spinner erwerben.
Aber vielleicht brauch ich das ja nicht.
Übermorgen habe ich wieder Arzttermin und werde nochmal versuchen, eine klare Ansage zu bekommen, wie dehn- und belastbar die Sehne am Ende werden könnte.
Im Moment ist durch die lange starre Lagerung (jetzt sind genau sieben Wochen herum seit der OP) sogar die Achillessehne etwas verkürzt. Ich merke das deutlich, wenn ich versuche, in die Knie zu gehen. Es wird eine Menge Training brauchen. :fear:

_________________
"Wenn ich mich vor solchen Kerlen fürchte, kann ich mein Langschwert gleich gegen Stricknadeln eintauschen." (Brienne)


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BeitragVerfasst: 26.05.2019, 10:28 
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Boucle
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Anna hat geschrieben:
Früher hatte ich nach langem Spinnen am Einfachtritt manchmal rechts Knieschmerzen


Mein rechtes Bein ist bei mir das Schwächere. Wenn ich das linke Bein mal entlasten muss und mehr mit dem rechten arbeite, bekomme ich auch gern Knieschmerzen. Die Ursache dafür hab ich erst nach langer Suche herausgefunden.

Durch die Überlastung hat die Muskulatur dicht gemacht. Irgendwann hatte ich immer häufiger Knieschmerzen. Seit ich die Beinmuskulatur mit einem Massagekissen weich knete (autsch), gehen meine Probleme mehr und mehr zurück.

Selbiges gilt übrigens für meine Hände. Ich kann wieder relativ schmerzfrei stricken! Die Muskeln in meinen Händen und Armen waren zumindest in Teilen fiese harte Knubbel, die bei Belastung schmerzhaft reagierten.

Vielleicht findest du im Bereich deines rechten Knies ebenfalls Stellen, die auf Druck schmerzhaft reagieren? Sofern das der Fall ist, wird es leider nicht der einzige Bereich sein. Bei mir sind auch die Außenseiten der Hüften, und eigentlich das komplette Wadenbein betroffen.

Und meine Fußmuskulatur ebenfalls. Dafür habe ich eine Massagerolle, auf die ich draufsteige. *jaul*

Vor ein paar Jahren war ich so fußlahm, dass Auftreten nach dem Sitzen war, als würde mir wer mit nem Hammer unter die Füße hauen. Das ist mittlerweile Geschichte und ich nutze die Massagerolle, sobald ich merke, dass meine Füße wieder zu zicken anfangen.

Wenn man da gleich rangeht, ist es auch nicht mehr so fies schmerzhaft, wie bei großflächigen Verhärtungen.

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GLG,

Veronika


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BeitragVerfasst: 26.05.2019, 10:54 
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Dochtgarn
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Liebe Anna,
ich wünsche Dir gute Besserung und vor allem Geduld.
Ein Endergebnis einer Behandlung ist immer schlecht verbindlich vorherzusagen und die Dauer der Behandlung auch nicht.
Deswegen schuldet ein Arzt dem Patienten nur eine Behandlung.

In der Übergangszeit bis zur Genesung ist sicher das Spinnen möglich, ob nun ein Doppeltrittrad einfüssig betreiben, Handspindel oder Fußwechsel.
Nach Unfällen kenne ich Rechtshänder die notgedrungen nun als Linkshänder ihr Leben meistern. Also ist da vieles möglich.
Wegen der Geduld noch was sehr persönliches nach einem Arbeitsunfall 1997 sprach der Arzt zu mir, wenn sie jetzt nicht liegenbleiben, werden sie dauerhaft eine Rollstuhl brauchen.
Ich habe 4,5 Monate an die Decke geguckt und heute laufe ich wieder ziemlich normal auf meinen 2 Beinen. Die andere Option war nur noch ab Gürtelhöhe nichts mehr...


