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BeitragVerfasst: 15.09.2009, 12:58 
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Kammzug
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Manche haben sicher schon festgestellt das ich dabei bin, für meine Frau ein Spinnrad zu bauen. Dieses und den Weg dahin möchte ich hier "dokumentieren".

Wie alles begann. Meine Frau hat dieses Jahr angefangen, mit der Handspindel zu spinnen. Dazu haben wir die Spindeln auch selbst gebastelt (CD-Spindeln). Natürlich kam immer mal der Wunsch nach einem Spinnrad auf. Neue Räder und auch gebrauchte waren uns aber zu teuer. Dann haben wir hier das Evi-Rad gesehen und dieses sollte es dann werden. Zwischenzeitlich konnte meine Frau ein Schnäppchen erstehen und ich hatte mehr Zeit, mir über den Bau Gedanken zu machen. Zunächst haben wir natürlich Evi kontaktiert. Sie hat sich aber leider nicht so schnell gemeldet. In der Zwischenzeit haben wir aber Kontakt.

Wie auch immer, ich habe mich also hingesetzt und anhand der hier im Forum vorhandenen Fotos einen eigenen Plan entworfen. Das Gestell ist 65cm hoch, das Antriebsrad hat einen Durchmesser von 54cm und der Einzug sollte etwa auf Höhe 75cm sein. Die Spulen sollten ca. 250g Wolle fassen können. Wie das Evi-Rad sollte es komplett kugelgelagert werden, Doppeltritt, zweifädig und verschiedene Übersetzungen bis 1:20.

Bild

Wie Ihr seht habe ich mich recht eng am Entwurf von Evi orientiert. Allerdings sind von Anfang an einige Änderungen geplant. So nutze ich z.B. Stahl/Edelstahl statt Messing und für die verschiedenen Übersetzungen haben wir etwas besonderes ausgeknobelt. Das wird aber noch nicht verraten. Wichtig war auch, das ich weitgehend ohne Spezialwerkzeuge und -maschinen auskommen muß. Stichsäge, Bohrmaschine, Bohrer, Feilen, Schleifscheibe, ... müssen grundsätzlich reichen. Dazu habe ich zwar einige zusätzliche Maschinen wie Dekupiersäge, Minibohrmaschine und Bandsäge (alles Proxxon Micromot), diese sind aber eher für kleinere Dinge geeignet und nicht unbedingt dafür gebaut Hartholz zu bearbeiten. ;)
Der Entwurf hat mich ca. 1 Woche Zeit gekostet. Viele Sachen mußten besprochen und Lösungen diskutiert werden. Natürlich lebt dieser Plan. Noch ist das Rad nicht komplett fertig und einige Dinge mußten nachträglich geändert werden.

Zuerst ging es natürlich um die Materialwahl.
Zunächst das Holz. Insgesamt brauchten wir etwa 1m² Leimholz (Buche oder Birke) in der Stärke 1,8cm sowie 0,25m² Multiplex oder ähnliches in der Stärke bis max. 1cm. Das Leimholz war schnell besorgt, der örtliche Baumarkt hatte ein Sonderangebot entsprechender Platten mit 2,40x0,60m. Gekauft! :D Gern hätte ich auch für die Spulen Buche oder Birke genommen. Hier wird aber die Beschaffung kompliziert und/oder sehr teuer. Ein Tischler wollte uns ein 50x25cm Abfallstück, abgehobelt auf 1 cm Stärke, für 25 Euro verkaufen. Wir haben abgelehnt und im Baumarkt eine 50x50cm große Multiplexplatte aus Birke gekauft (0,9cm dick).
Dann die Metallteile. Die Kugellager habe ich aus alten Inlineskatern ausgebaut, da hatten wir noch 4 im Keller liegen. Die Ausbeute waren 32 mehr oder weniger gut erhaltene Kugellager. Innendurchmesser 8mm, Außendurchmesser 22mm, Dicke 7mm. Perfekt! Wellen aus Silberstahl (8 und 6mm), verschiedene Bundbuchsen aus Sinterbronze (für die Spulenlager) und die benötigte Gewindestange habe ich online bei einem bekannten Shop bestellt. Schrauben, Muttern, Stahlstangen und diverses Kleinzeug kommt ebenfalls aus dem Baumarkt.

Der Spaß konnte losgehen. Aber das lest Ihr im nächsten Post, wenn ihr möchtet...

Gruß,
DeJe

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Gruß,
DeJe


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Baubericht
BeitragVerfasst: 15.09.2009, 13:02 
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sehr interessant alles, unbedingt weiter berichten!!
Karin

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Baubericht
BeitragVerfasst: 15.09.2009, 13:28 
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Wow beeindruckend.

Natürlich wollen wir mehhhhrrrr :D

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Liebe Grüße Gunda

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Baubericht
BeitragVerfasst: 15.09.2009, 17:46 
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Gern berichte ich weiter.

