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BeitragVerfasst: 10.01.2018, 19:04 
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Rohwolle
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Hallo in die Runde!

Ich habe vor über einem halben Jahr ein Ashford Traditional gebraucht von einer Bekannten erworben. Es war und ist mein erstes Spinnrad und ich hatte keine Ahnung ...

Leider machte es beim Treten eine enorme Geräuschkulisse und ist auch extrem schwergängig. Im Moment macht es nix, weil ich es zerlegt habe. Als eine mögliche Ursache vermute ich, dass ein falscher Splint angebracht wurde. Baujahr ist ab 1981 laut Ashford Timeline.

Als Splint ist ein langer Nagel drin. Habe einen neuen Splint schicken lassen, der passt leider nicht durch die Kurbel und ist auch 1 cm kürzer, als das Loch ...

Meine Frage ist, wie sieht der Splint bei einem 1981 Traditional aus? Weder Ashford in Neuseeland, noch angefragte Händler konnten mir die Frage bislang beantworten. Im Netz finde ich auch keine Fotos von dem Teil, einfach nix ...

Bevor es im Ofen landet (sorry, ich schiebe gerade Frust), hoffe ich hier weiß jemand einen Rat, denn ich habe in meinem Enthusiasmus schon Berge an Zubehör gekauft und ärgere mich gerade arg ...

Liebe Grüße,
Isa


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BeitragVerfasst: 10.01.2018, 19:19 
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Rohwolle
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Hier der verkehrte Splint


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BeitragVerfasst: 10.01.2018, 19:21 
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Rohwolle
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Hier die Kurbel und der Nagel "Splint"


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BeitragVerfasst: 10.01.2018, 20:16 
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Vorgarn
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Hallo Isa,

klar der Nagel gehört da nicht original rein.
Ist der falsche Splint drin gibt es Geräusche...
Man merkt es gut, wenn man versucht das Schwungrad zu bewegen und dabei den Tritt festhält, dann hat man jede Menge Spiel.
Hatte ich bei einem unseren gebrauchten Ashfords auch.

Es gibt ja einmal den Stift mittig im Rad und bei den neuen Modellen am Rand des Schwungrades.
Da Ashford in Zoll/Inch arbeitet, gehen übrigens keine metrischen Stifte rein!!
Bei Ashford sind wir im englischen Maßsystem!
Neuen Stift habe ich mir vom Wollschaf zuschicken lassen.
Da hier als Ersatzteil nicht aufgeführt, habe ich ein Foto per Mail zur Bestellung mitgeschickt.

Der Stift hat eine durchgehende Längskerbe, damit er sich beim Einschlagen zusammendrücken lässt.
Sofern Dein Stift von einem Spinnradhändler ist sollte er passen.
Rein optisch sieht er ja richtig aus (ich kann ihn ja nicht messen)
Die Kurbel hat eine Senkung, meist auf beiden Seiten der Bohrung.

Montage Sicherungsstift in Mitte Schwungradnabe
Also erst mit 4 mm HSS Bohrer als Führung auf der Gegenseite der Nabe, das Loch in der Achse gesucht.
Sicherungsstift mit Kerzenwachs wie bei Ashford vorgeschrieben versehen.
Kleinen Hammer am Hammerkopf in die Hand nehmen und damit nur waagerecht direkt auf den Stift vorsichtig schlagen.
Wenn es nicht gleich geht, wahrscheinlich Nabe/Loch in Achse nicht in der Übereinstimmung (sollte bei 4 mm Bohrerschaft auf der Gegenseite nicht passieren, bei Rolladennadeln etc. passiert dies mal).
Anders Möglichkeit sind die Senkung/-en auf der Spinnradachse am Durchgangsloch.
Waren bei mir zwar auf beiden Seiten vorhanden, aber eine Senkung war etwas größer.
Also diese Seite der Achse zum Stift gedreht und es ging butterweich

Einfach mit der Hand reinstecken in die Nabe und fertig geht nicht, wegen dem nötigen Zusammendrücken des Federstahls des Stiftes.
Der Stift ist bei Rädern wo Loch in der Mitte der Nabe nicht so lang, dass er auf der anderen Seite ankommt.
Geschätzt wie Du beschrieben hast ca. 1cm kürzer als der Durchmesser der Nabe des Schwungrades.