LG aus Dresden
Technik der Lisel


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BeitragVerfasst: 26.05.2019, 12:01 
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Lacegarn
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oh je, ich les das grade...
Üble Sache das; aber bitte paß höllisch auf (machst Du ja .....). Ich hatte vor zwei Jahren einen Fußbruch und ebenfalls einen schrecklichen Arzt, der meine Beschwereden nicht ernst nahm.
Folge: Beinvenenthrombose und Lungenembolie. :fear: Bin grad nochmal davongekommen.
Deshalb: etwas Bewegung muss eigentlich sein, damit genau das nicht passiert.
So enen Walker-Stiefel hatte ich auch lange, aber ich hab kackfrech meine DT - Räder mit dem anderen Bein gesponnen. Beim Bliss geht das ganz gut weil es so leichtgängig ist.
Beim Lendrum war's schwieriger; die Anna ließ sich auch prima so spinnen.
Deine Räder behalte mal noch und gib die Hoffnung nicht auf, daß Du wenigstens soweit genesen wirst, daß Du gut klar kommst im Alltag und beim spinnen.
Auch wenn es nie wieder so wird wie vorher. ?(
Gute Besserung wünsch ich Dir und Kopf hoch :)

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lg
zwmaus


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BeitragVerfasst: 26.05.2019, 14:41 
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Danke nochmal in die Runde!

Zur Unbeweglichkeit, da habe ich im KH auch was Nettes am Rande miterlebt. Mein Physiotherapeut hat mir erzählt: Der Oberarzt an der Klinik hier nimmt an einer Studie zur Nachsorge nach Gelenk-OPs teil. Wenn ich es richtig verstanden habe, geht es hauptsächlich um künstliche Hüftgelenke, vielleicht aber auch um andere OPs.
Jedenfalls gehört es zu dieser Studie, dass die Patienten mehr oder weniger gezwungen werden, schon wenige Stunden (!) nach der OP wieder aufzustehen und den Flur auf und ab zu laufen. Man bedenke: wenige Stunden nach Einbringung eines künstlichen Hüftgelenks aufstehen und laufen!
Der Sinn dieser Maßnahme soll sein, erklärte mir der Physiotherapeut, dass irgendwelche Schonhaltungen oder Ruhehaltungen erst gar nicht einreißen, sondern so schnell wie möglich wieder die alten eingeübten Bewegungsabläufe aufgenommen werden sollen.
Ich kann mir das rein psychisch nicht vorstellen - mich hat auch niemand dazu aufgefordert, ich hatte ja eine andere Art OP und durfte nicht belasten, aber ich glaube, selbst wenn - ich hätte mich geweigert. Bin dafür zu ängstlich.

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BeitragVerfasst: 26.05.2019, 16:39 
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Rumlaufen ist nicht unbedingt Standard, aber Leute mit einem neuen Gelenk werden spätestens am nächsten Morgen zum ersten Mal drauf gestellt. Beschleunigt die Wundheilung, beugt Kontrakturen, Muskelschwund und Thrombosen vor. Die Leuten werden ja nicht aus Spaß am Sadismus durch die Gegend gescheucht, sondern weil das Endergebnis durchschnittlich besser wird. Außerdem tun sie's freiwillig.
Physiotherapie nach sowas ist auch nicht lustig, aber nötig um die Funktion wieder her zu stellen.


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BeitragVerfasst: 26.05.2019, 17:54 
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Ich verstehe natürlich, warum man das so macht, kann es auch nachvollziehen.
Und wenn ein Patient, warum auch immer, auf keinen Fall aufstehen will - vielleicht, weil er schlicht Panik schiebt -, wird man ihn kaum zwingen.
Bei meinen drei Fuß-OPs war ich jedes Mal in der ersten Nacht nach der OP vor Schmerzen fix und fertig, trotz aller Bemühungen der Schwestern. Zum Glück war ich in allen drei Fällen allein im Zimmer. An Schlaf nicht zu denken, ich raffelte nur im Bett herum - und normal bin ich wirklich nicht wehleidig.
Wäre da am Morgen drauf jemand gekommen und hätte mich auf die Füße stellen wollen, nee ...
Aber die OPs, die ich hatte, waren natürlich auch ein bisschen anders. Es kam schon eine Physiotherapeutin und brachte mich in die Senkrechte, aber erst einen Tag später, als es mir schon erheblich besser ging. Da bin ich dann auch tapfer mit den Gehstützen herumgehüpft. Muss ja. 8)

