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BeitragVerfasst: 19.11.2015, 14:04 
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Dochtgarn
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Hallo Ihr lieben!

Unter diesem Thema möchte ich einmal mit Euch die Technik- Randgruppen diskutieren.

Oft genug wird aus Unverstandenem eine Missbilligung im Konservationsstil > Schund, Murks, Konstruktionsfehler, mit den Folgen eigener Verschlimmbesserung oder entsprechenden kaufmännischem Ärger.

Nehmen wir doch einmal einen einfachen Drehspiess zum Knäuelhalten. Die gibt es massenhaft, die einen in reiner spartanischer Bauweise
mit Loch über Holzstab und der Rest......?

Dann die Dinger mit sog. "Kompassnadelspitzenlagerung". Hier fängt's nun an. Nach Transport der Einzelbauteile werden diese dann zusammengesteckt und zum Thema oben falsch verstanden. Zwischen Grundplatte und Karussel Luft, tz-tz- das darf doch nicht sein, da hat XYZ doch gepfuscht...., da gehört doch eine U Scheibe drunter, gesagt und getan und dann dreht sich der Spiess zwar, aber schlurfend und so gehts dann weiter, den Geschichtenrest dürft Ihr gerne selber weitererzählen.

Dagegen war die Ausführung richtig: das Karussel, also die Scheibe und der hohle Dorn lagern auf der Spitze Der Dorn mit ca 80°, die Sackbohrung mit 118°- das minimiert die Reibung und der Drehschwung. Nur unten am Anfang ist nun ein kurzes Gleitlager eingepresst, um den Stahldorn schön mittig auf Dauer zu funktionieren. Das System ansich ist schon i.O.. Nur muß man auch wissen, das dies nur bei ebener
Aufstellung funzt, nicht aber auf einer Schräglage.

Nun kann auch mal trotz guter Verpackung ein Transportschlag unglücklich erfolgen. Dies sollte man erkennen und ehe Gruppendiskussion
angegangen wird, doch erst einmal mit dem Erbauer gesprochen werden, was dann entweder mit Tausch, Rückgabe oder nur einem leichten Klopfer an der richtigen Stelle alles wieder ins Lot bringt.
Bei solchen Betrachtungen sollte beidseitige Sachlichkeit herrschen, Emotionen werden ausgeschaltet.

LG von Jürgen ^..^


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BeitragVerfasst: 22.11.2015, 02:24 
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gewaschene Wolle
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Ein Wollfrustwolff?

Ich kann das nur bruchstückhaft zusammensetzen, meine aber zu verstehen was da passiert sein mag.

Da sollte doch ein einfacher Beipackzettel langen, ebenerdig aufstellen und im Zweifelsfalle Transportschäden ausschließen, andernfalls nachhaken. Ich merke das in meinem Umfeld, man will vieles allein lösen, will auch niemandem auf den Keks gehen und nicht jeder vermeintlich kompetente Mensch ist das auch wirklich, dann hasse den Rotz.

Ich hab es bezahlt, es funzt aber nicht, kann nicht immer die Grundlage einer sachlichen Auseinandersetzung sein. Neulich beim magentafarbenen Riesen hat sich die Mitarbeiterin dafür bedankt, dass sie nicht angeschrien wurde, weil das reklamierte Handy auf dem Postweg abhanden gekommen war. Willkommen in der Haftungsfallkultur, eine Besserung ist derzeit nicht in Sicht ;)


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BeitragVerfasst: 22.11.2015, 09:06 
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Boucle
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Sachlichkeit ist bei Frust oft schwer, grade wenn die Annahme besteht, dass man Murks erhalten hat. Mit den Jahren tendieren wir mehr und mehr dazu Absicht hinter so etwas zu vermuten, weil man leider oft genug genau das erlebt. Ich will gar nicht sagen, wie viele Handwerker wir beim Hausausbau hier hatten, die schlicht hofften, dass wir nicht merken würden, wie viel geschludert wird.

Dieselben Handwerker jammerten häufig, wie schlimm es doch wäre, dass sie unter der Schlampigkeit Anderer zu leiden hätten, weil man ja auch ihnen Mißtrauen entgegen bringen würde (sprich wir stellen uns als besser dar). Führt natürlich dazu, dass ich mittlerweile auch auf solche Aussagen allergisch reagiere, weil die Annahme besteht, dass nur die eigene Schlampigkeit vertuscht werden soll.

