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 Betreff des Beitrags: Wollkämme und Abfall
BeitragVerfasst: 21.07.2012, 12:39 
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Dochtgarn
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Habe ja nun seit einiger Zeit meine Benjamin Green Kammstation.
Habe bis jetzt auch schon Sage und Schreibe 3x gekämmt. Das sind dann immer Miniportionen die dabei rauskommen, also viel Restwolle.
Ist das bei euch auch so und was macht ihr mit den Resten, wegwerfen , kardieren oder ?
Ansonsten wird die Wolle sehr schön und alles was sich evtl. Noch an Einstreu drin befindet fällt raus. Aber es dauert und ich bin doch eine ungeduldige Socke.

Uppsala , bin im verkehrten Unterforum, ist es möglich dies noch in die Faseraufbereitung zu verschieben. Zu spät gesehen. Tschuldigung :O

Lg Gabi

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 Betreff des Beitrags: Re: Wollkämme und Abfall
BeitragVerfasst: 21.07.2012, 13:45 
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Habs verschoben.

Zu den Resten beim Kämmen: Wieviel das ist, hängt vom Ausgangsmaterial ab. Wenn da viele kurze Fasern drin sind, bleiben eben viele kurze Fasern in den Kämmen zurück. Die zweite Frage ist, wann man beim Abziehen vom Kamm aufhört, ab welcher Länge man entscheidet "ab hier ists nur noch Mist".

Die Reste von unserer Blackie-Wolle würde ich nicht mehr zu kardieren versuchen. Zumindest nicht in der Absicht, sie zu verspinnen. Grobe Dinge daraus zu filzen, kann ich mir vorstellen. Die (bei manchen unserer Vliese) relativ vielen Stichelhaare konzentrieren sich nämlich in dem Kämm-Abfall.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wollkämme und Abfall
BeitragVerfasst: 21.07.2012, 14:13 
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Boucle
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Bei den Thônes et Marthod ist der "Abfall" in den Kämmen die weiche Unterwolle - die wird kardiert und versponnen. Bei Narinegro ist der Abfall in den Kämmen das grobe Stichelhaar - das kommt in den Müll. Kommt also immer drauf an - schau, wie brauchbar die Haare in den Kämmen bei dir sind und entscheide von Fall zu Fall.

Ciao, Klara


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 Betreff des Beitrags: Re: Wollkämme und Abfall
BeitragVerfasst: 21.07.2012, 14:14 
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ja, kämmen ist mühsam, aber es lohnt sich. Und ja, man hat immer so viel "Abfall" . Selbst jetzt bei Satinangorafaser habe ich einen Berg übrig gebliebenes hier. Feine Fasern kann man ganz gut nochmal kardieren und auch verarbeiten, z.B. für Übungssachen, aber es hat dann auch Knubbel und co im Garn.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wollkämme und Abfall
BeitragVerfasst: 21.07.2012, 15:06 
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Meine Restwolle packe ich immer in Katzenkissen für Sofa, Poäng und Katzenkörbchen - meine 3 lieben die heiß und innig und ich kann ohne schlechtes Gewissen alle paar Monate neue Kissen nähen (der Kissenbezug entsteht aus alten, ausgemusterten Stoffen/Leintüchern/Bettwäsche....)

sg, Ester

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 Betreff des Beitrags: Re: Wollkämme und Abfall
BeitragVerfasst: 21.07.2012, 15:38 
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Das ist eine gute Idee, dann wird auch mal die Stoffkiste etwas erleichtert und ich kann guten Gewissens mal wieder irgendwo in einschlägigen Läden zuschlagen :D

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Lieben Gruß
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 Betreff des Beitrags: Re: Wollkämme und Abfall
BeitragVerfasst: 21.07.2012, 15:42 
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Hihi :-)
Genau....

SG, Ester

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 Betreff des Beitrags: Re: Wollkämme und Abfall
BeitragVerfasst: 21.07.2012, 15:48 
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Dochtgarn
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Im Forum habe ich ein Video gesehen, da wurden erstmal die längeren Fasern mit einem Diz abgezogen und dann die kürzeren dann noch mal extra. Ist zwar auf Englisch, aber man versteht Beth auch ohne Englischkenntnisse. Vielleicht hilft dir das ja weiter.
http://www.youtube.com/watch?v=obirtU0b7wc
LG Birgit


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 Betreff des Beitrags: Re: Wollkämme und Abfall
BeitragVerfasst: 21.07.2012, 16:07 
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Dochtgarn
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Erstmal lieben Dank für eure kreativen Antworten. Das Video werde ich mir Morgen ansehen (Zeit :( ) .
Mit der Kissenfüllung Superidee, hier wohnen nämlich 2 Hunde und ein altes Katzenmädchen ( im übrigen die Chefin der beiden ).

Lg Gabi

Hatte ich schon mal erwähnt das ich auch eine Nähmaschine habe, aber nein neue Viren, dass schaff ich gerade nicht mehr.

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Lg Gabi


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 Betreff des Beitrags: Re: Wollkämme und Abfall
BeitragVerfasst: 21.07.2012, 17:43 
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Andenzwirn
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Hallo Gabi,

naja, Kissen nähen läuft dann ja unter *Resteverwertung* und *Resourcenschonung* und nicht unter *Neue Viren einfangen*
*g*

Sonnengrüße, Ester

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 Betreff des Beitrags: Re: Wollkämme und Abfall
BeitragVerfasst: 20.06.2017, 10:39 
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Boucle
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Ich schreib' mal hier, weil ich nicht weiter suchen mag.