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BeitragVerfasst: 26.05.2019, 18:03 
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Das mit dem Aufstehen nach der OP kenne ich von meinen Eltern; Vater hat Hüfte, Mutter Knie. Die mussten spätestens am 2 Tag nach der OP raus und die ersten Gehversuche machen. Und bei beiden war der Heilungsverlauf sehr gut. Natürlich gabs dann ein paar Wochen später noch REHA, das war dann um wieder Vertrauen aufzubauen. Bei meiner Mutter wars eine Kopfsache dass sie eher Angst hatte, das Knie zu belasten.

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BeitragVerfasst: 26.05.2019, 18:22 
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Mein Vater hatte den Oberschenkelhalsknochen gebrochen, der wurde auch gleich aus dem Bett gejagt :eek: , fand ich damals auch ziemlich unschön, scheint aber normal zu sein :rolleyes:

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Liebe Grüße
Gabi


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BeitragVerfasst: 26.05.2019, 18:53 
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Mein Physiotherapeut, der versucht hat, mir das zu erklären, war der Meinung, wenn man aus lauter Angst liegen bleibt, wird es unterm Strich eher schlimmer als besser. Auch mit den Bewegungsabläufen. Man soll von Anfang an so auftreten wie gewohnt, gar nicht erst schief und krumm werden.
Und das glaube ich auch; das ist sicher ähnlich wie bei den gestürzten Reitschülern, wo man ja auch sagt "sofort wieder rauf in den Sattel, gar nicht erst nachdenken."
Nur, wenn man eine schlaflose Nacht hinter sich hat vor Schmerzen und womöglich noch alle zwei Stunden gespuckt (war bei mir nach der zweiten OP so), da mag man sich am liebsten gar nicht ansprechen lassen, egal womit.

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BeitragVerfasst: 27.05.2019, 13:50 
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Boucle
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Ich hatte noch keine Hüftgelenks-OP, wurde aber vor über 20 Jahren nach einer Venen-OP (Schnittbereich so um die Kniekehle), auch gleich aus dem Bett gejagt. Natürlich hatte ich Angst mit ner frischen OP-Wunde zu laufen. Aber die Schwestern waren da gnadenlos, erklärten mir, dass das kein Problem sei und dirigierten mich aus dem Bett.

Es war nicht angenehm, ganz klar, aber obwohl es erst aussah, als würde es ne megahässliche Narbe werden, ist nichts davon zurückgeblieben. Vermute, das verdanke ich auch dem Umstand, dass das Gewebe direkt bewegt wurde und elastisch blieb.

Hüft-OP: Hatte mein Schwiegervater auch nach langem hin und her. Er wollte nicht, weil er von so vielen Leuten gehört hat, dass sie danach nur Probleme hatten. Ende vom Lied, die notwendige OP war viel umfangreicher, weil er sich die Hüfte so richtig runtergearbeitet hat und ansonsten auch nicht mehr gelaufen wäre.

Kaum ging es wieder einigermaßen brach er die Physio ab. Auf Kritik nölte er rum, die Physio sei aber schmerzhaft. Der Hinweis, dass das aber ein klares Zeichen wäre, dass noch weitere Physio erforderlich wäre, wurde rigoros ignoriert.

Ende vom Lied: Er wurde immer unbeweglicher und lag schließlich doch fest im Bett.

Von daher: Wenn ich heute gesagt bekomme, dass ich aufstehn kann und soll, dann diskutier ich nicht mehr, ich beiß die Zähne zusammen und mach es.

Und das mit dem Thromboserisiko, was zwmaus erwähnt hat, unterschreib ich ebenfalls. Hatte ganz verdrängt, dass das mit einer der Gründe war, warum mein Arzt mir nach dem Anriss sagte: Schonen, aber nicht nur rumliegen, sondern ruhig in Maßen bewegen.