Ich wollte halt alle 1 bis 2 Tage einen Teilbericht einstellen. Dann wird es nicht so viel auf einmal und man kann sich (eventuell) auf den nächsten Teil freuen. Sozusagen eine Art kleiner Blog. ;)
Zudem ist das Rad wie gesagt noch nicht komplett fertig und ich brauche noch ein paar Tage bis zum Abschlußbericht und harten Alltagstest durch die Spinnerin. Probetreten war aber schon. :D

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Gruß,
DeJe


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Baubericht
BeitragVerfasst: 15.09.2009, 21:56 
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Hallo DeJe

Schade, dann bekomm ich deinen Bericht gar nicht mehr mit. ;(
Sehr spannend zu lesen, die meisten möchten ihre Baupläne geheimhalten .

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Grüßlis maka


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Baubericht
BeitragVerfasst: 16.09.2009, 07:41 
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:gut: Super !
Bin schon ganz gespannt wie es weiter geht.
LG Miniwollfee

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Liebe Grüße Miniwollfee


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Baubericht
BeitragVerfasst: 16.09.2009, 08:00 
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unbedingt weiter berichten bitte mit Fotos
LG Nele


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Baubericht
BeitragVerfasst: 16.09.2009, 10:00 
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maka hat geschrieben:
Hallo DeJe

Schade, dann bekomm ich deinen Bericht gar nicht mehr mit. ;(
Warum denn das?

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Gruß,
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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Baubericht
BeitragVerfasst: 16.09.2009, 12:03 
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Hallo

Weil ich leider, leider erst mal für 3 wochen zur Reha muss. Da ist zwar I- net Anschluss , aber der soll dort vergoldet werden. Lass ichs lieber

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Grüßlis maka


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Baubericht
BeitragVerfasst: 16.09.2009, 19:36 
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Kammzug
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@maka Naja, kannst ja später alles lesen.

...und der Spaß geht los!
Die Holzplatte hatte ich mir schon im Baumarkt in der Mitte teilen lassen. Im CAD-Programm habe ich die entsprechenden Teile auf die geteilte Platte verteilt. Das ging zwar nicht automatisch unter optimaler Ausnutzung des Materials, aber ich hatte eh genug Holz und habe es auch so ganz gut hinbekommen. Schließlich muß ich auch meine Sägekünste mit der Stichsäge beachten. ;)

Die Bretter im CAD
Bild

Sämtliche Teile wurden auf einem normalen Laserdrucker auf A4 ausgedruckt, sorgfältig ausgeschnitten und mittels Tesafilm zusammengeklebt. Wichtig sind hier Paßlinien um die einzelnen Teile (größer als A4) wieder zusammen zu kleben. Danach wurde mit Hilfe eines Lineals, Tesafilm zum Fixieren und einem spitzen Bleistift auf das Holz übertragen. Die Sägerei zog sich dann einige Zeit hin. Zum Einen, weil ich so genau arbeiten wollte wie möglich und mir deshalb viel Zeit nahm. Zum Anderen, weil 1,8cm Buche eben Hartholz ist und mit diesen Werkzeugen seine Zeit braucht, um zerschnitten zu werden. Dazu noch Bögen sägen vereinfacht die Sache nicht. ;)
Zunächst habe ich das Gestell und das Rad gesägt. Tritte und Trittgestell habe ich mir aufgehoben für die Zeit, wenn Gestell/Rad zum Kleben rumliegt.

Gestellteile
Bild
Das Rad zusammengelegt
Bild
Trittteile und Teile vom Gestell
Bild

Übrigens hatte ich schon immer mal, weil ich keine Kreissäge besitze, mit einem Überkopf-Stichsägentisch geliebäugelt. Leider war das Teil, welches ich dann vorübergehend besorgt hatte, komplett unbrauchbar. Es hat vibriert bis zum Umfallen und es war praktisch unmöglich, einen geraden Schnitt auszuführen. Geschweige denn "Laubsägearbeiten". OK, der Baumarkt hat es problemlos zurückgenommen. :D

Nach dem Sägen habe ich die Teile grob verschliffen. Dazu wurde eine Handbohrmaschine mit Schleifscheibe und selbstgebauter Auflage verwendet.
Bild

Ganz besonders wichtig sind hier die Passungen des Rades. Natürlich habe ich Dussel mir gleich eine der komplizierten Konstruktionen rausgesucht, bzw. Evi ist schuld! :D Räder aus Einzelteilen zu fertigen ist nicht unbedingt einfach. Nachträglich gesehen wäre es wohl einfacher gewesen, das Rad komplett auszusägen und später die Innenteile (per Stich- oder Dekupiersäge) einfach zu entfernen. Egal, ich wollte es versuchen, nachdem ich nun mal schon die Teile hatte. Die einzelnen Segmente des Außenrings sind mit je 2 normalen 6mm Holzdübeln verklebt. Die Bohrungen für die Dübel sind eine Herausforderung! Sie müssen sehr exakt sitzen und auch "3D"-stimmen. Ohne Hilfsmittel ist das fast unmöglich. Zunächst habe ich dann je ein Halbrad geklebt. Die Speichen sind mit dem Außenring mit je einem Dübel verbunden. Auf den Bildern kann man erkennen, wo diese liegen, die schrägen Striche an den Speichen. Auch hier wurde wieder erst je ein Halbrad geklebt.
Am Schluß wurden diese 2 Hälften dann verbunden und mit viel "Wissen" beschwert. Alle Klebungen wurden auf einem ebenen Tisch mit untergelegter Malerfolie ausgeführt. Diese wird vom Holzleim nicht verklebt, man hat eine glatte Fläche und der Tisch wird geschont. ;)