Die Probleme, die du schilderst erlebt man aber in allen Bereichen, nicht nur im Handwerk. Mein Mann ist ITler. Da kommen regelmäßig eine Flut von Beschwerden, was alles nicht ginge und natürlich ist die IT schuld. In der Regel ist der Anwender das Problem und das Schlimme: Das bringt man dem nicht bei!

Da ist der Vorschlag mit dem Beipackzettel von Elianne (den man regelmäßig um neu erkannte Probleme ergänzt) eine klasse Idee (vorausgesetzt, der Käufer guckt da auch mal rein :P). Mein Mann hat es in der IT da "leichter". Wo immer es geht verhindert er schlicht, dass Leute Fehler machen können. Ist natürlich Arbeit, aber wenn die Leute ständig Maschinen zum Abschmieren bringen, weil sie nur klicken und nicht lesen, was sie eigentlich tun, macht es Sinn die Klickoptionen auf ein nötiges Minimum zu verringern.

Den Leuten vom Denken abzuraten (egal wie fehlgeleitet) find ich dagegen auch nicht sinnvoll. Neugier ist wichtig. Mein Mann würde sich wünschen, sein Klientel hätte mehr Interesse an der Funktion ihrer Arbeitsgeräte. Da werden unbemerkt riesige Ordner gelöscht, obwohl man nur eine Datei entfernen wollte. Lesen? Wozu?

Was macht mein Programm und wie? Keine Ahnung. Wenn ich da klicke, kommt das Ergebnis, dass ich brauche... Zum Haare raufen, aber normal, denn es sitzen nun mal keine Leute von diesem Fach vor den Geräten.

Dasselbe Problem hast du mit deinem Klientel. Die sind nicht vom Fach, haben aber dennoch Erwartungen und Annahmen, die oftmals sicher gänzlich falsch sind. Aber stell dir vor, die könnten und verstünden das alle? Das würde einen irgendwie arbeitslos machen UND mitunter sind Leute, die sich auskennen noch viel kritischer, als Fachfremde. ;-) Und von Halbwissen wollen wir gar nicht anfangen. Vermute da macht sich jeder von uns schuldig.

Das du dich mit den Problemen auseinandersetzt ist übrigens löblich. Oftmals heisst es: Bezahlt und aus dem Sinn. Da erhält man gar keine oder verspätete Antworten. Durchaus nur Sätze wie: Bei mir getestet, hat funktioniert (was logischerweise wenig hilfreich ist).

Ich, als Nicht-Holzwurm, bin sehr froh über Leute wie dich, die sich so für derartige Technik begeistern können und dazu noch im Inland sitzen. Und ich bin mir sicher, du hast auch noch viele weitere zufriedene Kunden.

Also, auch wenn es oft schwer fällt: Versuch dich nicht zu ärgern. Macht dir mehr zu schaffen, als dem Kunden, dem der Ärger gilt.

_________________
GLG,

Veronika


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BeitragVerfasst: 22.11.2015, 15:26 
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Dochtgarn
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Hallo Ihr Lieben,

danke der Antworten zum Thema. So leicht fruste ich nicht nur leider ist oft genug trotz Bedienanleitung ( wie Beipack) nicht der gerade
Denkweg erkennbar und so wird munter losgefummelt. Nicht nur hier am Drehspiess, da werden munter Zugfedern dort angebaut, wo eigentlich
die Schwerkraft ansetzt, Garnführungen umgedreht u.v.a.m..
Das liesse sich einfachst durch den kurzen Dienstweg direkt zu mir klären, stattdessen gehts als "stille" Post in die Runde und wird zerissen.

Lasst uns hier doch die hilfreichen Dinge sammeln, wo jeder dann nachschlagen kann und dann sachlich korrekt handhabt.
Seht doch schon beim nächsten Thema, wie und was ich hierrunter meine.

LG von Jürgen ^..^, vormals v..v


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BeitragVerfasst: 22.11.2015, 17:00 
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Dochtgarn
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Hallo Ihr Lieben!