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Veronika


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BeitragVerfasst: 27.05.2019, 14:56 
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@Fiall, ja ist leider bei älteren Patienten oft so dass sie die Physio abbrechen weil sie es als zu schmerzhaft empfinden. Natürlich hat man OP-Schmerzen, aber erstens baut man durch die Bewegung keine Muskelmasse ab und zweitens heilt das Gewebe viel schneller weils besser durchblutet wird als wie wenn man nur herumliegt.

Was das Thromboserisiko betrifft, da hat mein Vater kleine Spritzen mitbekommen die er sich immer selber intramuskulär gesetzt hat. Bei meiner Mutter wars gar nicht nötig.

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BeitragVerfasst: 27.05.2019, 15:06 
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Bauchspritzen muss ich mir auch geben. Habe schon zwei Schachteln aufgebraucht und bin inzwischen richtig geübt drin.
Den Spruch "besser operieren lassen, ehe es richtig schlimm wird" nehme ich inzwischen aber, wie man so sagt, mit einem großen Löffel Salz. Wenn ich dran denke, wo man mich schon überall operieren wollte ... vor fünfzehn Jahren an der Wirbelsäule wegen einer (angeborenen, von außen unsichtbaren) Deformation und Gleitwirbeln - die Beschwerden sind komischerweise später von selbst nach und nach wieder verschwunden, die Deformation ist natürlich noch da, aber ich habe kaum noch Rückenschmerzen. Die linke Schulter war mal völlig unbeweglich, die wollte man mir auch operieren - zwanzig Physio-Behandlungen haben es dann auch getan, ist auch schon zehn Jahre her, die Beschwerden sind nie wiedergekommen. (Ich hatte damals eine unfassbar gute Physiotherapeutin mit wahren Heilhänden.)

Und die Hallux-OP habe ich inzwischen auch schon bereut. Mit dem Hallux bin ich besser gelaufen.
Vielleicht darf ich morgen aus dem Rollstuhl raus, es steht wieder ein Arztbesuch an.

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BeitragVerfasst: 27.05.2019, 17:06 
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Boucle
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Da stimm ich dir zu. Meine Venen-OP war absolut überflüssig und ich tät sie sogar kontraproduktiv nennen. In meinem Bein sind und waren sämtliche Venenklappen kaputt, wodurch ich schon als Teenager Kramfpadern bekam.

Mit 18 hab ich dann die Versprechungen der Ärzte, dass ich eine 50%ige Chance hätte, dass nach Entfernung der Krampfadern nichts nachkäme freudig geschluckt. Heute ist mir klar, dass diese Versprechungen der totale Blödsinn waren.

Wie sollten sich denn bei kaputten Venenklappen keine neuen Krampfadern bilden, wenn man das System durch Entfernen von Venen auch noch zusätzlich belastet?

Ende vom Lied war natürlich dass ich mehr und hässlichere Krampfadern hatte, als zuvor.

Mir hat man auch in meiner Jugend gesagt, dass meine Hüfte irgendwann getauscht werden müsse, weil sie bei meiner Geburt ausgerenkt worden sei und ich nicht im Gipsbett war. Dadurch befände sich die Hüfte nicht richtig im Gelenk, was zu zusätzlicher Abnutzung führt.

Vor ein paar Jahren hat mich mein heutiger Lieblingsarzt auf meine diesbezügliche Info hin untersucht und den Kopf geschüttelt. Ja, meine Hüfte sei leicht verschoben, aber das wäre soooo minimal, dass ich nicht eher Probleme bekommen sollte, wie jeder gesunde Mensch auch.

Deine Schulter ist ein gutes Beispiel für sämtliche Probleme, die ich über die Jahre schon hatte. Bisher hat sich bei mir ALLES auf die Muskulatur zurückführen lassen und mit meinen Fußschmerzen wollte man mich schon am Fersensporn operieren. Bin froh, dass ich mich darauf nicht eingelassen habe.

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