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BeitragVerfasst: 15.03.2015, 20:10 
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Mehrfachzwirn
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Rolf_McGyver hat geschrieben:
Hallo Spinnelinchen,

was hast Du für eine Nabe an der Felge, dass Du das Rad mit einem Inbusschlüssel antreiben kannst?
Ein normales Vorderrad (oder auch Hinterrad) eines Fahrrads hat eine Achse zur Einspannung und selbst mit einer Hohlachse kann man keinen Antrieb durch die Achse hindurch erreichen.
Du bräuchtest eine Nabe eines Einrads. Diesen Nabentyp mit Außenlagern kann ich auf den Fotos aber nicht erkennen.

Ich bin gespannt, wo man eine solche Komination für wenig Geld bekommt.
Oder stehe ich einfach nur auf dem Schlauch?

LG Rolf



Das hat Spinnelinchen viel einfacher gemacht.
Aus der Vorderradnabe die Achse herausgeschraubt, Kugellager herausgenommen und die Achse so fest eingeschraubt, dass sie sich in der Nabe nicht mehr dreht. Dann die Kugellager außen drauf und schon dreht sich alles.

Aus der Achse wird eine Welle.

Das Gewinde auf der Achse wird nun aber Probleme bereiten, da dies wie eine Spindel wirkt und die Kugeln rausdrückt, bestimmt immer nur zu einer Seite.
Tip: Gewinde mit Lötzinn füllen oder beim Con*rad Kugellager vom passendem Durchmesser bestellen. Die werden auch für die elektrischen Rennflitzer gebraucht. Innendurchmesser 4 - 20 mm sind leicht zu bekommen.

Weiter so - Das Spinnrad ist eine geniale Konstruktion.
So etwas habe ich aber auch schon im Webereimuseeum Werder ( bei Potsdam ) gesehen. Die wurden gleich nach dem Krieg gebaut. Die waren aber nicht so schön, hatten keine Wellen.

_________________
Gruß Mathias

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Unmögliches erledigen wir sofort. Wunder, die dauern etwas länger


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BeitragVerfasst: 16.03.2015, 13:03 
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Kardenband
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Das ist eine sehr originelle Konstruktion, die (für mich) wieder einmal beweist, dass schlicht und funktionell die besten Voraussetzungen für schön sind.

Spinnelinchen hat geschrieben:
...Die genauen Details der vielen Improvisationen beim Bau erspare ich euch an dieser Stelle....

Genau die würden mich sehr interessieren. Vielleicht kannst Du Dich noch einmal für´s Fotografieren begeistern? Dann könnte man z.B. erkennen, wie das Spannen des Anriebsfadens gelöst ist (?vielleicht durch das Verstellen des Spinnflügels in den schon ziemlich tiefen Schlitzen?).

Falls Du das geschilderte Wackeln irgendwann nicht mehr mögen solltest, versuche den Heißkleber durch Weißleim oder (besser) durch Epoxydharz zu ersetzen. Das hält nicht so schnell, dafür aber länger.

Gruß
Borek


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BeitragVerfasst: 17.03.2015, 19:42 
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Rohwolle
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@ Basteline: Vielen lieben dank für das nette Angebot. Ich freu mich ganz arg, dass es Menschen gibt, die da so mitfiebern :)
Ich warte aber doch erst mal das Teflonklebeband ab, bevor ich auf dein Angebot evtl zurückkomme, wenn das nicht funktioniert...

@ Rolf_McGyver: Die Antworten von wollwolf und Spulenhalter haben exakt beschrieben wie ich das gemacht habe. Inzwischen habe ich noch nachgebessert indem ich auf einer Seite einen dünnen Nagel zwischen Schraube und Achse getrieben habe, weil die sich mit der Zeit losgerüttelt hat. Dazu ein bisschen Heißkleb, und jetzt hälts ;)
Das Gewinde habe ich übrigends abgefeilt damit es schön im Holz(Kugel)lager läuft. Das erklärt aber wahrscheinlich auch, warum sich die schraube immer wieder losgerüttelt hatte...

@borekd: Wenn ich die Schlitze noch etwas schräger gesetzt hätte, hätte das damit funktioniert... auch wenn dann die Gefahr wäre, dass sich der Flügel beim schnellen Spinnen rausarbeitet. Ich hab die Schlitze ja nicht verschlossen... Aber soweit war ich beim Bau mit meinem technischen Verständnis vom spinnrad noch nicht, weswegen ich den Antriebsfaden jetzt so spanne, dass ich den Flügel neben die Schlitze halte, den Antriebsfaden zuknote und den Flügel dann mit sanfter Gewalt in die Schlitze befördere....


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BeitragVerfasst: 19.03.2015, 10:28 
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Mehrfachzwirn
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An einen Neubau habe ich mich noch nicht getraut.
Die erste Rekonstruktion hat bei mir 3 Monate gedauert. Beate konnte noch nicht spinnen und ich hatte keine Ahnung von Spinnrädern.

Deshalb Hut ab, wer sich so einfach rantraut

Tipp zum Antriebsriemen:


Eine PE - Schnur 2 -3 mm löst alle deine Probleme. Du benötigt dann keine Verstellung.
Allerdings wird das Spinnrad erheblich teurer.
:O

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Gruß Mathias

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