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BeitragVerfasst: 12.12.2018, 23:17 
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Dochtgarn
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Irgendwann habe ich 200 g Babykamel gekauft. Da dachte ich noch das wäre so wie Alpaka. Jedenfalls wollte ich es heute anspinnen und zwar mit der Quillspindel auf dem Ashford Elisabeth.
Dabei hat sich der vordere Flügelhalter seitlich verdreht so dass die Spulspindel vorne etwas rausgerutscht ist und sich nicht mehr gedreht hat.
Ich ziehe nach rechts aus, bei nach links schien es stabiler zu sein.
Das ist letztes Mal als ich die Quillspindel verwendet habe nicht passiert und da habe ich auch nach rechts ausgezogen.
Hat irgendjemand eine Idee woran das liegt und was ich dagegen machen kann?
Der Flügelhalter muss sich seitlich verdrehen können, damit man die Flügel oder Quillspindel reinlegen kann.

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Liebe Grüße, Sina


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BeitragVerfasst: 13.12.2018, 09:30 
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Dochtgarn
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Sina hat geschrieben:
Der Flügelhalter muss sich seitlich verdrehen können, damit man die Flügel oder Quillspindel reinlegen kann.

Bei den älteren Modellen der Baureihen Ashford Traditional, Traveller und Elisabeth sind beide Plasteflügellager geschlossen und Mann/Frau muß wirklich den Holzholm auf dem Brett der Mao verdrehen um den Flügel bei Spulenwechsel rauszubekommen.
Nun leiert dabei das Holz aus und irgendwann ist der Holm so lose, dass er sich bei leichten Querzug verdreht.
Hat Ashford auch erkannt und die Lagerung geändert.
Jetzt ist ein Flügellager mit Spalt von Oben ausgerüstet und damit entfällt das Verdrehen beim Flügelwechsel.
Dateianhang:
Spinnflügellager alt und neu.JPG

Die neuen Lager passen 1:1 und sind ja schnell beschafft und eingebaut.
Teile z.B. beim Wollschaf
https://das-wollschaf.de/osshop/catalog ... ts_id=2579
1xFlügellagerung hinten FLYR1/4
1xFlügellagerung vorne FLYR1/2

Einbau neue Flügellager
Die neuen Flügellager passen nicht einfach in die Aussparungen in den Holmen. Also erst die Aussparungen im Holz an den Kanten vorsichtig mit einem Cuttermesser säubern und dann wenn der Holm liegt mit einem kleinen Hammer die neuen Lager in die Führung klopfen. Schrauben wieder rein und fertig. An noch eingebauten Holmen auf Grundplatte(MOA) würde ich dies nicht machen. Sollte die Holme nicht mehr richtig im Holz festsitzen nach Anziehen der Holzschraube unter dem Brett der Moa, bitte etwas Wolle um den Holzholm vor dem Einstecken ins Brett wickeln

Sina hat geschrieben:
Jedenfalls wollte ich es heute anspinnen und zwar mit der Quillspindel auf dem Ashford Elisabeth.
Dabei hat sich der vordere Flügelhalter seitlich verdreht so dass die Spulspindel vorne etwas rausgerutscht ist und sich nicht mehr gedreht hat.
Ich ziehe nach rechts aus, bei nach links schien es stabiler zu sein.
Das ist letztes Mal als ich die Quillspindel verwendet habe nicht passiert und da habe ich auch nach rechts ausgezogen.

Da die Quillspindel ja erheblich weiter als die normalen Spinnflügel aus dem Lager raussteht, kann dies bei sehr losen Holzholm in der Moa passieren.
Wenn Du nun die Lagerung auf den neuen Standard änderst ist das Problem sicher weg.
Wir haben alle unsere Ashford auf die neue Lagerung umgerüstet und damit ist das Spulen- und Flügelwechseln erheblich einfacher geworden.