Rad unter Druck.
Bild
Rad fertig geklebt, nicht verschliffen. Mittelteil nur eingesteckt.
Bild

Man erkennt hier, das ich das "Innenleben" des Rades vorerst ausgespart habe. Dadurch kann ich mit einem kleinen Sechskant den Antrieb garantieren und das Mittelloch später bohren. Da jeweils links und rechts noch eine Scheibe angebracht und verschraubt wird, ist auch die Führung auf der Welle gegeben.

Das Gestell war gegen das Rad ein reines Kinderspiel. OK, senkrechte und waagerechte Bohrungen für die Dübel und Schrauben sind auch hier zwingend notwendig. Aber ansonsten nur eine Frage der geschickten Schleiferei. :D Die Teile sind mit mehreren Dübeln verbunden und verschraubt.

Mal probehalber zusammengebaut
Bild
Detail: unteres Gestell
Bild
Detail: oberes Gestell
Bild
Detail: Innenseite, Einschlagmuttern für den Spinnkopfhalter
Bild
Detail: Außenseite, Flügelmuttern für den Spinnkopfhalter
Bild
Zusammengebaut inklusive Tritt, ohne Mechanikteile
Bild

Noch ein Gedanke zum Kleber. Holzleim, klar. Aber ich hatte eine große Flasche Uhu Coll da und wollte diesen natürlich verwenden. Dieser Leim ist aber sehr schnell. Einmal zusammengepresst kann man praktisch nix mehr verschieben. Wenn möglich sollte man also einen "langsameren" Holzleim verwenden. Ansonsten ist der Kleber klasse, hält super und läßt sich auch nachträglich leidlich bearbeiten. Aber auch wenn er schon nach 5 Minuten fest ist und sich bearbeiten läßt, lasse ich Holzleim immer min. 24 Stunden trocknen.

Das sollte für heute genügen. :D
Wenn Ihr Fragen habt, werde ich die gern beantworten.

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Gruß,
DeJe


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Baubericht
BeitragVerfasst: 16.09.2009, 19:46 
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superklasse, sieht alles schon sehr gut aus.
Richtig massiv. Ich bin mal gespannt, was das Rad wiegt, wenn es fertig ist, ich denke, das steht bombensicher :-))
Super Bilder, ich finde das spitze, dass Du die hier einstellst.
karin

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Baubericht
BeitragVerfasst: 16.09.2009, 20:06 
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Mehrstufenzwirn
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Nabend DeJe

Mir gefällt die massive Form sehr gut. Klasse Präzisionsarbeit :klatsch:
Auch die Holzmaserung seht gut aus, wollt ihr es klar lackieren oder nur ölen ? Mein Mann stand begeistert daneben, er bastelt und repariert auch sehr gerne. Weißt du schon welches Gewicht das Rad haben wird ?

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Grüßlis maka


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Baubericht
BeitragVerfasst: 16.09.2009, 20:12 
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Joo, hat Evi ja auch schon gesagt. Ein Reiserad wird das ganz sicher nicht. ;) Ich habe noch gar nicht gewogen, kann ich aber mal nachholen. Mittlerweile sind ja alle Teile dran.
Aber ich denke man könnte das problemlos auch aus 1cm Multiplex bauen. Die Stabilität würde kaum leiden und es wird deutlich leichter. Buche ist halt hart und auch schwer. Natürlich müßte dann der Plan an die neue Materialdicke angepaßt werden und das Antriebsrad sollte man verbreitern.

Ich habe das ganze Internet abgesucht nach Bauplänen für ein Spinnrad. Was habe ich gefunden? Einen Bauplan der professionelle Maschinen voraussetzt, also unbrauchbar. Warum nicht mal einen ausführlichen Bericht für "Garagenbastler"? :D

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Gruß,
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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Baubericht
BeitragVerfasst: 16.09.2009, 20:18 
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maka hat geschrieben:
... wollt ihr es klar lackieren oder nur ölen ?
Das Rad soll auf jeden Fall klar lackiert werden.

maka hat geschrieben:
Mein Mann stand begeistert daneben, er bastelt und repariert auch sehr gerne.
Hihi. Warum soll es nur mir so gehen... ;) Nee im Ernst. Mir macht es Spaß das Rad zu bauen. Ich hoffe nur inständig das es letztlich auch super funktioniert. Diesbezüglich sieht es aber ganz gut aus.

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Gruß,
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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Baubericht
BeitragVerfasst: 16.09.2009, 20:25 
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Hey DeJe

Ja, das sieht super aus. Falls unser Umzug gelaufen ist, hoffe ich mal das mein GG sich dann auch mal so kreativ austobt. :D

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Grüßlis maka


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