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 Betreff des Beitrags: Geschirrtuch weben
BeitragVerfasst: 03.01.2018, 14:45 
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Rohwolle
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Guten Tag miteinander!
Nach langer Zeit (konnte mich ni ht mit dem Weben befassen), greife ich das Thema Geschirrtuch nochmals auf.
Meine alten Beiträge und Antworten dazu habe ich schon gelesen, aber ich wäre für eine aktuelle Hilfestellung sehr dankbar.
Auf meinem Tischwebstuhl von Ashford möchte ich endlich mit dem Cottolin Nm 12/2 von Künzl Tücher weben, die mein Mann gern statt Topflappen benutzt. Sie werden also nicht zum Abtrocknen oder Polieren genutzt.
Ich habe aber nur ein 40/10erBlatt. Leider finde ich nirgends etwas, wo ich ein 50/10er oder 60/10er in 40 cm Breite kaufen kann.
Also reicht es, das 40er doppelt zu stechen, oder wirds dann zu fluffig? Als Bindung dachte ich an Köper.
Bei Herrn Künzl kann man auch Webblätter bestellen, die dann in 12,5cm Höhe einen Aufpreis kosten. Ich komme mit den Angaben auf der Seite aber nicht klar und der freundliche Herr am Telefon kennt sich nicht aus. Hr. Künzl ist noch im Ausland.
Es wäre schön, wenn ich no hmals Unterstützung bekommen könnte.
Im März werde ich endlich einen mehrtägigen Kurs für Anfänger besuchen! Freu !!!!
Lieben Dank an alle!

Heike


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 Betreff des Beitrags: Re: Geschirrtuch weben
BeitragVerfasst: 04.01.2018, 12:32 
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Boucle
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Sehe ich das richtig, du hast einen (mindestens?) 4-schäftigen Tischwebstuhl? (Also keinen Gatterkammwebstuhl?) Dann ist es relativ egal, wie du das Blatt stichst (alle doppelt für 80/10, zwei doppelt, eins einfach für - darfst du selber rechnen, etc.) - wichtig ist vor allem, dass du genug Litzen hast. So viele Blätter zu haben, dass man immer nur einen Faden pro Schlitz sticht, ist purer Luxus (ältere - amerikanische - Webbücher sind voller Berechnungen, wie man mit einem Blatt zu vielen verschiedenen Kettdichten kommt. Leider für Zoll...).

Aber die Frage, die ich mir stelle: Warum muss dein Mann (schlecht isolierende, leicht entzündliche) Geschirrtücher als Topflappen nehmen? Warum webst du keine Topflappen, vorzugsweise aus (gut isolierneder, nicht entflammbarer) Schafwolle? Als z. B. Doppelgewebe? Da gibt's so viele Möglichkeiten...

(Glaub' mir: Ich hab' Wolltopflappen und finde sie genial, Freundinnen haben welche und finden sie genial - obwohl ein Paar in der Kochwäsche die Farbe verloren hat - und eine Kundin ist am nächsten Tag, nach Ausprobieren, wiedergekommen und hat noch ein Paar als Weihnachtsgeschenk für ihre Mutter gekauft. Es gibt nichts Besseres... ausser vielleicht einen Topflappen und einen gestrickten und gefilzten Ofenhandschuh.)

Ciao, Klara

PS: Notfalls kann man Webblätter auch kürzen - oder überstehen lassen, je nachdem, wie der Webstuhl gebaut ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Geschirrtuch weben
BeitragVerfasst: 04.01.2018, 16:01 
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Rohwolle
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Hallo Clara,