LG aus Dresden
Technik der Lisel


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BeitragVerfasst: 13.12.2018, 09:40 
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Kammzug
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Wenn es sich um das gleiche Prinzip handelt wie beim Tradi/Traveller (und wenn ich Dich richtig verstehe), werden die Maidens in die MOA gesteckt und von unten mit Schrauben durch großflächige Unterlegscheiben gesichert. Die Schrauben werden schon mal mit der Zeit locker, und man muss sie etwas fester ziehen. Dabei sollte das hintere Maiden eher fester sitzen, das vordere muss mit moderater Kraft verdreht werden können. Bei Dir ist wohl das vordere Maiden zu locker.

Am besten wäre wohl, wenn Du einige Fotos von der Problemstelle machst und einstellst, dann könnte man das Problem mit mehr Sicherheit erkennen.

Gruß
Borek


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BeitragVerfasst: 13.12.2018, 13:53 
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Dochtgarn
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ich denke ich habe schon die neuen Halter


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Liebe Grüße, Sina


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BeitragVerfasst: 13.12.2018, 13:57 
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Dochtgarn
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beim Spinnen sieht das dann so aus … und dann funktioniert es nicht mehr.
Ich denke jetzt Borek hat recht.


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Liebe Grüße, Sina


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BeitragVerfasst: 13.12.2018, 15:07 
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Dochtgarn
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Da bin ich verblüfft wenn ich die Fotos der verbauten Lagerung sehe (habe ja Quillspindel noch nie vom Nahen gesehen).
Sofern das Spinnrad mit dem 2-fädigen abgebildeten Standard-Spinnflügel betrieben wird, ist meine Angabe mit dem neuen dazugehörigen Lagersatz richtig.
Selbst auf der Herstellerseite vom Wollschaf auf den Bildern/Text nicht spezielles für die Verwendung von Lagerungen bei Spulspindel zu sehen.
Wegen Fotorechten einfach mal selbst anschauen
https://das-wollschaf.de/osshop/catalog ... ts_id=1308

Nun sind an Deinem Rad die Lagerung abweichend, wahrscheinlich wegen den Durchmessern der Quillspindel (Spulspindel), Lagerungen von Ashford abweichend von der üblichen Bestückung verbaut.
Bei Dir sieht man ein Lager als Spinnflügellager Jumbo auf der Wirtelseite (hier wäre sonst das angesprochene Lager mit dem Schlitz).
Auf der Gegenseite sieht man ein Lager mit integrierten Kugellager ??? Hier wäre ja sonst das geschlossene Flügellager für Standardflügel verbaut.

Also erster Schritt unten die Holzschraube die die verdrehte Maiden in die MOA festhalten vorsichtig nachziehen, bis diese noch leicht verdrehbar ist.
Geht es trotz Anziehen noch zu leicht, wie schon beschrieben etwas Wollfaser um die Maiden wickeln und dann erst ins Brett drücken und festschrauben.
Dann bitte mal mit der Quillspindel ausprobieren.

LG Technik der Lisel


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BeitragVerfasst: 13.12.2018, 16:05 
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"Gegenseite"? Ich seh da immer nur die Flügellagerung vorne. Das Ding mit dem Schlitz wäre hinten.
Was evt. aussieht wie Kugellager ist die Verkleinerung für die vordere Lagerung. Die Spindel ist nochmal dünner als der Normalflügel, daher kommt da ein Ding rein wie wenn man den Normalflügel auf einer Jumbolagerung spinnen möchte.

Sina, wie benimmt sich das Ganze, wenn du versuchst, den vorderen Wirtel zu verwenden? Springt der Antriebsriemen ab?
Wenn du hinten eine offene Lagerung hast, in die man den Wirtelnubsie einfach nur runter drückt und es hält (statt kleiner runder Plastikröhre in den man ihn rein schiebt), dann kannst du vorne fest machen. Vielleicht wirklich erst probeweise mit Wolle oder Papier im Loch vom vorderen Pfosten, und mal alle Flügel durchprobieren, ob das so auch wirklich funktionieren würde. Erst dann schrauben/leimen/wasauchimmer.