THEMA Wollwicklerwartung

Nach über 10 Jahren krabbeln doch schon hunderte dieser Spezies durch die Wollstuben. Da ist es doch einmal Zeit, sich Zeit zu nehmen, diesen richtig zu warten und einzustellen.

Fangt bitte in der Reihenfolge an, dann klappt es schon.

Zerlegt erst einmal den Wicklerkopf und legt die Teile wie Bild vor. Auch nun schon das geeignete Werkzeug, Lappen und Ölfläschchen
( Nähmaschinen- oder Feinöl ist i.O.) bereitzulegen, ist sehr hilfreich.
Zerlegen ist einfach, mit Beilagen und Weichhammer, Inbusschlüssel und WP-Zange sollte das zu schaffen sein.
Dateianhang:
ww.jpg

Prüft nun die Teile, die Wellen auf Rundlauf, die Lager auf Gängigkeit. Entrosten der Wellen mit feinsem Schleifpapier, Lappen, und Öl, die wiederzuverwendenden Kugellager leicht durch den Spalt der Deckscheiben mit Öl benetzen und vorlegen.
Wer mag, reinigt die restlichen Bauteile mit Stahlwolle und Sidol und poliert sie danach ab mit einem Trikotagelappen.
Auch müssen die Wellen gerade in den Lagern sitzen und dürfen nicht durch Sturz o.ä. verbogen sein ( richten oder erneuern).
Dateianhang:
wick1.jpg
Dateianhang:
wick2.jpg

Achtet darauf, dass die 6mm Welle durch das 6mm Lager flutscht und die 6 mm Stellringe darüber gehen. Nach dem Abreinigen sollte das problemlos gehen.

Morgen beginnen wir mit den Remontieren!

LG von Jürgen ^..^


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BeitragVerfasst: 22.11.2015, 19:27 
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Boucle
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Vielen lieben Dank Jürgen! Die Bilder werd ich mir doch gleich mal abspeichern und freu mich auf Remontagebilder. Als Laie gruselt es mir doch davor, so ein Gerät zu zerlegen.

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GLG,

Veronika


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BeitragVerfasst: 23.11.2015, 09:24 
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Dochtgarn
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Wollwicklerwartung und Remontage

Hallo Ihr Lieben,

heute beginnen wir mit dem Zusammenbau der Wickelachse. Schraubt bitte die M5 Schraube mit 1 Federring und 1Scheibe oben in den Lagerkopf, diese dient der Arretierung des Lagersatzes.
Dateianhang:
ww4.jpg

Danach drückt re+li die 6mm x 13 mm geölten oder neuen Lager in die Bohrung.
Dateianhang:
ww5.jpg
Betrachtet Euch den 6 mm x 100mm Stift, welcher eine glatte gefaste Seite und eine mit Stauchgrat hat.
Dateianhang:
ww2.jpg
Mit der glatten Seite voran bitte durch die 2 Lager stecken, so dass der Grat den Anschlag bildet.
Dateianhang:
ww6.jpg
Dateianhang:
ww7.jpg


Nun fädelt eine 6mm U Scheibe darauf ( rundpolierte Seite zum Lager hin!).
Dateianhang:
ww8.jpg
Danach den Aluring mit dem schwarzen Gummi mit der Planseite voran
auf die Well stecken und mit der Madenschraube in Endlage festziehen.
Dateianhang:
ww9.jpg
Nun ist zu prüfen, ob sich alles im Lager spielfrei und leicht dreht.

Damit ist die Wickelwelle korrekt aufgebaut.

Morgen pflegen wir den grauen Gummikopf.

LG von Jürgen ^..^


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BeitragVerfasst: 23.11.2015, 11:21 
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Wäre das nicht sinnvoll, das zur Info auf Deine Website zu stellen?


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BeitragVerfasst: 23.11.2015, 14:54 
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Dochtgarn
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Hallo, ich verstehe Deine Frage nicht.

Meine Webseite ist schon sehr umfangreich. Ich meine, und so habe ich auch die Moderatoren verstanden, wird hier im Forum um Hilfe ersucht.
Wer kennt denn nach xy-Jahren überhaupt noch den Hersteller. Leider ist das Beipackthema mit Anleitungen auch immer was flüchtiges.