Danke für die schnelle Antwort. Ja ich habe einen 8-Schäftigen Tischwebstuhl. ZUR zeit habe ich schon insgesamt 320 Litzen auf den Schäften verteilt.
Und ja Danke für den Hinweis auf Topflappen....aber mein Mann mag Topflappen nicht. Ich habe da schon die tollsten gehäkelt.
Nein er will nicht. Er nimmt immer Geschirrtücher...und was soll ich da noch sagen? Wir haben einen Gasherd!!!!!!
Er wünscht sich etwas längere aber ruhig schmalere Tücher. Die nimmt er dann längs um den Topf oder für's Backblech und ist glücklich.
Also käme ich mit einem 40/10 doppelt gestochen aus und das Tuch wird dann auch "stabil".....nicht so ein Schlabberlappen?!
Ich hätte dann ja 8 Fäden je cm.
Würdest Du Leinwand- oder Köperbindung empfehlen....oder ist das Geschmacksache?
Bei Leinwand müssen die Schussfäden ja auch noch dicht aneinander kommen.

Bin schon ein ganzes Stück weiter!
Herzlichen Dank!!!
Heike


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 Betreff des Beitrags: Re: Geschirrtuch weben
BeitragVerfasst: 04.01.2018, 22:03 
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Das da hilft schon mal: https://www.interweave.com/wp-content/u ... t-2014.pdf Such da das Garn raus, das deinem am nähsten kommt. Die Nummern sind gerne auch mal gemischt Ne und Nm, bisschen Chaos, aber wenn du dir die Bildchen ohne Vergrößerung vornimmst kannst du das Garn sogar einfach dran halten, die sind in Originalgröße. Oder du gehst nach Lauflänge pro Kg bei der jeweiligen Faser.

Die Kettdichte ist dann in ends per inch, diese Zahl x4 und du kommst bei Enden pro 10cm raus.

Das wäre für dein 12/2er Garn in Leinwandbindung mindestens 16 x4 -> 64/10, für nicht-labberigen Stoff wohl eher 20 x4 -> 80/10. Also kämst du mit dem 40/10 Blatt doppelt gestochen hin. Bis zu drei Fäden zusammen geht noch ok, die Längsrillen waschen sich dann normalerweise noch raus, bei 4 oder mehr bleibt gerne eine waschresistente Spur vom Blatt zurück (kann auch nett aussehen, so als Designelement).
Kann auch sein, daß du nach dem ersten Probeweben noch dichter gehen magst, das geht auch noch nachträglich, einfach am Blatt nochmal entlang wandern und in kleinen Gruppen die Kettfäden dichter stechen. 2 2 2 3 immer wiederholt gäbe z.B. 90/10. Daß hinten ursprünglich für ein etwas breiteres Tuch gebäumt war macht in den Dimensionen keinen merklichen Unterschied.


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 Betreff des Beitrags: Re: Geschirrtuch weben
BeitragVerfasst: 05.01.2018, 12:53 
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Boucle
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Zu einem Gasherd würde ich aber dringendst (!) Wolle empfehlen, nicht Cottolin. Du kannst ihm ja Wolltücher weben, wenn er seine Töpfe einwickeln will - wichtig ist das nicht-entflammbare Material.

Falls du die Topflappen aus Baumwollgarn gehäkelt haben solltest, wie das sie Mehrheit der Leute tut (meine Oma hatte auch welche), ist durchaus verständlich, dass dein Mann die nicht wollte - meine Schwester und ich haben die unserer Oma auch gehasst. Weil beim Häkeln und Stricken immer kleine Löcher im Lappen bleiben, die man im Fall von Wolle zufilzen kann - bei Baumwolle eben nicht. Mit der verbrennt man sich die Finger... Als Isoliermaterial nehm' ich nur Wolle (ich lang' mit meinem Wollhandschuh is Feuer zum Holz nachlegen)!

Zur Kettdichtenberechnung schliesse ich mich Asherra an - ich bin weder Experte für feine Gewebe noch für gekaufte Garne.

Cottolin in Waffelbindung gibt übrigens ganz tolle Geschirrtücher zum Abtrocknen - du kannst das Material also durchaus sinnvoll aufbrauchen. Nur beim Gedanken, damit an eine offene Flamme zu gehen schaudert mich...