Hier auch mal die Montageanleitung des Tradis:
https://www.ashford.co.nz/images/downlo ... _drive.pdf
unter Punkt 20 ist der Stift mal zu sehen.

Ich hoffe ich konnte helfen, sonst nochmal melden.

Grüße aus Dresden
Technik der Lisel


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BeitragVerfasst: 10.01.2018, 21:11 
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gewaschene Wolle
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Wenn ich mich nicht täusche, hab ich auch ein 81er. Ich hab im letzten Jahr einen Doppeltritt angebracht, und dafür das Rad demontiert. In meiner Erinnerung sah der Splint schon so aus, wie deiner, aber hundertprozentig siche bin ich nicht, und Maße hab ich natürlich auch nicht im Kopf.

Aber nur nicht verschrotten, ist so ein schönes Rad, ich hoffe du bekommst es zum Laufen.


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BeitragVerfasst: 11.01.2018, 08:53 
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Kardenband
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Isa11 hat geschrieben:
Hier der verkehrte Splint

Der Splint heißt offiziell "Spannhülse" oder "Spannstift" und ist wahrscheinlich schon passend. Siehe auch:
http://www.spannhuelse.de/
So hat eine 4-er Spannhülse vor dem Einbau einen Außendurchmesser von 4,4mm, von daher
lisel hat geschrieben:
Einfach mit der Hand reinstecken in die Nabe und fertig geht nicht, wegen dem nötigen Zusammendrücken des Federstahls des Stiftes.
Der Stift ist bei Rädern wo Loch in der Mitte der Nabe nicht so lang, dass er auf der anderen Seite ankommt.
Geschätzt wie Du beschrieben hast ca. 1cm kürzer als der Durchmesser der Nabe des Schwungrades.

(Bitte auch die anderen Hinweise von lisel beachten.)

Ich glaube mich zu erinnern, dass die Bohrung in der Kurbel einen Durchmesser von 4,2mm hat. In dem Holz der Nabe ist es vermutlich eine Nut von der Kreissäge, die nach dem Zusammenbau ein Loch mit einem quadratischen Querschnitt ergibt. Ich habe vor einigen Jahren diesen Splint selbst gemacht aus einem 4mm Edelstahl Rundstab. Diesen habe ich in der Mitte (dort, wo er durch die Kurbel geht) gezielt etwas verbogen und eingeschlagen. Durch den Bogen der Biegung passte er dann stramm hinein. Eine andere Möglichkeit wäre, in der Mitte des Stiftes eine Rändelung aufzudrücken. Oder es mit den Zähnen einer Kombizange kräftig zerquetschen: Stift in die Kombizange, Kombizange in den Schraubstock, Schraubstock festziehen = Rändeln ohne Drehmaschine.

Auf jeden Fall sollte der Splint sowohl in der Kurbel als auch in der Nabe stramm sitzen, ansonsten gibt es die von Dir geschilderte Geräuschkulisse. Und diesen Zweck erfüllt eine Spannhülse schon optimal, die anderen Möglichkeiten sind eigentlich nur Ersatz-Hausmittel.

Der von Dir beklagte Schwergang kann viele Ursachen haben. Als Erstes würde ich empfehlen, sämtliche Schrauben, die das Rad zusammenhalten, festzuziehen. Das muss man leider bei den Ashfords von Zeit zu Zeit machen, die Schrauben lösen sich mit der Zeit durch Feuchte- und Temperaturschwankungen bzw. gibt das Holz der Teile unter dem Dauerdruck der Schraube etwas nach. Sollte das keine (oder keine ausreichende) Abhilfe schaffen, müsste man die Lagerungen des Schwungrads, des Spinnflügels, der Spule und des Trittes prüfen.

Gruß
Borek


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BeitragVerfasst: 11.01.2018, 15:51 
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Ähm, ich bin mir nicht sicher ob der Nagel nicht mal eine Zeitlang orginal war, denn bei meinem Ashford Tradi wird das Schungrad auch durch einen solchen fixiert (ebenfalls laut Timeline von etwa 1981). Mein Tradi funktioniert damit ganz wunderbar. (Als ich es gekauft habe, sah es so aus, als wenn darauf noch nicht wirklich viel gesponnen worden wäre und es sah auch nicht so aus, als wenn es durch viele Hände gegangen wäre)

Die Geräusche können viele Ursachen haben, bist du sicher, dass es von dem Splint kommt?