So kann frau/mann wenigstens über die Bilder "zusteigen".

LG von Jürgen ^..^


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BeitragVerfasst: 23.11.2015, 16:40 
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Hallo Jürgen, das war nicht als Kritik zu verstehen... ich würde jetzt eine solche Info nur zuerst auf deiner Seite suchen und nicht in einem Forum, in dem ich vielleicht gar nicht angemeldet bin... und wenn man nach "Schönwolff Wollwickler" sucht, dann kommt zuerst mal deine Seite (was ja gut ist), das Petziforum erst auf Seite 2 und da auch ein Thread über Beizen, nicht unbedingt dieser Thread ....

aber für die Forenteilnehmer, die einen Wickler haben und hier sind ist die Anleitung hier natürlich toll... :)

Viele Grüße
Katrin


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BeitragVerfasst: 23.11.2015, 19:27 
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Vlies
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Danke für die Anleitung für die Wartung. Ich habe meinen Wickler nun schon einige Jahre. Inzwischen merkt man schon, das er mal "überholt" werden müsste, aber mehr als ein paar Flusen vorsichtig mit einer Pinzette zu entfernen, habe ich mich nicht getraut.

Möglicherweise kommt jetzte der Mut :))


Was die Anleitung auf Deiner Seite betrifft....kannst Du nicht einen Link zu diesem Threat setzen?

So musst Du nur einmal schreiben und Kunden, die auf Deiner Homepage suchen gelangen über den Link hierher.

_________________
liebe Grüße
Heike


Ihr wollt mehr über mich wissen?
Dann seid Ihr hier genau richtig: http://minibaumsstrickeria.blogspot.com/


Zuletzt geändert von bonsai70 am 23.11.2015, 20:39, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 23.11.2015, 19:44 
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Boucle
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Ich bekomm meinen Wickler bisher nur im Trittbereich zum Jammern (Wicklerversion mit Einfachtritt). Hab wohl nicht genug Kraft um die Schrauben richtig richtig fest anzuziehen. :)

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Veronika


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BeitragVerfasst: 24.11.2015, 16:56 
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Dochtgarn
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Wicklerwartung, hier Reibsätze und deren Einstellung

Hallo Ihr lieben, es geht weiter:

Nehmt bitte das graue Gummirad in die Hand. Dieses Rad ist gaaaanz wichtig. Der graue Gummi wälzt auf der feststehenden 5er Achse ab und bildet somit die langsame Lagendrehung parallel dem Garneinzug.
Mit 240er Schleifpapier zwischen 3 Fingern wird der Aluring drehschiebend gereinigt und geschliffen/ gerauht.
Dateianhang:
ww10.jpg

Danach wird mit einem frischem 240er Schleifpapier in der hohlen Hand die graue Gunmmioberfläche gerauht und gereinigt.
Dateianhang:
ww11.jpg

An diesem Teil keine irgendwelche Lösungsmittel anwenden.

Die M6 Imbusschraube mit einer U Scheibe auffädeln und von der Nabenseite in die graue Rolle einschieben. über das herausragende M6 Gewinde auf der Aluseite 2 U- Scheiben auffädeln.
Dateianhang:
ww12.jpg
Dateianhang:
ww13.jpg


Im M6 Gewinde, im- t-förmigen Lagerkopf, ruht eine kurze M6 Madenschraube, die als Konter-Gegenlager dient, wenn nun das Rad mit der M6 Schraube hierhineingedreht wird, bis Widerstand zu spühren ist.
Dateianhang:
ww14.jpg

Wenn nun das graue Rad klemmt oder zu viel Spiel hat, kann es zwischen beiden Schrauben entsprechend eingestellt werden.
ZB: Made rein und Schraube raus = mehr Spiel, Made raus, Schraube rein = weniger Spiel.