Ich hatte neulich die Erleuchtung bezüglich Wollkämmen: Die machen Sinn, weil Wolle ein nachwachsender Rohstoff ist (und man irgendwann mehr hat, als man verarbeiten kann). Ich hatte da ein fürchterlich eingestreutes, sonst aber schön weiches Vlies (bzw. Reste davon), das ich eigentlich kardieren wollte, konnte mich aber nie dazu überwinden. Da war ausnahmsweise Kämmen mal schneller. Ja, ungefähr die Hälfte ist im Abfall gelandet (weniger bei dem Teil, der gezupft und schon ein mal kardiert war, mehr bei den verklebten Strähnen) - aber da gehörte das eingestreute Fusselzeug auch hin!

Und für meine Brettchenwebprojekte werde ich in Zukunft auch eher Kämmen, glattes Garn ohne Fusseln macht da mehr Spass.

Ciao, Klara


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 Betreff des Beitrags: Re: Wollkämme und Abfall
BeitragVerfasst: 08.05.2018, 11:39 
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Der Beitrag ist schon etwas älter, aber wenn ich solche Reste(abfälle) habe und das ungefärbte Rohwolle ist, kommt das bei mir unters Beet oder ich gebe es meinem Papa. Der hält einige Vögel und die nutzen das gerne für den Nestbau.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wollkämme und Abfall
BeitragVerfasst: 10.05.2018, 07:19 
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gewaschene Wolle
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Hallo, ich hatte mich ja vor ein paar Tagen mit einer Frage zur Verarbeitung von Pommernwolle gemeldet ([https://www.scforum.spinnradclub.de/viewtopic.php?f=243&t=28795]) und mich nach der Diskussion dort ziemlich intensiv mit den Wollkämmen beschäftigt. In einem Youtube-Video sagte eine Frau, dass die kurzen Fasern das sind, was später am gestrickten Pullover pillt, weil sie sich halt im Vergleich zu den längeren Fasern recht einfach aus dem verdrehten Faden rausarbeiten.
Und wenn man schon so viel Arbeit in das Wachen, Aufbereiten, Spinnen und Stricken steckt, dann lohnt es wirklich, mit dem Abfall beim Kämmen eher großzügig zu sein. Das Rohmaterial Wolle ist ja noch das was am wenigsten Aufwand (bzw. Geld) kostet....

Meine Mutter hat mir vor 20 Jahren eine mit Schafswolle gefüllte Bettdecke gemacht. Die ist wirklich wunderbar warm, ein bisschen steif, so dass sie nicht so direkt am Körper anliegt. Dadurch ist es in etwa so, als wenn man in einem Zelt warmer Luft liegt, weil die Decke ja sehr gut isoliert. Eine bessere Bettdecke hab ich nie gehabt und sie hat bis jetzt sehr gut gehalten.
Weil sie mittlerweile aber von meinem Freund "abgeworben" wurde, werde ich ab jetzt die Restwolle sammeln und daraus eien weitere Schafswolldecke machen.
Man braucht dazu Inlett-Stoff, der ist rel. teuer wenn er gute Qualität haben soll, aber in meinen Augen ist es das Wert. Wie gesagt, die erste Decke hält schon 20 Jahre lang warm ;-))

Viele Grüße
Wollkirsche


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 Betreff des Beitrags: Re: Wollkämme und Abfall
BeitragVerfasst: 10.05.2018, 11:06 
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Boucle
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Wollkirsche hat geschrieben:
.... werde ich ab jetzt die Restwolle sammeln und daraus eien weitere Schafswolldecke machen.
...


Meinst du mit "Restwolle" die Kämmabfälle? Ob das vielversprechend ist, hängt von der jeweiligen Wolle ab: Wenn du lauter Heureste darunter hast, willst du die wahrscheinlich nicht in der Decke. Eventuell bleibt in den Kämmen auch die weiche Unterwolle hängen - und ich denke, nur Unterwolle wäre für die Decke auch nicht ideal. Oder nur pieksige Grannenhaare... (ich bin fast bereit zu wetten, dass die auch durch Inletstoff durchpieksen).

Bei der Arbeit, die Deckensteppen macht, würde ich darauf achten, da nur Wolle guter Qualität reinzutun. Meine Nachbarn beim Festival in Angrie nehmen da immer gewaschene und gezupfte Wolle - nicht unbedingt allererste Spinnqualität, aber bestimmt kein Abfall.

Ciao, Klara


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 Betreff des Beitrags: Re: Wollkämme und Abfall
BeitragVerfasst: 10.05.2018, 13:10 
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gewaschene Wolle
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Hallo Klara,
ja die Kämmabfälle. Natürlich nur, wenn die Wolle vorher gut gezupft war und ohne Grannenhaare war, dann bleiben ja vor allem die zu kurzen Fasern zurück.
Ich sammel im Moment den Abfall der beim Zupfen anfällt auf zwei Häufchen, einmal mit Pflanzenresten verhakte Fasern (= Abfall) und einmal kurze oder verknotete Fasern, v.a. auch den Nachschnitt (= im Moment noch Katzenbettwolle, die hatten den Wollhaufen entdeckt, als er auf der Terrasse im Schatten zum Trocknen lag und fanden das als Nachtquartier wohl ganz angenehm, jeden Morgen war eine plattgelegene Mulde drin ;-)). Diese zweite Sorte ist ja auch gewaschen und gelockert, aber eben nicht zum Spinnen geeignet.

Viele Grüße

Wollkirsche


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