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BeitragVerfasst: 11.01.2018, 18:14 
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Hallo Isa11

ich habe auch ein Traddi von Anfang der 80er Jahre.
Das Loch für den Splint befindet sich auch mittig.
Und es ist genau der Splint drin, den du als "falschen Splint" bezeichnest. Der ist so hineingetrieben worden, dass er auf der einen Seite bündig drin sitzt und auf der anderen Seite fasr 2 cm zun kurz zu sein scheint.
Für mich ist das der richtige Zustand, denn das Rad habe ich schon seit 5 Jahren und es war immer so gewesen und spinnt sich gut. Wenn es mal etwas schwergängig wird, öle ich es am Splint, an der Kurbel, aber auch an der Trittaufhängung, vorne, wo es in die seitlichen Holme hineingeht.

_________________
Liebe Grüße
Basteline

.....und laßt uns spinnend die Welt umgarnen.


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BeitragVerfasst: 12.01.2018, 13:48 
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Rohwolle
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Ganz lieben Dank für eure ausführlichen Antworten! Dann muss ich es wohl doch mal versuchen, diesen Splint reinzubekommen ... ich hatte versucht, ihn in das Loch in der Kurbel zu stecken und da ging er nicht durch, schien mir zu dick zu sein, deshalb habe ich nicht versucht, ihn einzuschlagen ...

Dann werde ich mal mein Glück versuchen und berichte dann, ob es geklappt hat.

Wegen der Schwergängigkeit: Die konnte ich beheben! Habe auf FB einen Tipp bekommen. Kein Öl, sondern Lagerfett verwenden, das habe ich auf die gesamte Kurbel aufgetragen vor dem Zusammenbau und tatsächlich läuft es jetzt "wie geschmiert".

Hoffe, ich bekomme den Lärmpegel auch noch in den Griff und begebe mich jetzt mal ans hämmern!

Ganz lieben Dank!
Isa


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BeitragVerfasst: 12.01.2018, 14:00 
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DAS IST UNFASSBAR!!!!

Ich habe den Splint jetzt mit Gewalt da reingedroschen (ich denke nicht, dass ich den jemals wieder rausbekomme, er ist jetzt oben etwas plattgeklopft, aber egal) ... nach zwei Dritteln hätte ich fast aufgegeben, weil er nicht weiter reinging, da war ich wohl kurz vor der Kurbel.

ES KNARZT NUR NOCH LEISE DAS TRITTBRETT!!!!

Und ich weine gleich vor Glück! Ich war kurz davor, das Rad in den Ofen zu stecken .... schnüff ...

Danke, danke, danke! Ohne euch hätte ich nie versucht, dieses Ding da reinzuhauen!
Isa


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BeitragVerfasst: 12.01.2018, 15:21 
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Isa11 hat geschrieben:
ES KNARZT NUR NOCH LEISE DAS TRITTBRETT!!!!Isa

Wir ölen alle Stellen am Rad (Gleitlager an Schwungrad, Spinnflügel, Trittlager...siehe dazu die Aufbauanleitung von Ashford) mit Ballistol und dann ist es immer leiser als ohne.
Auch die Tritt/Knechtverbindung aus Leder bekommt damit ihr "Fett" weg (hier geht ja auch Lederfett).

Es gibt bei diversen Tradis auch knarrende Geräusche aus den Lagern Tritt links und rechts in den Beinen des Spinnrades.
Da habe ich hier oder woanders gelesen und konnte es kaum glauben, aber es funktioniert.
Also Rad so hinstellen, dass Trittlagerbohrung senkrecht steht und dann diese Bohrung mit Wachs aus einer Haushaltskerze vollgießen.
Kann man sicher nur zu zweit machen.