Ciao, Klara


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 Betreff des Beitrags: Re: Geschirrtuch weben
BeitragVerfasst: 07.01.2018, 11:17 
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Gehäkelte Topflappen sind mir auch suspekt, ich nehm für so ziemlich alles in der Küche kleine, waffelgewebte Baumwolltücher, etwa so groß wie Küchenrollenblätter. Zusammengelegt sind sie Topflappen, Topfuntersetzer, offen Handtücher oder eben Küchenrollenersatz. Davon schwirrt hier ein gutes Dutzend rum und wenn eines dreckig ist fliegt es in die Waschmaschine. Sehr praktisch.

Angekokelt hab ich noch keines. Die Isolierung ist bei gefilzter Wolle besser, aber die Feuerfestigkeit war noch nie ein Problem (zum Holz nachlegen nehm ich Schweißerhandschuhe aus Leder).


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 Betreff des Beitrags: Re: Geschirrtuch weben
BeitragVerfasst: 07.01.2018, 13:10 
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Boucle
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Ich hab' auch noch kein Geschirrtuch verbrannt - aber mal einen Topflappen auf dem Ceranfeld liegengelassen und dann irgendwie mit dem Hintern (oder so) den Herd eingeschaltet. Der Topflappen war zum Glück ein gekaufter besserer Qualität, der irgendwie behandelt war und nur still und leise zu Ascheflocken zerfallen ist, ohne irgendwas anzustellen. Mit 'nem 1,50-Euro-Ofenhandschuh von Ikea möchte ich das "Experiment" lieber nicht machen (mit dem Teil habe ich mir auch die Finger am Backblech verbrannt, grrr...)

Ciao, Klara


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 Betreff des Beitrags: Re: Geschirrtuch weben
BeitragVerfasst: 08.01.2018, 15:05 
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Also ich nutze schon seit vielen Jahrzehnten meine damals gehäkelten Topflappen aus Baumwollgarn und hab nie einen ersetzen müssen. Weder am Gas- noch am Ceranherd hab ich je einen zum brennen gebracht. Sooo schlecht ist nun Baumwolle für den Zweck nicht. ;-)

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Öffne der Veränderung deine Arme, aber verliere dabei deine Werte nicht aus den Augen. Dalai Lama


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 Betreff des Beitrags: Re: Geschirrtuch weben
BeitragVerfasst: 08.01.2018, 21:48 
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Ich habe aus dem Künzl-Cottolin schon wunderbare Geschirrtücher gewebt mit einer Köperbindung. Wenn du nur ein 40er Blatt hast, kannst du immer abwechselnd zwei und drei Fäden in ein Riet stechen für 10F/cm.
Marled

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Kleidermotte in historischen Textilien aus Leidenschaft!
Näheres auf meinem Blog:
Archäotechnik - textile Fläche


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 Betreff des Beitrags: Re: Geschirrtuch weben
BeitragVerfasst: 10.01.2018, 21:58 
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Rohwolle
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Guten Abend miteinander!
Danke für die Anregungen...und die Diskussion über Topflappen! Ich hab schon sooo viele Leutchen damit erfreut, weil ich Motive reinhäkel bzw. Fussballfarben (mit Fussballmotiv) verwende. Sogar mit Lamas für meinen Mann, weil wir welche hatten. Aber er braucht Grösseres....
Die Idee mit den "Zewa grossen"Allzweckwaffe(l)n finde ich sehr gut.......Weil ich dann auch diese Geschichte machen kann.
Habe mich für Herringbone Twill entschieden und werde morgen, wenns mir besser gehen sollte (Angina ...) Probeweben. Doppelt gestochen....bin gespannt....
Und dann kann ich ja immer noch von 8 Fäden auf 10 erhöhen, falls er mir noch nicht reichen sollte!
Danke an Marled für den Tipp!!!

Werde berichten!!! Und ein Schärbrett kommt auch bald... freu mich...Schlaft gut!!!!!

Heike....schnief..hust..röchel..


