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 Betreff des Beitrags: Re: Rad-Eigenbau
BeitragVerfasst: 18.01.2017, 17:11 
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Vorgarn
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Übrigens bei Ashford gibt es nicht nur 2 Ausführungen der Schiebehaken (mit und ohne Keramikeinsatz) sondern auch 2 Größen (Normal und Jumbo).
Wenn man also nicht eine allzu riesige Einzugsöffnung hat, wäre die kleinere Variante am Flügel sicher besser für die Laufruhe.
Bei großen Übersetzungen muss man sicher an die Unwuchtgesamtmasse außen denken.
Es ist auch ein gewaltiger Unterschied zwischen der Ausführung mit Keramikring und ohne.
Klar bleibt an der Keramik nicht hängen, aber ohne Keramikeinsatz läuft nach meiner Auffassung der Flügel ruhiger.
Wäre ja auch preiswerter im Einkauf.

Grüße Technik der Lisel


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 Betreff des Beitrags: Re: Rad-Eigenbau
BeitragVerfasst: 21.01.2017, 20:08 
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Schafspelz
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Ich wurde auch aufmerksam gemacht auf Artyarn, was natürlich nicht geht bei einem 10mm Einzugsloch. Aber anstatt für diesen Prototypen noch einen separaten Spinnkopf zu machen und, gemäss Euren Tipps, neue Wirtel, lasse ich das gelernte in ein nächstes Modell einfliessen und danke Euch vorerst.

_________________
Grüessli aus dem Emmental
Jürg

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 Betreff des Beitrags: Re: Rad-Eigenbau
BeitragVerfasst: 22.01.2017, 10:13 
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Designergarn
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Finds gut, dass Du das konstruktiv aufgreifst.

Ein bisserl was zu den Möglichkeiten bei den Rädern.
Beim Original Lendrum ist die große Schere an Möglickeiten ja durch versch. Spinn-Köpfe gelöst.
Manche Hersteller schaffen da auch nen Kompromiss mit großen Spulen und dennoch ganz leichtem Lauf.
Aber häufig ists so, hohe Übersetzungen lassen sich mit großem Spinnkopf nicht sehr gut treten.
Es kommt daher immer drauf an wo das Hautpinteressengebiet liegt.
Wer nur Art Yarn spinnt für den ist evtl ne schnelle Übersetzung gar nicht nötig und der ist mit nem sehr großene Fassungsvermögen
bei der Spule und nem sehr großen Einzugsloch wunschlos glücklich.
Für Allrounder stellt sich das anders dar, sehr dünne Fäden schlackern in großen Einzugslöchern und ein wuchtiger Flügel ist eher hinderlich für große Geschwindigkeiten.
Ich persönlich finde die Option mehrere Flügel daher so verkehrt nicht :-)), grade wenn man ne sehr große Schere an Möglicheiten möchte.
Hab das Lendrum hier mit allem Zubehör ausser dem Spindeldorn,, sprich geht dann von 44 zu 1 mit dem Very fast bis ich glaub 5 zu 1 runter mit dem Bulky.
Mit letzterem ist prima Art Yarn spinnen, Baumwolle und Lace dagegen eine absolute Qual daher ists prima die Köpfe wechseln zu können.

Lange Rede kurzer Sinn, alles kann man mit einem Spinnkopf schwerlich abdecken.
Wenn Du Deinen nächsten Aufbau für Art Yarn konzipierst, leiden andere Bereiche.

_________________
Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war, stets kannst du im Heute von Neuem beginnen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rad-Eigenbau
BeitragVerfasst: 22.01.2017, 11:37 
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Vorgarn
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Schön wenn einer Antworten und Erfahrungen auswertet und dann eigene Möglichkeiten zur Umsetzung für sich entdeckt.

Es gibt sicher kein Spinnrad als Eierlegendewollmilchsau.
Je nach Einsatzgebiet gibt es unterschiedliche Übersetzungen, Spulengrößen, Größe des Einzugslochs und letztendlich durch die Spulengrößen auch bedingt verschiedene Spinnflügelgrößen.

Ich denke viele Hersteller wie z.B. Ashford bauen zum Kauf ein Modell für die meisten Anwender mit Standartflügel. was vieles abdeckt und dann zusätzlich spezielle Flügel/Spulenkombinationen für spezielle Anwendungen.
Anders bekommt man es ohne Spassverlust kaum hin.
So ein Bulky Flügel mit großem Einzugsloch für Effektgarne geht ohne einsteckbare Einzugslochverkleinerung nicht sehr schön für dünnes Garn zu spinnen.
Hier wäre man mit dem Standartflügel besser aufgehoben und zugleich wäre dieser leichter zu bewegen.

Es wäre wie von Shorty beschrieben, besser sich nicht auf die Fertigung nur eines Spinnflügels zu versteifen.

Konstruktiv muß man sich bei der Konstruktion aber sicher entscheiden, ob diese verschiedenen Anwendungen durch verschiedene Moas oder nur durch verschiedene Flügel realisiert werden.
Wobei sich nur auf Flügelvarianten zu beschränken für Spinnradbauer/Spinnradnutzer preiswerter sein kann.

Bei Flügeln mit unterschiedlichen Einzugsloch ergibt sich ja auch eine unterschiedliches vorderes Spinnflügellager.
Hier z.B. dann ein großes Lager mit Einsatzring zur Verkleinerung des Lagerdurchmessers für Normalflügel etc.
Waren ja nur Beispiele und klar war ich wieder in meiner Ashford-Welt, was man mir nachsehen möchte, denn es gibt ja noch andere Welten.

Grüße aus Dresden
Technik der Lisel


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 Betreff des Beitrags: Re: Rad-Eigenbau
BeitragVerfasst: 22.01.2017, 12:37 
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Boucle
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Herr Hansen (von Hansencrafts MiniSpinner - ist zwar elektrisch, aber das ändert nicht viel) löst das Problem durch verschiedene Flügel und Spulen (der Rest der Maschine, die praktisch nur ein motorisierter Spinnkopf ist, bleibt gleich - auch der kleine Flügel hat das grosse Einzugsloch), mit Steckhülse, um die Einzugsöffnung zu verkleinern (sprich im Gegensatz zu Lisels Vorschlag bleibt der Lagerdurchmesser gleich). Letztere finde ich einen sehr guten Kompromiss - kostet nur ein paar Euro und funktioniert einwandfrei. Und es gibt ja Momente, wo ich viel dünnes Garn auf der grossen Spule haben will und ein kleines Loch mit grossem Flügel kombiniere (genau genommen habe ich meine Steckhülse fast immer im Einsatz und nehme sie nur ausnahmsweise mal raus).

Ciao, Klara


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