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BeitragVerfasst: 13.12.2018, 16:30 
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Dochtgarn
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Ich habe kein Bild von der hinteren Flügellagerung gemacht. Es ist aber eine "neue" mit oben offen.
Mein Standardflügel hat vorne innen einen Durchmesser von 10 mm und ist außen so dick wie der Jumboflügel.
Die Quillspindel ist dünner und das runde Teil ist ein Adapter.
Bei der Quillspindel muss ich den hinteren Wirtel nehmen, nur bei ausschliesslich einfädigen Spinnrädern kann (muss) man den vorderen Wirtel nehmen.
Ich kann wenn sich der vordere Halter nicht dreht zwar die Quillspindel reinbekommen, aber nicht die Flügel. Dafür ist nicht genug Spielraum vorhanden.

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Liebe Grüße, Sina


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BeitragVerfasst: 13.12.2018, 17:18 
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Die professionellen Holzwürmer bekommen wahrscheinlich Anfälle, aber ich wäre da versucht, ein kleines Loch quer durch den unteren Sockel inkl. dieses Pfostens zu bohren und das gute Stück mit einem Pin in der "zu" Stellung zu arretieren. Pin raus, Pfosten drehen, Flügel raus, und alles wieder rückwärts. Sowas in die Richtung geht bestimmt auch eleganter.
Zumindest wenn du öfter die Spindel benutzt und es zu nervig wird, jedes Mal dafür den Pfosten mit irgendwas im Spalt fest zu klopfen und ihn hinterher wieder irgendwie lose zu bekommen.


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BeitragVerfasst: 13.12.2018, 18:13 
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Dochtgarn
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Wir sind gerade am Küche renovieren, komplett mit Fussbodenfliesen und Tapeten. Sobald wir etwas Land sehen kümmert sich mein Mann ums Spinnrad - vermutlich Ende nächster Woche. Er (Techniker) denkt auch der Pin wäre eine gute Idee.
Zum Chaos:
Wir haben momentan den Esstisch und 2 Stühle im Wohnzimmer und einen Campingtisch mit Mikrowelle, Kaffeemaschine und 1 Herdplatte und eine Schüssel im Bad.
Der Inhalt der Schränke bis auf das allernötigste steht im Dachgeschoss. Überall ist Werkzeug und Staub.

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BeitragVerfasst: 13.12.2018, 18:37 
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Dochtgarn
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Sina hat geschrieben:
Ich kann wenn sich der vordere Halter nicht dreht zwar die Quillspindel reinbekommen, aber nicht die Flügel. Dafür ist nicht genug Spielraum vorhanden.

Nun hast Du ja schon wie Du schreibst die neuen Lager eine Seite Jumbo mit dem Einlagering und andere Seite die mit dem Schlitz.
Wenn ich nun den Flügel mit der Einzugsöffnung in die runde Aufnahme stecke und das Ende des Flügels dann einfach senkrecht durch den Spalt des anderen Lagers eindrücke muß dies eigentlich gehen, ohne Verdrehung eines der Holzholme an den das Lager hängt.

Vielleicht die Lager um 180° verkehrt eingebaut? Nach innen jeweils in Richtung der Spule sind die Lager fast genau in der Ebene wie der Holzholm (siehe mein Foto).
Anders rum also nicht wie vorgesehen kann man wirklich montieren, aber dann ist der innere Abstand zwischen den beiden Lagern wirklich kleiner als er sein soll.

LG Technik der Lisel


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BeitragVerfasst: 23.12.2018, 17:46 
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Mein Mann hat eine dickere Schraube genommen und damit ging es.
Außerdem ist das bis jetzt etwas gakelige Spinnrad plötzlich nicht mehr gakelig. Laut meinem Mann hätte es ein sehr unbegabter Handwerker zusammengebaut. Es spricht für Ashford dass es trotzdem gut gesponnen hat.

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