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 Betreff des Beitrags: Re: Geschirrtuch weben
BeitragVerfasst: 15.01.2018, 16:04 
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Rohwolle
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So, da bin ich wieder!
Habe nun ein ca 15cm kanges Stück gewebt. Das doppelt gestochene 40/10er finde ich vom Ergebnis her wirklich gut.
Herringbone Twill auf 8 Schäften war allerdings erstmal für mich schwierig. Das Ergebnis sah erst anders aus. Aber ich muss bei der Patrone ja umdenken von wegen Trittfolge in Hebelbedienung, weil Tischwebstuhl.
Mit dem Patronen lesen bzw. zeichnen, Einzüge festlegen und eben die Schaftbewegungen hab ich noch ein Brett vorm Kopf.
Das Handbuch Weben von Arndt ist bestellt, aber es dauert noch.
Bevor ich mit den eigentlichen Tüchern beginne würde ich gern verstehen, was ich da tue und nicht einfach eine fertige Patrone anwenden. Gibt's irgendwo noch etwas hilfreiches, wo ich mich schlau machen kann? Bitte nichts englisches, mein Leistungskurs liegt gefühlte 100 Jahre zurück.
Ach ja, und ich habe den "Trick" mit einem Fangfaden eingebaut. Das macht grad bei Köper einen ordentlichen Rand.

Liebe Grüsse an Euch!

Heike


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 Betreff des Beitrags: Re: Geschirrtuch weben
BeitragVerfasst: 16.01.2018, 14:37 
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Ganz ehrlich, von Einzug und Anbindung im Kopf vorstellen wie der Stoff wird kann ich auch nicht (noch nicht? vielleicht kommt es ja noch). Ich entwerfe die Muster in DB-Weave "rückwärts". Ich geb die Musteridee Fadenkreuzungspunkt für Fadenkreuzungspunkt ein und schau, was es mir als Einzug und Triffolge ausspuckt. Wenn's mehr Schäfte sind als mir lieb ist, wird rum gespielt bis es paßt.

Für ganz einfache Sachen geht es schon mal. Ich wolle ein Tuch in 1/2 Köper mit Panamakanten ausstatten, sowas klappt inzwischen auch ohne aufzeichnen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Geschirrtuch weben
BeitragVerfasst: 17.01.2018, 19:57 
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Rohwolle
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Guten Abend!
So, habe mutig meine Kette zu schären begonnen (320 Kettfäden) ..
Aaaber, die passen nicht alle auf meinen Schärrahmen. Also muss ich zwei Ketten je 160 Kettfäden machen.
Puh! Wird das wohl sehr schwierig, zwei Ketten dann gleichzeigig auf den Tischwebstuhl aufzuziehen?
Stelle morgen den zweiten Teil der Kette fertig....falls noch jemand Tipps für mich hätte??
Einen schönen Abend allerseits !!!
Heike


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 Betreff des Beitrags: Re: Geschirrtuch weben
BeitragVerfasst: 18.01.2018, 10:11 
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In mehreren Teilen Kette schären ist normal und kein Problem beim Bäumen. Man muß nur ein wenig Acht geben, daß die einzelnen Bündel auch in der richtigen Reihenfolge und richtigen Richtung auf den Kreuzleisten/ Kettleisten landen wenn unterschiedliche Farben drin sind. Ab dem Punkt ist kein Unterschied mehr, ob du die Kette auf's Mal oder in 20 Stücken gewickelt hast.

Mehrere Bündel Kette sind sogar oft ein Vorteil. Das viele Garn unter Spannung biegt irgendwann doch die Pfosten vom Schärrahmen um und dann sind die zuletzte gewickelten Touren kürzer als die vom Anfang.


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 Betreff des Beitrags: Re: Geschirrtuch weben
BeitragVerfasst: 18.01.2018, 11:47 
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Wie Asherra sagt. Ich finde sogar 160 Fäden schon ziemlich viel - aber ich glaube, deine sind viel dünner als die, mit denen ich normalerweise arbeite.

Ciao, Klara


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