Ja und dann noch die Sache mit der Riemenspannung.
Du hast, wenn ich es richtig verstehe, ein 1-fädiges Ashford Tradi.
Sofern man keinen PU Riemen drauf hat, ist man geneigt die Riemenspannung zu groß zu wählen.
Es ist nun so, mit steigender Riemenspannung tritt es sich immer schwerer und es gibt auch mehr Geräusche.
Da PU-Riemen sehr wenig Spannung brauchen, haben wir nur diese auf 1-fädigen Spinnrädern im Einsatz.

Eins muss ich noch loswerden und glaub einem Ashford-Fan.
Ashford Tradis bekommt man immer wieder hin, die sind fast unverwüstlich und es gibt jede Menge Ersatzteile.
Diese Räder sind immer zum Verfeuern zu Schade. :))

Das heißt natürlich nicht, dass ich nicht manchmal beim Basteln traurig und wütend bin (Gibt sich dann nach Anzünden von 1 bis X Pfeifen wieder :O )!

Nun erst mal genug Ratschläge und viel Spaß beim Spinnen.

Grüße aus Dresden
Technik der Lisel


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BeitragVerfasst: 12.01.2018, 17:05 
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Ja, es ist ein einfädiges! Das mit dem Wachs probiere ich mal aus, vielleicht hört es dann auch auf zu quaken, sonst kann ich es immer noch grün streichen (Spaaaaß!)

Mir wurde von dem PU-Riemen abgeraten, daher hab ich den Baumwolle, aber dann bestelle ich mir demnächst mal einen mit, wenn mir das Spinnfutter ausgeht :)

Toll, dass man hier so viele Tipps bekommt! Jetzt knobel ich gerade am Einzug rum, der ist ganz ok, hat mir noch etwas zu viel Drall und irgendwie bin ich mit dem Nylonseil als Bremse nicht so happy - d.h. ich kann nicht viel Unterschied feststellen, ob ich die Bremse jetzt anziehe oder lockerer lasse, das Nylon geht nicht so auf Spannung und hängt so rum und man soll ja die Federn nicht so arg dehnen ...

Liebe Grüße,
Isa


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BeitragVerfasst: 12.01.2018, 17:57 
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Vorgarn
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Hallo Isa,

wir haben am Tradi an der Bremse 2 Federn.
So wird heutzutage auch ausgeliefert.
Die Original-Zugfeder sind relativ weich.
Alternativ kaufe ich die im Baumarkt bei Hornbach.
Wenn 2 Feder verwendet werden, sollte man aber die gleiche Sorte einbauen!

Zur Montage mal auf die aktuelle Ashford-Tradi Anleitung schauen.
Allgemein gilt je fester die Bremse angezogen wird, um so größer wird der Einzug am Spinnrad.

Wegen Drall etc. ist es sicher eine Frage zum Spinnen selbst.
Da kann ich kaum was beitragen, da ich selbst nicht Spinne.
Ich bin ja nur der "Mechaniker" meiner Frau.

Grüße aus Dresden
Technik der Lisel


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BeitragVerfasst: 13.01.2018, 00:22 
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Rohwolle
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Hallo,

bei meinem war nur eine halbkaputte Feder. Im ersten Reparaturanlauf hatte ich 2 neue und das Nylonseil nachgerüstet. Ich probiere noch ein bisschen rum, mit der Bremse, mal zieht sie mir zu viel, mal zu wenig. Aber ich habe auch schon gemerkt, dass ich das Rad jetzt erstmal "einspinnen" muss. Das Nylonseil reagiert schon besser und auch der Tritt ist schon leiser geworden (wahrscheinlich trete ich auch nicht mehr so feste, wie am Anfang). Ich trete auch noch oft viel zu schnell, werde immer schneller. Ist mein erstes Rad und ich lerne es gerade erst richtig. Ich hatte zwar ein Leihrad, aber auf dem habe ich nicht viel gemacht. Wir müssen uns, glaube ich, erst aneinander gewöhnen. :)

Liebe Grüße,
Isa


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BeitragVerfasst: 13.01.2018, 13:01 
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Boucle
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Falls du mit der Nylonschnur als Riemen nicht glücklich bist, kannst du jederzeit was anderes ausprobieren, das ist reine Geschmackssache. Häkelgarn, Paketschnur - ist alles einen Versuch wert.

Ciao, Klara


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