Zusammenspiel zur Aluscheibe mit dem schwarzen Gummiring:

Nehmt bitte nun das Drehgebilde in die Hand und dreht am grauen Rad. Über den Aluring hierauf wird der Gummiring und damit die Wickelachse
angetrieben. Die Drehmitnahme muss leicht und beständig sein, sie darf nie unterbrechen.
Dateianhang:
ww15.jpg

Das kann man feinfühlig mit den beiden M5 Imbusschrauben einstellen, wobei der Hauptträger in den Schraubstock eingespannt wird, die Seiten mit dem 8mm Gewinde als Anlage. Nun kann mit einem 8mm Maulschlüssel und dem 4mm Inbusschlüssel der Reibkontakt reguliert werden,
zB.: Die M5 Schrauben rein = mehr Kontakt, raus = weniger Kontakt. Achtet nur immer, dass beides bewegt werden muss, 8mm Maulschlüssel und 4mm Imbusschlüssel. Geht 1/4 Umdrehungen- Schrittweise vor.
Dateianhang:
ww16.jpg


Einbau und Rebefestigung der Halteachse der Garnführung

Bei Montagen Holz- Metall kommt es vor, dass die 6mm Stahlachse sich im Holz dreht. Behebt es wie folgt:
Demotiert bitte die lockere 6mm Stange, benetzt die Lochwandungen 1 oder mehrmals dünn mit Weissleim ( zB. Ponal) und lasst es immer
1 Stunde trocknen. Dann presst bitte die angerauhte Stange in die Holzbohrung. Das geht ganz gut mit einem Plastikhammer oder mit einer Tischbohrmaschine mit deren Hebelkraft ( Darf sich natürlich nicht drehen).
Dateianhang:
ww17.jpg


Heute ist genug, morgen bauen wir alles zusammen und erleben den Prüflauf.

LG von Jürgen ^..^


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BeitragVerfasst: 24.11.2015, 19:09 
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Mehrfachzwirn
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Eines hilft bei Hersteller-Anwender Gesprächen: einfache Sprache. Was für den Hersteller völlig normale Vokabeln sind, die täglich verwendet werden sind für den Anwender höchst wahrscheinlich spanische Dörfer. Lieber ganz schlicht anfangen und erst detaillierter werden, wenn das auch gewünscht wird.
Was muß der Besitzer des Drehtellerchens wissen? Der Spalt ist normal und wichtig an der Stelle damit es frei dreht, und das Teil muß eben stehen. Alles andere ist erst mal uninteressant. Wer dann nach dem Warum fragt, gut, bekommt die Erklärung eins komplizierter. Vielleicht springt der Kunde ja drauf an und will fachsimpeln, um so besser.
Wie zufrienden Kunden bei so was sind hat meist mehr mit Empathie als mit Fachwissen zu tun.


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BeitragVerfasst: 24.11.2015, 20:01 
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Navajozwirn
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wollwolff hat geschrieben:
Leider ist das Beipackthema mit Anleitungen auch immer was flüchtiges.

Die heutigen Kunden lieben einfache und klar verständliche Zeichnungen und/oder Bilder. Das versteht jeder, egal welche Muttersprache man hat. Und wenn diese noch als pdf jederzeit im Shop abrufbar sind, dann ist das in meinen Augen der unkomplizierteste Weg. ;)

Ich muss gestehen, ich verstehe deine Worte oftmals nicht oder nur schwerlich nach mehrmaligen Lesen. :O Einerseits zu viele mir fremde Fachbegriffe, andererseits ein völlig anderes Deutsch als mir vertraut ist. Da sind Konflikte schon fast vorprogrammiert. Denn wenn ich schon bei den ersten Sätzen nicht begreife, was mir da erklärt werden will, mag ich ehrlicherweise nicht weiter lesen, weil es mir zu anstrengend ist. Das ist nicht als Kritik gemeint, aber ein sicherlich nicht unwichtiger Faktor bei "Beipackzetteln", der Konfliktpotential beinhaltet.

Einfache klare Zeichnungen, die deutlich darauf hinweisen, wo und wieviel Luft oder Spiel sein soll, sind viel hilfreicher und leicht verständlich auch für den Laien. Der Kunde muss und will nicht bei allem verstehen warum und weshalb, denn er kauft ja ein Produkt, weil er es benutzen will und nicht selber bauen mag oder kann. ;)

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Grüessli Spinnwinde
mein Blog

Öffne der Veränderung deine Arme, aber verliere dabei deine Werte nicht aus den Augen. Dalai Lama


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