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BeitragVerfasst: 14.03.2017, 12:42 
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Boucle
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Ich will einen Gitarrengurt brettchenweben. Grundsätzlich kein Problem (Leder für die Befestigung an der Gitarre habe ich), aber hat jemand eine geniale Idee, wie ich das Teil verstellbar kriege? Ich hab' mir eine klassische Stegschnalle aus Metall gebogen, aber dann in einem Gitarrenforum gelesen "ich kauf' mir nur noch Gurte mit Plastikschnallen, damit die Gitarre nicht beschädigt werden kann". Scheint mir sehr sinnvoll - vor allem wo meine Faith Naked kaum lackiert ist und schon mit Fingernägeln verkratzt werden kann.

Die zwei Holzringe, die ich als Gürtelschnallen nehme, halten leider schon Gürtel kaum richtig fest. Aber ich habe das Gefühl, dass man da rein textil was machen können müsste - in brettchengewebte Bänder kann man ja relativ leicht Löcher pokeln... Und einen Gitarrengurt verstellt man auch nicht jeden Tag (aber ich habe leider überhaupt keine Ahnung, wie lange ich ihn brauche, kann also nicht einfach einen unverstellbaren weben). Wer hat Ideen?

Ciao, Klara


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BeitragVerfasst: 14.03.2017, 13:50 
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Kistenvlies
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Hallo Klara, hier ist eine Beschreibung und Video wie ein Gurt angebracht und verstellt wird
http://de.wikihow.com/Einen-Gitarrengurt-anbringen

Das Prinzip ist das gleiche wie auch die Verstellung an BH's funktioniert.
Ich hoffe das hilft dir weiter.

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BeitragVerfasst: 14.03.2017, 15:59 
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Zweifachzwirn
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An Rucksäcken oder Spanngurten gibt es doch diese Kunstoff - Klemmschnallen zur Längenverstellung. Beim googeln habe ich neben Klemmschnalle auch die Begriffe Ladderloc oder Leiterschnalle gefunden. Die gibt es in Outdoorläden auch als Ersatzteil.


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BeitragVerfasst: 15.03.2017, 00:07 
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Navajozwirn
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Ich kenn die als Schiebeschnalle, solltest du in jedem einigermassen gut bestückten Stoffladen kriegen. Da Taschennähen derzeit eh im Trend ist, ist auch das Angebot an solchen Teilen recht gross, gibts sogar in verschiedenen Farben.

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BeitragVerfasst: 15.03.2017, 09:11 
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Locke
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Die Schiebeschnalle könnte man auch aus Leder selber nähen. So kannst du die Breite auch an dein Brettchenwebwerk anpassen. Das Leder doppelt nehmen und zur Verstärkung ein Stück Plastik aus nem alten Schnellhefter in die Mitte. Das Leder schneidest du mit Nahtzugabe, das Plastik ohne zu. Das läßt sich auch ohne Nähmaschine von Hand zusammennähen, wenn man die Einstichstellen mit einer Ahle vorbohrt.

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Ich finde, es ist Zeit mal wieder am Rad zu drehen!


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BeitragVerfasst: 15.03.2017, 13:49 
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Boucle
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Die einzigen Schiebeschnallen, die ich im Internet gefunden hatte (Läden sind alle zu weit weg) haben mit Versandkosten mehr gekostet als bei Thomann der ganze Gitarrengurt... Als ich obigen Beitrag geschrieben hatte, sind mir dann noch über E-Bay in Hongkong 10 Stück für 3 Euro (inkl. Lieferung) über den Weg gelaufen (ich möchte wirklich wissen, wie China das mit dem Auslandsporto macht!) Wenn sie rechtzeit ankommen, und gross genug sind (5 cm Breite könnte hinkommen, aber die Dicke?) nehme ich sie, und sonst ist der Tipp mit dem Leder ideal - damit kann ich ja auch meine Metallschnalle überziehen, damit wird der Gurt rockerfest ;)

Ich hab' mir aber auch überlegt, dass es reichen könnte, wenn man an den brettchengewebten Gurt gar nichts hinmontiert, sondern einfach die Endpins (ich hab' zwei) durch den Gurt pokelt. Hat jemand aus dem Flinkhandforum gemacht, und bei einem halbwegs stabilen Schussfaden sollte es eigentlich halten. Notfalls noch einen Bierflaschengummi zur Sicherung drüber... Mal schauen, momentan spinne ich ja noch das Garn.

Danke und ciao, Klara


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BeitragVerfasst: 13.04.2017, 12:26 
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Boucle
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So, hier ist mal der Prototyp, Gitarrengurt klassisch, wie im Laden verkauft (ich musste die Schiebeschnallen ein bisschen nacharbeiten - vom mittleren Steg was abfeilen, damit die beiden Bänder Platz haben).

Und während ich die Lederlaschen annähe ist mir gekommen, dass ich ja auch Schlitze in die Bänder einweben hätte können, damit ich sie direkt am Gurtpin einhängen kann....

Hat übrigens jemand eine gute Idee, wie man ein rundes 8 mm-Loch ins Leder kriegt? Meine grösste Lochstanze hat nur 5,4 mm...

Dateianhang:
Gitarrengurt.jpg


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BeitragVerfasst: 13.04.2017, 12:46 
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Sehr schön geworden.

Tip zum Loch - einfach bohren.

Geht aber nicht ganz einfach.
Vorher der Leder zwischen 2 Hölzer pressen und dann alles geneinsam bohren, am besten mit einem Holzbohrer (der hat außen eine Schneidkante).

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Gruß Mathias

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Unmögliches erledigen wir sofort. Wunder, die dauern etwas länger


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BeitragVerfasst: 13.04.2017, 13:00 
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man kann das Loch auch etwas unorthodox mit einem glühenden Eisen durchbrennen.

Sicher Eisenstab um die 6-7 mm nehmen, mit der Gasflamme erhitzen und auf dem vorgestanztem Loch (Du hast ja 5,4 mm) aufbrennen.
Den Enddurchmesser auch vorher mit auf Leder zeichnen, sonst wird es zu viel.
Geht schon, riecht aber mächtig. Sicher vorher an Abfall-Lederstück mal üben.

Grüße Technik der Lisel

Tante Edit: Zum Schuster um die Ecke gehen, der haut die 2 Löcher gegen ein charmantes Lächeln gerne rein!


Zuletzt geändert von lisel am 13.04.2017, 18:28, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 13.04.2017, 17:42 
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Locke
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Ich würde mit der vorhandenen Stanze das Loch machen und dann ein "Zielkreuz" aufzeichnen, das knapp unter 8mm Strichlänge hat und dann mit dem Cutter oder einem Teppichmesser einritzen. So klafft der Kreis auf. Geht vielleicht Anfangs etwas streng über den Gurtpin aber das Leder gibt ja mit der Zeit nach.
Übrigens ganz schön schön geworden, dein Gitarrengurt! Respekt!
Liebe Grüße
Andrea

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BeitragVerfasst: 14.04.2017, 10:22 
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Boucle
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Kein Schuster um die Ecke :( Vielleicht probiere ich's nächstes Mal mit bohren, das scheint mir schneller als brennen. Jetzt habe ich die Schlitztechnik verwendet, allerdings nur einen, wie bei den Kaufgurten (weil ein 8 mm-Loch ja nicht reicht, um über den dickeren Teil des Pins zu kommen). Ich hab' nur Angst, dass Schlitze leichter weiterreissen als ein sauber gestanztes rundes Loch.

Der Gurt sieht gut aus, hat sich aber als für meine Zwecke viel zu lang erwiesen und die Plektrumtasche ist am völlig falschen Platz (die müsste gleich an den Anfang, nach dem Leder). Aber man macht ja Prototypen, damit man sieht, was alles falsch ist...

Ciao, Klara


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BeitragVerfasst: 14.04.2017, 11:39 
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Zweifachzwirn
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Wenn du vor dem Schneiden ein kleines Loch an das Ende des Schlitzes stanzt, sollte das ein weiteres Einreissen verhindern.


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